Jeder findet es befremdlich, wenn sich ein Mann lüstern in Kartoffelchips räkelt
Verfasst: Mo 17. Feb 2020, 13:13
Moinsen
noch etwas von Edition F:
Grüße
die Anja
noch etwas von Edition F:
Hier gehts zum Artikel.Hersteller von Kinderkleidung oder Spielzeug haben wohl gegrübelt, wie sie ihre Umsätze trotz schrumpfender Geburtenraten weiter steigern können. Ihre Strategie: die Zielgruppen nach Geschlecht aufzuspalten und in der Werbung den altbekannten Stereotypen gemäß zu adressieren. Angeblich werden nur angeborene Unterschiede angesprochen. Alles klar, weibliche Babys haben selbstverständlich einen ganz natürlichen Hang zu rosafarbenen und männliche Babys zu hellblauen Stramplern und Lätzchen — was für ein himmelschreiender Unfug! Selbst ob sich Fernsehwerbespots an Jungen oder Mädchen als Zielgruppe richten, kann man eindeutig an der Farbe unterscheiden: Rot und Blau dominieren in den Spots für die Jungen, die Bonbonfarben Pink, Rosa und Hellgrün bei den Mädchen. Im Mädchenspot dudelt dazu softe Kindermusik oder bestenfalls Pop, bei den Jungs gibt"™s die härtere Gangart: Rock, Metal oder Filmmusik. Jungenspots spielen überwiegend draußen, Mädchenspots in der häuslichen Umgebung. Geht es noch ein bisschen stereotyper?
Grüße
die Anja