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Ken wird nun zur Barbie
Verfasst: So 12. Jan 2020, 11:41
von ExuserIn-2020-09-08
Moin Ladies,
Rodrigo Alves, alias Ken wird nun zur Barbie,
https://www.bild.de/unterhaltung/leute/ ... .bild.html
Ich kann das sehr gut nachvollziehen, wenn Man zur Frau werden möchte, ich würde das auch selbst sehr gerne tun.
Was mir aber aufgefallen ist, dass wenn sich bestimmte Trans- und Biofrauen, sich extremen Gesichts OP unterziehen, sehen sie fast alle wie Schwestern aus.
Das muss wohl an dem selbigen Operateur liegen.
Hier einige beispiele:
Jocelyn Wildenstein
Joan Rivers
Pete Burns
Da muss ich nun ein grosses Lob, auf all die Transfrauen aussprechen, die keine oder nur kleine Eingriffe im Gesicht, zur Verweiblichung durchführen lassen.
Ihr seid tausendmal schöner, als die misglückten Beispiele
Schönen Sonntag euch allen
LG jenny
Re: Ken wird nun zur Barbie
Verfasst: So 12. Jan 2020, 12:12
von JuLa67
Jenny66 hat geschrieben: So 12. Jan 2020, 11:41
Da muss ich nun ein grosses Lob, auf all die Transfrauen aussprechen, die keine oder nur kleine Eingriffe im Gesicht, zur Verweiblichung durchführen lassen.
Ihr seid tausendmal schöner, als die misglückten Beispiele
Schönen Sonntag euch allen
LG jenny
Hallo jenny,
danke für deinen Thread. Ich muss dabei auch an unsere Fernsehzeitschrift denken:
Alle Titelfrauen sind blond und tragen ein rotes Oberteil. Mensch muss schon genau hinschauen, was die alte und was die neue Zeitschrift ist.
Aber auch hier kommt es ja auf den Inhalt an. Genau wie bei uns Menschen.
Vielen Dank für das Kompliment

. Das möchte ich auch gerne an alle weitergeben:
Wahre Schönheit kommt halt von innen!
Komplimentierende Grüße
Larissa
Re: Ken wird nun zur Barbie
Verfasst: So 12. Jan 2020, 12:21
von Nicole Fritz
Moinsen,
ich spreche ja im Zusammenhang mit trans* nur ungerne von einer Störung, aber wer sich dermaßen zu einem Monster umgestalten lässt, muss irgendwie massiv gestört(*) sein - egal ob männlich, weiblich oder divers. Schönheit geht jedenfalls anders.
(*) Fehlendes Selbstwertgefühl und das Spiegelbild einer Magersüchtigen. - Für die Wespentaille werden Rippen entfernt!!
Ich kenne so jemanden persönlich. Erst Hormone und GaOP. Und dann jammerte die neue Tochter nur noch herum: Ich sehe als Frau so hässlich aus, das macht mich kaputt. Also Brust-OP, Gesichts-OP, ... . Das Mädchen jammerte, und Papa zahlte.
- Na, ja. Meine Bekannte sieht dabei wenigsten noch hübsch aus.
LG Nicole
Re: Ken wird nun zur Barbie
Verfasst: So 12. Jan 2020, 16:03
von ChristinaF
Denke genauso wie Nicole. Das Bild erschreckt ja jeden Menschen.

Also nichts für mich.
LG Christina
Re: Ken wird nun zur Barbie
Verfasst: So 12. Jan 2020, 16:15
von Lavendellöwin
Mhm,
bedauernswertes Wesen!
Das hat einen gewissen Suchtcharakter fürchte ich.
Traurig
Marie
Re: Ken wird nun zur Barbie
Verfasst: So 12. Jan 2020, 16:47
von JuLa67
ChristinaF hat geschrieben: So 12. Jan 2020, 16:03
Denke genauso wie Nicole. Das Bild erschreckt ja jeden Menschen.

Also nichts für mich.
LG Christina
Hängt das vielleicht mit der Selbstwahrnehmung zusammen? Siehe auch Thread Miniröcke!
Wie hätten wir gerne unser Spiegelbild?
Und sind wir nicht gerne sehr wohlwollend mit uns, wenn wir in den Spiegel schauen?
Das weibliche wird von uns erkannt, der Rest milde ausgeblendet? Natürlich eher unterbewusst!?
Ansonsten anpassen durch OPs solange das Geld reicht?
Ist der Leidensdruck nicht sehr individuell und spezifisch?
Solange wir uns nicht wohl in unserer Haut fühlen, strahlen wir das wohl auch nach außen aus.
Wie und wann wir uns Wohlfühlen entscheidet mensch selber.
Liebe Grüße
Larissa
Re: Ken wird nun zur Barbie
Verfasst: So 12. Jan 2020, 17:55
von Nicole Fritz
JuLa67 hat geschrieben: So 12. Jan 2020, 16:47
Wie und wann wir uns Wohlfühlen entscheidet mensch selber
Das ist wohl grundsätzlich so richtig. Aber wir sind auch soziale Wesen. Und dabei ist wichtig, was von unserer Umwelt zu uns zurück kommt. Die Selbstwahrnehmung verändert sich durch die Wechselwirkung mit unserer Umwelt. Wäre das nicht so, würde ich jetzt vielleicht mit Maske und komplett in Latex eingepackt als lebende Gummipuppe draußen herum laufen. Dann hätte ich aber nur positive Reaktionen in einer Echokammer mit Gleichgesinnten - wie beim jährlichem Gummipuppen-Treffen in London oder bei Latex-Parties. Sonst würde man überall ähnlich entsetzt reagieren wie ich jetzt hier.
Als Mann passte es bei mir einfach nicht. Folge: negative Reaktionen und eine dumme Witzfigur im Spiegel. Also versuchte ich das Spiegelbild zu ändern - in Richtung weiblich, weil ich Frauen begehre. Erst der Weg en femme nach draußen brachte mich zu dem Kompromiss aus Frau sein wollen und wohlfühlen, den ich aktuell auslebe - ohne Latex und Maske. Motto: so viel Minirock wie nötig und so viel ganz normale Frau wie möglich. Man sieht es auch allgemein bei den Fotos hier: Je öfter und länger in der Öffentlichkeit, desto "normaler" wird das weibliche Outfit. Wer ständig angestarrt wird, fühlt sich nur eher selten wohl.
Bei Magersüchtigen Frauen ist nicht die Reaktion der anderen Menschen der Maßstab zur Beurteilung des Spiegelbildes, sondern ein aus den Medien gewonnenes überzogenes Schlankheitsideal. Und wenn dann die positiven Reaktionen mehr und mehr ausbleiben, wird immer mehr versucht diesem Ideal zu entsprechen - mit verheerenden Folgen. Solange aber mensch nicht begreift, dass es so nur schlimmer werden kann, ist da keine Hilfe möglich. Bei Ken als Barbie dürfte es so ähnlich abgelaufen sein - mit der Bild-Zeitung als Echokammer. Dabei ging es dann mit den Operationen schneller als mit der Selbstfindung.
LG Nicole