Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit,
die vielen Gedanken und Meinungen zu dem Thema. Wenn ich hier kurz zusammenfassen darf, ist es ganz Sicher begrüßenswert, nicht nur das Grundgesetz, sondern auch in der Folge andere Verordnungen mit Bezug auf die " *Identität " zu verändern. Nun erfreuen wir uns an unserer demokratischen Grundordnung und die braucht leider Zeit
sowie vor allem Initiative.
Über die Gesetzesänderungen entscheiden werden gewählte Abgeordnete. Diese haben einen Wahlkreis und mithin Wähler in ihrem Wahlkreis. Alle Bürger können mit ihren Abgeordneten sprechen und Diese so über ihre Wünsche und Forderungen an unsere politische Ordnung informieren. Regelmäßig werden von den Abgeordneten auch Sprechstunden für das persönliche Gespräch mit Wähler angeboten.
Nun hat also auch MdB Thorsten Frei
Zitat mit Bezug auf die GG 3.3 Änderungsantrag, FAZ vom 21.5.19 :
"Das Grundgesetz darf nicht mit Änderungen oder Ergänzungen überfrachtet werden, für die es gar keine Notwendigkeiten gibt."
einen Wahlkreis:
http://thorsten-frei.de/wahlkreis/
Wenn sich also die Wähler des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Herrn Thorsten Frei an ihn, mit der Forderung:
Zitat FAZ selber Artikel:
"70 Jahre nach der Verabschiedung des Grundgesetzes muss endlich auch die letzte von den Nationalsozialisten verfolgte Gruppe explizit genannt werden und unter dem Schutz unserer Verfassung stehen", sagte Ulle Schauws, Sprecherin der Grünen für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle (LSBTI) dieser Zeitung. Das Fehlen der "sexuellen Identität" in Artikel 3 schreibe zentrale Mechanismen von Homophobie fort. Der LSBTI-Sprecher der FDP, Jens Brandenburg, fügte hinzu, noch in den fünfziger Jahren hätten die Verfassungsrichter die strafrechtliche Verfolgung Homosexueller gebilligt. "Ein solches Unrecht darf sich nie wiederholen."
wenden und ihn gegebenfalles durch ihre persönliche Geschichte unterstützt, auf die Dringlichkeit und Notwendigkeit einer Grundgesetzänderung aufmerksam machen, ist ggf. ein Umdenken in der Politik möglich.
Vielleicht finden sich ja Bürger*innen des "Schwarzwald-Baar/Oberes Kinzigtal" die ein solches persönliches Gespräch führen.
Ganz sicher wünsche ich allen Leser*innen dieses Forums viel Kraft bei dem Gespräch mit ihren politischen Vertretern um so ein Umdenken in der Politik einzulenken,
und verbleibe mit herzlichen Grüßen
eure maexine