Bewerbung
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BiancaC
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Bewerbung
Hallo alle zusammen,
Ich habe eine Frage an euch .
Ich wollte mich auf eine Stelle beim Landkreis Giessen bewerben.Das geht nur über das Interamt. Dort muss Frau sich registrieren. So und nun folgende Frage :" Was bin Ich ?"
Wer meinen Lebeslauf verfolgt hat weiß das ich als "Mann" geboren wurde. Nun steht seit April in meiner Geburtsurkunde "Weiblich".
Was kreuze Ich eurer Meinnung nach an ?
Viele Grüße
Bianca
Ich habe eine Frage an euch .
Ich wollte mich auf eine Stelle beim Landkreis Giessen bewerben.Das geht nur über das Interamt. Dort muss Frau sich registrieren. So und nun folgende Frage :" Was bin Ich ?"
Wer meinen Lebeslauf verfolgt hat weiß das ich als "Mann" geboren wurde. Nun steht seit April in meiner Geburtsurkunde "Weiblich".
Was kreuze Ich eurer Meinnung nach an ?
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Engelchen
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Re: Bewerbung
Als was fühlst du dich?
Als Frau - dann Frau, basta
Wenn deine Zeugnisse noch nicht umgeschrieben sind - würde ich es im Lebenslauf so klar machen.
Trans* - bist du das?
Liebe Grüße
Lisa
Als Frau - dann Frau, basta
Wenn deine Zeugnisse noch nicht umgeschrieben sind - würde ich es im Lebenslauf so klar machen.
Trans* - bist du das?
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Lisa
Liebe geben und offen sein für Neues
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Helga
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Re: Bewerbung
Hallo Bianca,
wenn in deiner Geburtsurkunde "weiblich" steht, dann musst du hier auch "weiblich" ankreuzen. Wozu hast du sonst die Personenstandsänderung vorgenommen? Alles andere würde auf deinen potentiellen Arbeitgeber einen merkwürdigen Eindruck machen. Gibt es zu dem Sternchen hinter "Trans" eine Fußnote? Etwas irritierend dass eine solche Option hier auftaucht.
Falls deine Zeugnisse noch nicht umgeschrieben sind, stellt dies kein Problem dar, sondern gibt deinem Arbeitgeber einen dezenten Hinweis. Dieser dezente Hinweis ist wesentlich besser als ein Überraschungsmoment im Bewerbungsgespräch. Die Auswahl der Kandidatinnen für ein Bewerbungsgespräch ist nicht ganz einfach. Anhand der Bewerbungsunterlagen versucht der Arbeitgeber sich ein möglichst genaues Bild von der Person zu machen. Wenn dein Gegenüber vor dem Gespräch über deinen Hintergrund informiert ist kann er/sie sich auf deine Qualifikation konzentrieren und muss sich nicht gedanklich mit deinem Geschlecht beschäftigen.
Liebe Grüße
Helga
wenn in deiner Geburtsurkunde "weiblich" steht, dann musst du hier auch "weiblich" ankreuzen. Wozu hast du sonst die Personenstandsänderung vorgenommen? Alles andere würde auf deinen potentiellen Arbeitgeber einen merkwürdigen Eindruck machen. Gibt es zu dem Sternchen hinter "Trans" eine Fußnote? Etwas irritierend dass eine solche Option hier auftaucht.
Falls deine Zeugnisse noch nicht umgeschrieben sind, stellt dies kein Problem dar, sondern gibt deinem Arbeitgeber einen dezenten Hinweis. Dieser dezente Hinweis ist wesentlich besser als ein Überraschungsmoment im Bewerbungsgespräch. Die Auswahl der Kandidatinnen für ein Bewerbungsgespräch ist nicht ganz einfach. Anhand der Bewerbungsunterlagen versucht der Arbeitgeber sich ein möglichst genaues Bild von der Person zu machen. Wenn dein Gegenüber vor dem Gespräch über deinen Hintergrund informiert ist kann er/sie sich auf deine Qualifikation konzentrieren und muss sich nicht gedanklich mit deinem Geschlecht beschäftigen.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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BiancaC
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Re: Bewerbung
Hallo alle zusammen,
Also die Zeugnisse sind nicht umgeschrieben.
Und im Lebenslauf habe Ich im April Personenstandsänderung eingefügt.
Das Sternchen ist keine Fussnote
VG Bianca
Also die Zeugnisse sind nicht umgeschrieben.
Und im Lebenslauf habe Ich im April Personenstandsänderung eingefügt.
Das Sternchen ist keine Fussnote
VG Bianca
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Jaddy
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Re: Bewerbung
Ich bin jetzt nicht ganz sicher, Arbeitsrechtler"¢innen vor, aber ist eine solche Frage mit den Details nicht unzulässig? Anrede vielleicht gerade noch, wobei ja inzwischen auch anonyme Bewerbungsverfahren empfohlen werden, um unbewusste Vorbehalte gegen Gender, Namen, etc. in den ersten Runden bis zum persönlichen Gespräch auszuschliessen.
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BiancaC
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Re: Bewerbung
Hallo Jaddy,
Das hab ich mir eben auch gedacht !.
Wofür braucht der Arbeitgeber eine Unterscheidung.
Gibt es einen Beruf für Intersexuelle oder Trans ?
VG Bianca
Das hab ich mir eben auch gedacht !.
Wofür braucht der Arbeitgeber eine Unterscheidung.
Gibt es einen Beruf für Intersexuelle oder Trans ?
VG Bianca
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Sahara65
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Re: Bewerbung
Das Anhängsel ist nicht zeitgemäß.
Richtig wäre doch: divers, weiblich oder männlich in der Stellenauschreibung.
Da der Eintrag in der Geburtsurkunde weiblich ist hast du ja die Antwort selbst.
Richtig wäre doch: divers, weiblich oder männlich in der Stellenauschreibung.
Da der Eintrag in der Geburtsurkunde weiblich ist hast du ja die Antwort selbst.
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BiancaC
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Re: Bewerbung
Hallo Sahra,
Ja in der Geburtsurkunde , und wenn ich ihn (neuen Perso)bald habe , steht weiblich drin!.
Basta !
Aber wie Jaddy festgestellt hat weiss ich nicht ob das alles rechtens ist.
Das ist die Registrierung für Stellenausschreibungen des :
Interamt - "Das Stellenportal des öffentlichen Dienstes" www.interamt.de
VG Bianca
Ja in der Geburtsurkunde , und wenn ich ihn (neuen Perso)bald habe , steht weiblich drin!.
Basta !
Aber wie Jaddy festgestellt hat weiss ich nicht ob das alles rechtens ist.
Das ist die Registrierung für Stellenausschreibungen des :
Interamt - "Das Stellenportal des öffentlichen Dienstes" www.interamt.de
VG Bianca
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BiancaC
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Re: Bewerbung
Habe gerade das:
"Genderhinweis:
Zur besseren Lesbarkeit verwendet Interamt personenbezogene Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen, Männer, Trans*- oder Intersexuelle Personen beziehen, generell nur in der maskulinen Form. Dies impliziert keine Benachteiligung des anderen Geschlechts. Wir danken für Ihr Verständnis."
im Impersum gefunden
VG Bianca
"Genderhinweis:
Zur besseren Lesbarkeit verwendet Interamt personenbezogene Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen, Männer, Trans*- oder Intersexuelle Personen beziehen, generell nur in der maskulinen Form. Dies impliziert keine Benachteiligung des anderen Geschlechts. Wir danken für Ihr Verständnis."
im Impersum gefunden
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Sahara65
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Re: Bewerbung
Na ja, mMn nach kommt das einem Outing nahe was die einem im Vorfeld abverlangen.
Das man es nicht auf schwul und lesbisch ausgeweidet hat wundert mich in dem Fall umso mehr.
Daher sind die Vorderungen die man da stellt auch nicht ganz koscha.
Du bewirbst dich für eine weibliche Stellenauschreibung ?
Die Geburtsurkunde ist ein rechtliches Dokument, die Überarbreitung im PA nur einen reine Formsache, oder.
Das man es nicht auf schwul und lesbisch ausgeweidet hat wundert mich in dem Fall umso mehr.
Daher sind die Vorderungen die man da stellt auch nicht ganz koscha.
Du bewirbst dich für eine weibliche Stellenauschreibung ?
Die Geburtsurkunde ist ein rechtliches Dokument, die Überarbreitung im PA nur einen reine Formsache, oder.
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Jaddy
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Re: Bewerbung
Im Perso steht kein GeschlechtBiancaC hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 22:04und wenn ich ihn (neuen Perso)bald habe , steht weiblich drin!.
(Quelle: https://www.genderleicht.de/tipps-tools/#schreibtipps)BiancaC hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 22:07"Genderhinweis:
Zur besseren Lesbarkeit verwendet Interamt personenbezogene Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen, Männer, Trans*- oder Intersexuelle Personen beziehen, generell nur in der maskulinen Form. Dies impliziert keine Benachteiligung des anderen Geschlechts. Wir danken für Ihr Verständnis."
Mit anderen Worten: Impliziert? Jain. Bewirkt: Ja.
Heisst übersetzt: Interessiert uns nicht, deshalb haben wir uns nicht schlau gemacht vor der Entscheidung.
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BiancaC
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Re: Bewerbung
Hallo Jaddy,
Jaddy hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 22:23Im Perso steht kein GeschlechtBiancaC hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 22:04und wenn ich ihn (neuen Perso)bald habe , steht weiblich drin!.Ist schon erstaunlich, dass er trotzdem korrekt identifiziert, oder?
Ist richtig aber im alten stand noch mein männlicher Vorname drin .Und ich muss ja mit einem Dokument belegen das es ein neuer Vorname ist.
Vg Bianca
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Helga
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Re: Bewerbung
Hallo Bianca,
du musst kein Geschlecht angeben. Das obige Formular lässt diese Option explizit zu. Von der Lösung möchte ich aber dringend abraten. Bedenke bitte das auf der anderen Seite des Besprechungstisches auch Menschen sitzen, die eine (n) Kollegin (gen) suchen mit der (dem) sie 5 Tage in der Woche, 8 Stunden täglich zu tun haben. Ein Mitarbeiter besteht nicht nur aus Qualifikation. Wenn ich aus einem Stapel Bewerbungsunterlagen 5 KandidatInnen für Bewerbungsgespräche aussuchen versuche ich neben der Qualifikation zu bewerten: Wie kommt mensch mit Kollegen, Auftragnehmern, Ämtern, Politikern und sonstigen Gesprächspartnern klar. Ich versuche mir anhand der Unterlagen ein möglichst genaues Bild über die Persönlichkeit zu machen. Im Gespräch kann BewerberIn dieses Bild bestätigen oder über den Haufen werfen. Hier kann der erste Eindruck entscheidend sein. Ohne Geschlecht kann ich mir nicht wirklich ein Bild machen. In diesem Fall würde ich möglicherweise Bewerber mit ähnlicher Qualifikation aber erkennbare Persönlichkeit bevorzugen. (Als Forumsmitglied würde ich natürlich LGBTI bevorzugen). Dies mag arbeitsrechtlich zwar nicht korrekt sein, spielt aber vielen Jobs eine große Rolle.
Auch den Trans- Hintergrund würde ich nicht verschleiern, auf Fotos lässt sich dieser meist verbergen, im Vorstellungsgespräch in der Regel nicht. Wundertüten kommen selten gut an.
Schlussendlich solltest du auch einem transphoben Arbeitgeber die Chance lassen dich nicht einzuladen. Ist zwar diskriminierend, aber was nützt es wenn im Vorstellungsgespräch der Trans- Hintergrund offenbar wird und dann eine Absage aufgrund eines besser qualifizierten Mitbewerbers kommt.
Liebe Grüße
Helga
du musst kein Geschlecht angeben. Das obige Formular lässt diese Option explizit zu. Von der Lösung möchte ich aber dringend abraten. Bedenke bitte das auf der anderen Seite des Besprechungstisches auch Menschen sitzen, die eine (n) Kollegin (gen) suchen mit der (dem) sie 5 Tage in der Woche, 8 Stunden täglich zu tun haben. Ein Mitarbeiter besteht nicht nur aus Qualifikation. Wenn ich aus einem Stapel Bewerbungsunterlagen 5 KandidatInnen für Bewerbungsgespräche aussuchen versuche ich neben der Qualifikation zu bewerten: Wie kommt mensch mit Kollegen, Auftragnehmern, Ämtern, Politikern und sonstigen Gesprächspartnern klar. Ich versuche mir anhand der Unterlagen ein möglichst genaues Bild über die Persönlichkeit zu machen. Im Gespräch kann BewerberIn dieses Bild bestätigen oder über den Haufen werfen. Hier kann der erste Eindruck entscheidend sein. Ohne Geschlecht kann ich mir nicht wirklich ein Bild machen. In diesem Fall würde ich möglicherweise Bewerber mit ähnlicher Qualifikation aber erkennbare Persönlichkeit bevorzugen. (Als Forumsmitglied würde ich natürlich LGBTI bevorzugen). Dies mag arbeitsrechtlich zwar nicht korrekt sein, spielt aber vielen Jobs eine große Rolle.
Auch den Trans- Hintergrund würde ich nicht verschleiern, auf Fotos lässt sich dieser meist verbergen, im Vorstellungsgespräch in der Regel nicht. Wundertüten kommen selten gut an.
Schlussendlich solltest du auch einem transphoben Arbeitgeber die Chance lassen dich nicht einzuladen. Ist zwar diskriminierend, aber was nützt es wenn im Vorstellungsgespräch der Trans- Hintergrund offenbar wird und dann eine Absage aufgrund eines besser qualifizierten Mitbewerbers kommt.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Jaqueline
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- Danksagung erhalten: 1 Mal
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Re: Bewerbung
Weiblich, weil das in den neuen Papieren steht
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
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Jasmin_35
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Re: Bewerbung
Hi Bianca,
wie du vielleicht schon bei mir gelesen hast, habe ich auch während des Verfahrens meine VÄ/PÄ, ein großes Bewerbungsverfahren gestartet und ich möchte dir hier nochmal von meinen Erfahrungen und Rektionen berichten, vielleicht gibt es dir ja ein bißchen Sicherheit für deine Bewerbung(en).
Ich hab das so gemacht: Kein Geschlecht angegeben, sofern in einem Formular danach gefragt wurde, denn es ist für einen Beruf irrelevant, dazu habe ich Grundsätzlich seit 8 Jahren keine Bewerbungsfotos mitgesendet, da es zu einer Bewerbung nichts zur Sache tut, im Zweifel kann es nur schaden, helfen wird es nie, zu mal viele Unternehmen gar kein Foto mehr haben wollen.
Nun ja, da mein Verfahren zu VÄ/PÄ noch lief, habe ich mich unter meinem alten Namen beworben, zum Zeitpunkt der , iGespräche sah ich eindeutig nicht mehr so aus, wie mein Name vermuten lassen würde. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich zum Vorstellungsgespräch gehen soll, am ende bringt es nicht sich zu verstecken oder zu verstellen, sondern man geht einfach so hin, 'wie man ist'. Ich wurde bei allen 6 Gesprächen (von 6 Bewerbungen), absolut positiv begrüßt, im ersten Moment haben sich die Personalreferenten schon gewundert, aber wirklich nur im ersten Moment, dann klärt man es kurz auf und schließt das Thema ab, weil es NICHTS zur sache tut. Ich habe sehr viel positives Feedback bekommen und 6 Zusagen.
Was ich sagen möchte: Da dein Name ja schon rechtskröftig durch den Beschluss ist, benutzt du den einfach, auch wenn auf deinen Zeugnissen noch der alte Name steht. Man kann nun im Anschreiben oder im Lebenslauf kurz drauf eingehen, ich persönlich würde es nicht machen, aber das musst du natürlich selbst am besten entscheiden. Du möchtest ja wegen deiner Qualifikation eingestellt werden und nicht für das was du bist und eine Sache ist mir auch klar geworden. Bei einer Firma, die damit ein Problem hat, sei es in der Bewerbung oder im Gespräch möchte man auch gar nicht arbeiten, weil es immer ein Problem bleiben wird. Eine Firma, die von anfangan es so hinnimmt, mit welchem Namen du dich bewirbst und welcher Name auf den Zeugnissen steht (viele können es dann daraus schließen, weil viele möglichkeiten gibt es nicht), wird damit auch später kein Problem haben.
Das wichtigste ist: Sei du selbst und bleib authentisch "DIE LÖSUNG" gibt es auch nicht, solange man es nicht eindeutig geändert hat. Firmen sind in der Regel weiter als man denkt, insbesondere Personalreferenten.
Naja, was natürlich ein bißchen Blöd ist und irgendwie nach "nicht wissen" klingt ist, das trans* kein Geschlecht ist. Da wollte jemand "besonders" korrekt sein und hat es eigentlich vergeigt, andererseits signalisiert es vielleicht auch, das man Trans* Menschen anerkennen will und nicht ausschließen will. Wie gesagt, in deinem Fall würde ich entweder das ankreuzen, was in deinen Dokumenten steht oder das du es nicht sagen möchtest (was meine Antwort wäre).
Ich hab schließlich eine Firma gefunden, die mich und meine Vergangenheit in der Personalabteilung absolut diskret behandelt und meine Entscheidung so zu leben absolut respektieren.
wie du vielleicht schon bei mir gelesen hast, habe ich auch während des Verfahrens meine VÄ/PÄ, ein großes Bewerbungsverfahren gestartet und ich möchte dir hier nochmal von meinen Erfahrungen und Rektionen berichten, vielleicht gibt es dir ja ein bißchen Sicherheit für deine Bewerbung(en).
Ich hab das so gemacht: Kein Geschlecht angegeben, sofern in einem Formular danach gefragt wurde, denn es ist für einen Beruf irrelevant, dazu habe ich Grundsätzlich seit 8 Jahren keine Bewerbungsfotos mitgesendet, da es zu einer Bewerbung nichts zur Sache tut, im Zweifel kann es nur schaden, helfen wird es nie, zu mal viele Unternehmen gar kein Foto mehr haben wollen.
Nun ja, da mein Verfahren zu VÄ/PÄ noch lief, habe ich mich unter meinem alten Namen beworben, zum Zeitpunkt der , iGespräche sah ich eindeutig nicht mehr so aus, wie mein Name vermuten lassen würde. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich zum Vorstellungsgespräch gehen soll, am ende bringt es nicht sich zu verstecken oder zu verstellen, sondern man geht einfach so hin, 'wie man ist'. Ich wurde bei allen 6 Gesprächen (von 6 Bewerbungen), absolut positiv begrüßt, im ersten Moment haben sich die Personalreferenten schon gewundert, aber wirklich nur im ersten Moment, dann klärt man es kurz auf und schließt das Thema ab, weil es NICHTS zur sache tut. Ich habe sehr viel positives Feedback bekommen und 6 Zusagen.
Was ich sagen möchte: Da dein Name ja schon rechtskröftig durch den Beschluss ist, benutzt du den einfach, auch wenn auf deinen Zeugnissen noch der alte Name steht. Man kann nun im Anschreiben oder im Lebenslauf kurz drauf eingehen, ich persönlich würde es nicht machen, aber das musst du natürlich selbst am besten entscheiden. Du möchtest ja wegen deiner Qualifikation eingestellt werden und nicht für das was du bist und eine Sache ist mir auch klar geworden. Bei einer Firma, die damit ein Problem hat, sei es in der Bewerbung oder im Gespräch möchte man auch gar nicht arbeiten, weil es immer ein Problem bleiben wird. Eine Firma, die von anfangan es so hinnimmt, mit welchem Namen du dich bewirbst und welcher Name auf den Zeugnissen steht (viele können es dann daraus schließen, weil viele möglichkeiten gibt es nicht), wird damit auch später kein Problem haben.
Das wichtigste ist: Sei du selbst und bleib authentisch "DIE LÖSUNG" gibt es auch nicht, solange man es nicht eindeutig geändert hat. Firmen sind in der Regel weiter als man denkt, insbesondere Personalreferenten.
Naja, was natürlich ein bißchen Blöd ist und irgendwie nach "nicht wissen" klingt ist, das trans* kein Geschlecht ist. Da wollte jemand "besonders" korrekt sein und hat es eigentlich vergeigt, andererseits signalisiert es vielleicht auch, das man Trans* Menschen anerkennen will und nicht ausschließen will. Wie gesagt, in deinem Fall würde ich entweder das ankreuzen, was in deinen Dokumenten steht oder das du es nicht sagen möchtest (was meine Antwort wäre).
Ich hab schließlich eine Firma gefunden, die mich und meine Vergangenheit in der Personalabteilung absolut diskret behandelt und meine Entscheidung so zu leben absolut respektieren.
Liebe Grüße Jasmin