Steffi ist erst einmal wieder da
Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 13:00
Ja, wie fange ich am besten an?
Es waren lange 6 Wochen in der Psychiatrie wo ich ja per richterlichen Beschluss drin war. Ich durfte 2 Tage vorher gehen(wie toll...).
Am Samstag wo ich kurz zuhause war bei meinem Ausgang, kam aber alles wieder hoch.
Der Block mit dem ich meinen Abschiedsbrief geschrieben habe, die restlichen Katzensachen, meine Katzen wurden mir ja vom Ordnungsamt weggenommen und ich werde sie auch nicht wieder bekommen. Dann im Bad einige Utensilien worauf ich nicht genauer eingehen möchte. Musste dann schnell wieder raus aus der Wohnung. Habe ein paar Sachen beiseite gelegt, gefegt und bin dann wieder raus.
Habe dann auch wo ich wieder in der Psychiatrie war, eine Ärztin gerufen dass ich wieder starke Suizidgedanken habe und die Tabletten die ich bekomme (und dass waren eine ganze Menge hartes Zeug) nicht wirken. Ihx werde höchstens nach 2 bis 3 Stunden müde. Aber am nächsten Tag dann wieder das selbe.
Dann haben sie mir Valium gegeben, also Diazepam. Aber die haben auch nicht gewirkt. Machten mich nicht ruhiger oder dergleichen.
Dann kam der Dienstag wo ich eigentlich schon entlassen werden sollte, also Sachen gepackt, mein Zimmer wurde gereinigt usw. Und ich warte und warte. Um 15 Uhr sagte man mir dann, daß sie die Richterin nicht erreicht haben und ich um 0.01 Uhr in der Nacht gehen könnte. Habe dem erst zugestimmt, die Pflegerin meinte dann aber auch zu mir dass ich noch eine naxht ruhig hier schlafen könne. Gesagt, getan. Der nächste Morgen dann, wieder alles zusammen gepackt.
Und ich könnte entlassen werden. Habe noch das Mittagessen gegessen und dann habe ich einer guten Freundin da noch gezeigt wie es da mit der Tagesklinik abläuft. Habe sie begleitet usw.
Dann war es irgendwann 14.30 und wir beide gingen los und verabschiedeten uns fürs erste. Nummern haben wir ausgetauscht.
Dann kam ich vorgestern zuhause an und, naja wie oben beschrieben ich halte es hier kaum bis garnicht mehr aus. Habe aber derzeit keine Möglichkeit woanders unterzukommen. Da schlief ich dann den ganzen Tag und die Nacht und am nächsten Morgen, ich hasse mich dafür so sehr, steigerte ich mich wieder rein. "Bis Februar noch warten bis die DBT(für Borderline mit Fokus auf Suizidalität) losgeht. 3 Monate wieder stationär. Und dann nach dieser Therapie wohl noch eine Traumatherapie, die noch einmal 3 Monate geht. Also ein halbes Jahr stationäre Therapie. Davor habe ich auch Angst.
Und gestern Abend übermannte mich alles und ich habe mich dazu entschlossen zu den Gleisen zu fahren, wahrscheinlich nur um erstmal die Lage zu checken,
ging dann als keiner auf dem Bahnhof zu sehen war runter zu den Gleisen und bin da ein bisschen spazieren gegangen. Auf jeden Fall fahren da viele Regional ahnen und sogar manchmal ICE's. Als dann eine Regio nichtmal 1 Meter von mir entfernt vorbeifuhr, ich hatte null Angst.
Habe mir genüsslich eine Zigarette angezündet und bin weiter spaziert. Dann kam nach ein paar Minuten die Polizei die wohl erfahren haben dass sich eine Person auf den Gleisen befindet. Die haben den Gleis Verkehr gestoppt und mich dann auf den Bahnsteig zurück geholt. Ich meinte nur dass ich nur ein bisschen spazieren wolle. Das haben sie mir natürlich nicht geglaubt, müssen mir aber art einmal das Gegenteil beweisen. Die haben dann einen RTW gerufen der mich dann für eine Nacht wieder auf die geschlossene gepackt hat. Wenigstens durfte ich dieses Mal in ein Frauenzimmer, immerhin etwas...
Aber da ich freiwillig zugestimmt habe eine Nacht mindestens da zu bleiben, durfte ich um 10 Uhr heute Morgen etwa wieder nach Hause gehen. Da nochmal ein bisschen chic gemacht und dann hatte ich schon um 11.30 einen Hausarzt Termin um mir das Rezept dir die Antidepressiva(Venlafaxin) und Schlafmittel (Quetiapin) abuzuholen. Ihm habe ich auch meinen 6 seitigen Arztbrief gezeigt und trotzsem hat er mir jetzt wieder jeweils 100St Packungen verschrieben. Auch von dem Schlafmittel.
Jetzt sitze ich hier zuhause, meine Freunde sind arbeiten und ich hänge nun hier rum.
Wie die Zukunft, speziell die nächsten Tage, Wochen, Monate bis Februar aussehen weiß ich noch nicht.
In der Psychiatrie habe ich mit dem Sozialdienst einen Antrag abgeschickt für eine Therapeutische Wohngruppe. Oder halt betreutes Einzelwohnen. Auch habe ich persönlich einen Antrag für einen gesetzlichen Betreuer abgeschickt.
Ganz liebe und etwas traurige Grüße
Eure Steffi
Es waren lange 6 Wochen in der Psychiatrie wo ich ja per richterlichen Beschluss drin war. Ich durfte 2 Tage vorher gehen(wie toll...).
Am Samstag wo ich kurz zuhause war bei meinem Ausgang, kam aber alles wieder hoch.
Der Block mit dem ich meinen Abschiedsbrief geschrieben habe, die restlichen Katzensachen, meine Katzen wurden mir ja vom Ordnungsamt weggenommen und ich werde sie auch nicht wieder bekommen. Dann im Bad einige Utensilien worauf ich nicht genauer eingehen möchte. Musste dann schnell wieder raus aus der Wohnung. Habe ein paar Sachen beiseite gelegt, gefegt und bin dann wieder raus.
Habe dann auch wo ich wieder in der Psychiatrie war, eine Ärztin gerufen dass ich wieder starke Suizidgedanken habe und die Tabletten die ich bekomme (und dass waren eine ganze Menge hartes Zeug) nicht wirken. Ihx werde höchstens nach 2 bis 3 Stunden müde. Aber am nächsten Tag dann wieder das selbe.
Dann haben sie mir Valium gegeben, also Diazepam. Aber die haben auch nicht gewirkt. Machten mich nicht ruhiger oder dergleichen.
Dann kam der Dienstag wo ich eigentlich schon entlassen werden sollte, also Sachen gepackt, mein Zimmer wurde gereinigt usw. Und ich warte und warte. Um 15 Uhr sagte man mir dann, daß sie die Richterin nicht erreicht haben und ich um 0.01 Uhr in der Nacht gehen könnte. Habe dem erst zugestimmt, die Pflegerin meinte dann aber auch zu mir dass ich noch eine naxht ruhig hier schlafen könne. Gesagt, getan. Der nächste Morgen dann, wieder alles zusammen gepackt.
Und ich könnte entlassen werden. Habe noch das Mittagessen gegessen und dann habe ich einer guten Freundin da noch gezeigt wie es da mit der Tagesklinik abläuft. Habe sie begleitet usw.
Dann war es irgendwann 14.30 und wir beide gingen los und verabschiedeten uns fürs erste. Nummern haben wir ausgetauscht.
Dann kam ich vorgestern zuhause an und, naja wie oben beschrieben ich halte es hier kaum bis garnicht mehr aus. Habe aber derzeit keine Möglichkeit woanders unterzukommen. Da schlief ich dann den ganzen Tag und die Nacht und am nächsten Morgen, ich hasse mich dafür so sehr, steigerte ich mich wieder rein. "Bis Februar noch warten bis die DBT(für Borderline mit Fokus auf Suizidalität) losgeht. 3 Monate wieder stationär. Und dann nach dieser Therapie wohl noch eine Traumatherapie, die noch einmal 3 Monate geht. Also ein halbes Jahr stationäre Therapie. Davor habe ich auch Angst.
Und gestern Abend übermannte mich alles und ich habe mich dazu entschlossen zu den Gleisen zu fahren, wahrscheinlich nur um erstmal die Lage zu checken,
ging dann als keiner auf dem Bahnhof zu sehen war runter zu den Gleisen und bin da ein bisschen spazieren gegangen. Auf jeden Fall fahren da viele Regional ahnen und sogar manchmal ICE's. Als dann eine Regio nichtmal 1 Meter von mir entfernt vorbeifuhr, ich hatte null Angst.
Habe mir genüsslich eine Zigarette angezündet und bin weiter spaziert. Dann kam nach ein paar Minuten die Polizei die wohl erfahren haben dass sich eine Person auf den Gleisen befindet. Die haben den Gleis Verkehr gestoppt und mich dann auf den Bahnsteig zurück geholt. Ich meinte nur dass ich nur ein bisschen spazieren wolle. Das haben sie mir natürlich nicht geglaubt, müssen mir aber art einmal das Gegenteil beweisen. Die haben dann einen RTW gerufen der mich dann für eine Nacht wieder auf die geschlossene gepackt hat. Wenigstens durfte ich dieses Mal in ein Frauenzimmer, immerhin etwas...
Aber da ich freiwillig zugestimmt habe eine Nacht mindestens da zu bleiben, durfte ich um 10 Uhr heute Morgen etwa wieder nach Hause gehen. Da nochmal ein bisschen chic gemacht und dann hatte ich schon um 11.30 einen Hausarzt Termin um mir das Rezept dir die Antidepressiva(Venlafaxin) und Schlafmittel (Quetiapin) abuzuholen. Ihm habe ich auch meinen 6 seitigen Arztbrief gezeigt und trotzsem hat er mir jetzt wieder jeweils 100St Packungen verschrieben. Auch von dem Schlafmittel.
Jetzt sitze ich hier zuhause, meine Freunde sind arbeiten und ich hänge nun hier rum.
Wie die Zukunft, speziell die nächsten Tage, Wochen, Monate bis Februar aussehen weiß ich noch nicht.
In der Psychiatrie habe ich mit dem Sozialdienst einen Antrag abgeschickt für eine Therapeutische Wohngruppe. Oder halt betreutes Einzelwohnen. Auch habe ich persönlich einen Antrag für einen gesetzlichen Betreuer abgeschickt.
Ganz liebe und etwas traurige Grüße
Eure Steffi