Trans„Frau und Vollkommenheit
Verfasst: Di 18. Feb 2020, 14:09
Moin Moin zusammen..
Ich habe in einem anderen Thread einen für mich bewegenden / interessanten Beitrag von unserer lieben Cybill gelesen.
Grundsätzlich ging es da eigentlich nicht direkt um diese Fragestellung, daher mache ich dazu ein neues Thema auf.
Cybill schrieb folgendes :
Ich ( Nicht-Trans ) habe immer Schwierigkeiten mich da richtig hineinzufühlen ..
Deshalb eine Frage zum Verständnis für mich ( und ggf. ein Reflektionsansatz für andere ??? )
Liebe Cybill und natürlich alle anderen auch :
Kannst Du Dir Maßnahmen vorstellen ( reale OP's , Veränderungen irgendeiner Art , oder sogar nicht real durchführbare Maßnahmen ) , nach deren Durchführung Du ziemlich sicher wärst Dich vollständig zu fühlen ?
Gibt es also Dinge, die auf einer To-Do-Liste noch stehen um das Gefühl des Vollkommen-Seins ( mit hoher Wahrscheinlichkeit , wir wollen die Goldwaage hier mal im Schrank lassen ) zu erreichen ?
Unterstellen wir mal , man / Frau hätte keine gesellschaftlichen Verpflichtungen, dafür aber unbegrenzte finanzielle Mittel und die Körper-Biologie wäre in jedem Falle fit-genug um sämtliche Veränderungen, die gewünscht wären , ohne Rücksicht auf irgendwas realisieren zu können.
Gäbe es da einen Weg zur Vollkommenheit ??
Ich weiß das die Frage wahrscheinlich sehr oberflächlich ist weil sie zum Beispiel die "Komponente-Psyche" kaum tangiert )
Das soll auch mehr ein theoretischer Ansatz sein.
Die Frage , die natürlich keine pauschale Antwort sondern nur indiv. Vortsellungen hervorrufen wird , ist also grob vereinfacht :
Könnt Ihr Euch einen Weg vorstellen , an dessen Ende Ihr Euch vollständig als Frau fühlt.
Danke für Eure Zeit, das interessiert mich einfach
P.S. Ich denke wir sollten uns hierbei auf Veränderungen der eigenen Person ( Psyche und Körper ) beschränken.
Ich bin mir natürlich völlig im Klaren darüber das in einer Gesellschaft, welche eine Trans-Frau irriger Weise doch manchmal leider als "Mann-in-Verkleidung" wahrnimmt, eben auch die Selbstwahrnehmung leidet. Es ist sicher schwerer sich selbst zu akzeptieren wenn es andere nicht tun.
Dieser Punkt würde den Rahmen hier aber sicher sprengen , darum möchte ich Euch bitten ihn bei den Antworten herauszulassen .. reden wir über uns .. nicht über andere
P.S.S. Danke Cybill für Deine herrliche Art einen kompliziert-ernsten Umstand trotzdem mit der richtigen Prise Charme zu garnieren .. immer wider schön von Dir zu lesen
Ich habe in einem anderen Thread einen für mich bewegenden / interessanten Beitrag von unserer lieben Cybill gelesen.
Grundsätzlich ging es da eigentlich nicht direkt um diese Fragestellung, daher mache ich dazu ein neues Thema auf.
Cybill schrieb folgendes :
Den wichtigen Satz habe ich dann mal hervorgehoben ..Cybill hat geschrieben: Di 18. Feb 2020, 08:39 Moinsen! Grüß Gott! Guten Morgen!
Ich finde es gut, wenn man sich Gedanken zum Thema OPs macht, vor allem wenn das kritisch stattfindet.
Ich selbst habe mir seit dem Beginn meiner physisch-medizinischen Transition (Frau war ich bereits vorher) immer offen gelassen, ob ich eine GaOp machen werde oder nicht - andere OPs waren für mich kein Thema. Ich war vergangene Woche bei Dr. Schaff - ich denke das sagt alles was das Thema betrifft.
Brust-OP? Da habe ich Glück und es wächst von alleine. Wobei ich denke, dass mein früherer Pueria Mirifica-Konsum bereits eine gute Ausgangsposition geschaffen hat.
Gesicht? Nochmal Glück gehabt und sowieso kein männlich-markantes Gesicht. Gut der Bart stört, aber den haben Cis Frauen zum Teil auch.
Stimme? Hätte ich überlegt, aber mittlerweile hat die Logopädie gut angeschlagen, so dass ich problemlos durchgehe. Dazu kommt, dass ich bei einer Stimmop meine Gesangsstimme verlieren könnte, das ginge für mich gar nicht!
Um noch einmal auf die GaOp zurück zu kommen:
Ich habe bei mir - mit fortschreitender Transition - festgestellt, dass sich die vorher bestehende geschlechtliche Zwiespältigkeit zwischen psychischem Empfinden und der physischen Erscheinung zwar gemildert hat. Dennoch empfinde ich mich nicht als vollständig. Das geht soweit, dass ich Probleme mit meinem nackten Spiegelbild habe - und dabei hadere ich nicht mit meinen Notreserven.
Grüße
Cybill
Ich ( Nicht-Trans ) habe immer Schwierigkeiten mich da richtig hineinzufühlen ..
Deshalb eine Frage zum Verständnis für mich ( und ggf. ein Reflektionsansatz für andere ??? )
Liebe Cybill und natürlich alle anderen auch :
Kannst Du Dir Maßnahmen vorstellen ( reale OP's , Veränderungen irgendeiner Art , oder sogar nicht real durchführbare Maßnahmen ) , nach deren Durchführung Du ziemlich sicher wärst Dich vollständig zu fühlen ?
Gibt es also Dinge, die auf einer To-Do-Liste noch stehen um das Gefühl des Vollkommen-Seins ( mit hoher Wahrscheinlichkeit , wir wollen die Goldwaage hier mal im Schrank lassen ) zu erreichen ?
Unterstellen wir mal , man / Frau hätte keine gesellschaftlichen Verpflichtungen, dafür aber unbegrenzte finanzielle Mittel und die Körper-Biologie wäre in jedem Falle fit-genug um sämtliche Veränderungen, die gewünscht wären , ohne Rücksicht auf irgendwas realisieren zu können.
Gäbe es da einen Weg zur Vollkommenheit ??
Ich weiß das die Frage wahrscheinlich sehr oberflächlich ist weil sie zum Beispiel die "Komponente-Psyche" kaum tangiert )
Das soll auch mehr ein theoretischer Ansatz sein.
Die Frage , die natürlich keine pauschale Antwort sondern nur indiv. Vortsellungen hervorrufen wird , ist also grob vereinfacht :
Könnt Ihr Euch einen Weg vorstellen , an dessen Ende Ihr Euch vollständig als Frau fühlt.
Danke für Eure Zeit, das interessiert mich einfach
P.S. Ich denke wir sollten uns hierbei auf Veränderungen der eigenen Person ( Psyche und Körper ) beschränken.
Ich bin mir natürlich völlig im Klaren darüber das in einer Gesellschaft, welche eine Trans-Frau irriger Weise doch manchmal leider als "Mann-in-Verkleidung" wahrnimmt, eben auch die Selbstwahrnehmung leidet. Es ist sicher schwerer sich selbst zu akzeptieren wenn es andere nicht tun.
Dieser Punkt würde den Rahmen hier aber sicher sprengen , darum möchte ich Euch bitten ihn bei den Antworten herauszulassen .. reden wir über uns .. nicht über andere
P.S.S. Danke Cybill für Deine herrliche Art einen kompliziert-ernsten Umstand trotzdem mit der richtigen Prise Charme zu garnieren .. immer wider schön von Dir zu lesen
Cybill hat geschrieben: Di 18. Feb 2020, 08:39 ....Das geht soweit, dass ich Probleme mit meinem nackten Spiegelbild habe - und dabei hadere ich nicht mit meinen Notreserven.