Eigen Hormontherapie
Verfasst: Sa 23. Nov 2019, 18:20
Vorab:
Es bringt nichts, mir zu sagen wie dumm ich doch wäre und was ein Risiko ich eingehe.
Ich kenne das Risiko.
Traurig aber Wahr, würde ich lieber an einer Thrombose sterben, als so weiter zu leben.
Hallo
Ich (mtf) hatte schon immer das Gefühl anders, als die typischen Jungen zu sein.
Schon immer war mein Sozialverhalten oder meine Intressen untypisch für mein biologisches Geschlecht.
Was mir zwar selber aufgefallen ist, aber nie ein dramatisches Problem war.
Bis vor ein paar Jahren, seit der weiterführenden Schule merke ich, dass etwas überhaupt nicht stimmt.
Als dann auch meine Klassenkameraden in die Pubertät kammen, fing es mit der Dysphorie an, ich konnte mir nicht vorstellen,
die Rolle eines Mannes einzunehmen und versuchte meine Gefühle zu verdrängen.
Ich bin Heil froh, dass ich ein sogenannter Spätzünder bin, doch an der Pubertät kommt niemand vorbei.
Als ich dann die ersten männlichen Merkmale, die starke Körperbehaarung bekamm war meine Dysphorie viel zu stark um sie zu verdrängen.
Ich hatte schlaflose Nächte in dennen ich mir veruscht habe einzureden, dass alles gut wird, sobald ich mein Abitur habe und aus meinem
Umfeld ausziehen kann und meine offizielle Therapie anfangen kann, doch die Pubertät ist nicht rückkehrbar, meine schlimmste Angst ist es
als Transgender gesehen zu werden, ich möchte als cis Frau wahrgenommen werden, was wohl nicht mehr möglich gewesen wäre...
Ich bin 15,5 Jahre alt, hatte Anfang des Jahres einen Wachstumsschub und ab da musste ich handeln, ich merkte schon den
Vorstimmenbruch und meine Dysphorie schwankte in Panik um. Da mein Vater recht klein ist und eine helle Männer Stimme, was ich
glücklicherweise wohl geerbt habe, konnte ich ihn unterdrücken meine Stimme ist hell, das habe ich mir antrainiert, aber eben natürlich.
Einen Adamsapfel habe ich nicht. Mir wird offt gesagt, dass ich mich wie ein Mädchen anhöre, aber das wird sich ändern, wenn es so weiter
geht...
Nun zum Thema Selbstmedikation, ich habe es geschafft an Hormone heranzukommen, wie werde ich jetzt nicht erläutern, aber ich habe sie
und kann mir ohne Probleme Nachschub holen.
Mir geht es darum, die nächsten Jahre meine männliche Pubertät aufzuhalten, da ein Outing in meinem Umfeld sicherlich dramatische folgen
hätte und ich es wegen meine Dysphorie nie schaffen würde, möchte ich aussziehen und dann meine Transition starten.
Ich nehme 0,3 Ethynilestradiol (ich kenne die Leber toxische Wirkung) mit 2mg Dienogest täglich, seit etwa einer Woche.
Da die männliche Libido für mich sehr belastend ist habe ich mich auf die antiandrogyne Wirkung von dem Dienogest und die automatische
weniger Produktion von Testosteron, aufgrund der Hirnanhangdrüße, die zwischen Östrogen und Testo nicht unterscheiden kann und die
Werte addiert, bereits gefreut. Ich habe Angst, dass diese Dosis nicht ausreicht und ich weiterhin männlicher werde, da ich nach einer
knappen Woche keine Wirkung merke, außer dass ich vermehrt hunger habe. Daher meine Frage ob ich die Dosis erhöhen sollte oder ich
abwarten soll und ob die Menge Hormonen, die ich momentan einehme gegen eine weitere Vermännlichung ausreichen.
Ich weiß, dass es sein könnte, dass ich eine leichte Brust bekomme und ich damit rechnen muss sie verstecken zu können (ftm machen das ja
auch) für mich ist das eben die einzige Lösung.
Grüße:)
Es bringt nichts, mir zu sagen wie dumm ich doch wäre und was ein Risiko ich eingehe.
Ich kenne das Risiko.
Traurig aber Wahr, würde ich lieber an einer Thrombose sterben, als so weiter zu leben.
Hallo
Ich (mtf) hatte schon immer das Gefühl anders, als die typischen Jungen zu sein.
Schon immer war mein Sozialverhalten oder meine Intressen untypisch für mein biologisches Geschlecht.
Was mir zwar selber aufgefallen ist, aber nie ein dramatisches Problem war.
Bis vor ein paar Jahren, seit der weiterführenden Schule merke ich, dass etwas überhaupt nicht stimmt.
Als dann auch meine Klassenkameraden in die Pubertät kammen, fing es mit der Dysphorie an, ich konnte mir nicht vorstellen,
die Rolle eines Mannes einzunehmen und versuchte meine Gefühle zu verdrängen.
Ich bin Heil froh, dass ich ein sogenannter Spätzünder bin, doch an der Pubertät kommt niemand vorbei.
Als ich dann die ersten männlichen Merkmale, die starke Körperbehaarung bekamm war meine Dysphorie viel zu stark um sie zu verdrängen.
Ich hatte schlaflose Nächte in dennen ich mir veruscht habe einzureden, dass alles gut wird, sobald ich mein Abitur habe und aus meinem
Umfeld ausziehen kann und meine offizielle Therapie anfangen kann, doch die Pubertät ist nicht rückkehrbar, meine schlimmste Angst ist es
als Transgender gesehen zu werden, ich möchte als cis Frau wahrgenommen werden, was wohl nicht mehr möglich gewesen wäre...
Ich bin 15,5 Jahre alt, hatte Anfang des Jahres einen Wachstumsschub und ab da musste ich handeln, ich merkte schon den
Vorstimmenbruch und meine Dysphorie schwankte in Panik um. Da mein Vater recht klein ist und eine helle Männer Stimme, was ich
glücklicherweise wohl geerbt habe, konnte ich ihn unterdrücken meine Stimme ist hell, das habe ich mir antrainiert, aber eben natürlich.
Einen Adamsapfel habe ich nicht. Mir wird offt gesagt, dass ich mich wie ein Mädchen anhöre, aber das wird sich ändern, wenn es so weiter
geht...
Nun zum Thema Selbstmedikation, ich habe es geschafft an Hormone heranzukommen, wie werde ich jetzt nicht erläutern, aber ich habe sie
und kann mir ohne Probleme Nachschub holen.
Mir geht es darum, die nächsten Jahre meine männliche Pubertät aufzuhalten, da ein Outing in meinem Umfeld sicherlich dramatische folgen
hätte und ich es wegen meine Dysphorie nie schaffen würde, möchte ich aussziehen und dann meine Transition starten.
Ich nehme 0,3 Ethynilestradiol (ich kenne die Leber toxische Wirkung) mit 2mg Dienogest täglich, seit etwa einer Woche.
Da die männliche Libido für mich sehr belastend ist habe ich mich auf die antiandrogyne Wirkung von dem Dienogest und die automatische
weniger Produktion von Testosteron, aufgrund der Hirnanhangdrüße, die zwischen Östrogen und Testo nicht unterscheiden kann und die
Werte addiert, bereits gefreut. Ich habe Angst, dass diese Dosis nicht ausreicht und ich weiterhin männlicher werde, da ich nach einer
knappen Woche keine Wirkung merke, außer dass ich vermehrt hunger habe. Daher meine Frage ob ich die Dosis erhöhen sollte oder ich
abwarten soll und ob die Menge Hormonen, die ich momentan einehme gegen eine weitere Vermännlichung ausreichen.
Ich weiß, dass es sein könnte, dass ich eine leichte Brust bekomme und ich damit rechnen muss sie verstecken zu können (ftm machen das ja
auch) für mich ist das eben die einzige Lösung.
Grüße:)