Kind im Nebel....
Verfasst: Do 31. Okt 2019, 16:30
Huhu an alle.
Ich wollte mich hier mal ebenfalls mit einem Thread über meine Gefühle/Empfindungen und Aufarbeitung vieler Dinge, mit dem was passiert ist und wie es passiert ist auseinander setzen.
Angefangen damit das ich die jenige bin, über die in diesem Thread hier bereits angefangen wurde sich mit dem ganzen auseinander zu setzen, nämlich aus der Sicht meiner Freundin.
Hier zum mitlesen
Da ich ihren Thread nicht unnötig unübersichtlicher machen wollte, dachte ich fange ich einmal selbst an mit einem Thema.
Beginnen wir daher einmal ganz von vorne.
In einem meiner ersten Posts in diesem Forum habe ich schon beschrieben das es schon recht früh angefangen hat, das sich als Frau zu kleiden und auch schminke aus zu probieren ich sag jetzt einfach mal, seinen Reiz hatten.
Ich konnte das damals noch nicht einordnen und es hat auch bis zu meinem 34. Lebensjahr gedauert bis ich selber so weit war mir zu sagen dass dies ein Teil von mir ist und ich habe mich meiner besten Freundin anvertraut.
Sie gab mir damals halt, denn sie zeigte von Anfang an Verständnis und dies ist auch bis heute so geblieben und dafür bin ich auch sehr dankbar.
Kurz darauf überschlugen sich für mich einige Ereignisse.
Denn ich bin zu einem Umstyling/Fotoshooting gefahren und habe dort dann einmal ein wunderschönes Bild meiner selbst erhalten.
Das heißt jetzt nicht das ich nicht vorher schon weiblich gekleidet unterwegs war, allerdings noch nie so wie bei diesem Erlebnis.
Das war für mich tatsächlich auch ein Schlüsselmoment und ich habe mich sehr glücklich gefühlt. Es löste in mir eine innere Ruhe aus die ich vorher noch nicht gekannt habe und es war für mich, als würde ein Gefängnis eingerissen, was ich mir selber über die Jahre aufgebaut habe.
Nachdem der Tag dann zu Ende ging, war das für mich mit einem lachenden und einem weinenden Gefühl verbunden. Aber ich habe auch Hoffnung gesehen, auch wenn es dort noch in weiter Ferne zu sein schien.
Die nächste Zeit danach war ich wieder ganz Mann und war auch glücklich damit. Allerdings kamen ab und an Zeiten auf mich zu, wo ich eine sehr starke innere Sehnsucht nach meiner weiblichen Seite hatte. Da ich sie im privaten nur versteckt ausleben konnte habe ich jede Gelegenheit genutzt um mich zu verwandeln. Und es war immer sehr schön für mich.
Doch schwang auch immer viel Unbehagen mit. Was wäre wenn meine Partnerin die zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung hatte und wie ich auch dachte so gar kein Verständnis hatte für diese Seite an mir, es heraus finden würde. Ich war so glücklich mit der neuen Seite an mir, das ich das nicht wieder aufgeben wollte.
Allerdings verstrich dann noch einige Zeit. Und auch noch ein weiteres Fotoshooting.
Und auch eine Menge Zeit mit nachdenken.
Seit ich hier im Forum angemeldet bin habe ich durchweg nur gelesen und habe versucht meine Gefühle und Empfindungen zu verstehen. Ich habe mich in vielen Beiträgen wieder gefunden doch auch manche Dinge kamen für mich nicht in Frage.
Daher hadere ich auch noch mit mir selbst. Und das sehr sogar. An manchen Tagen ist meine Sehnsucht nach meiner weiblichen Seite so stark dass ich diese gerne immer ausleben möchte. Und dann wenn ich es ausleben konnte ist dies aber auch wieder in Ordnung für mich meine männliche Seite wieder in den Vordergrund treten zu lassen.
Als ich dann wieder eine sehr ich sag jetzt mal depressive Phase hatte, habe ich mich an die dgti Stelle in Flensburg gewandt, da ich selber nicht mehr weiter wusste und ich dachte einfach vielleicht kann ich dort einige Hilfestellungen bekommen.
Ich habe dann an einem Treffen der Gruppe aus Flensburg beigewohnt und habe einige Eindrücke gewinnen können. Und ich war auch sehr dankbar das ich dabei sein durfte.
Und nach dem Treffen war mir klar, das ich es meiner Partnerin sagen musste, allerdings hat mich das wieder in ein sehr depressives Loch gestoßen und nachdem ich es dann am nach der Arbeit nicht persönlich über die Lippen bringen konnte.
Kamen dann die Forderung am nächsten Tag, als ich bei der Arbeit war und so überfordert wie ich mich in der Situation fühlte. Schrieb ich das alles per WhatsApp.
Das war sicher nicht die eleganteste Lösung. Und ich bereue das auch das es so gelaufen ist. Rückgängig machen kann ich es nur leider nicht mehr.
Und warum nun "Kind im Nebel"?
Naja ich finde den Song einfach sehr passend, da ich das Gefühl habe in all der Zeit habe ich mich sehr zurück gezogen und viel Zeit weggeschmissen und vieles ist auf der Strecke geblieben. Was ich gerne ändern möchte.
LG Daniela
Ich wollte mich hier mal ebenfalls mit einem Thread über meine Gefühle/Empfindungen und Aufarbeitung vieler Dinge, mit dem was passiert ist und wie es passiert ist auseinander setzen.
Angefangen damit das ich die jenige bin, über die in diesem Thread hier bereits angefangen wurde sich mit dem ganzen auseinander zu setzen, nämlich aus der Sicht meiner Freundin.
Hier zum mitlesen
Da ich ihren Thread nicht unnötig unübersichtlicher machen wollte, dachte ich fange ich einmal selbst an mit einem Thema.
Beginnen wir daher einmal ganz von vorne.
In einem meiner ersten Posts in diesem Forum habe ich schon beschrieben das es schon recht früh angefangen hat, das sich als Frau zu kleiden und auch schminke aus zu probieren ich sag jetzt einfach mal, seinen Reiz hatten.
Ich konnte das damals noch nicht einordnen und es hat auch bis zu meinem 34. Lebensjahr gedauert bis ich selber so weit war mir zu sagen dass dies ein Teil von mir ist und ich habe mich meiner besten Freundin anvertraut.
Sie gab mir damals halt, denn sie zeigte von Anfang an Verständnis und dies ist auch bis heute so geblieben und dafür bin ich auch sehr dankbar.
Kurz darauf überschlugen sich für mich einige Ereignisse.
Denn ich bin zu einem Umstyling/Fotoshooting gefahren und habe dort dann einmal ein wunderschönes Bild meiner selbst erhalten.
Das heißt jetzt nicht das ich nicht vorher schon weiblich gekleidet unterwegs war, allerdings noch nie so wie bei diesem Erlebnis.
Das war für mich tatsächlich auch ein Schlüsselmoment und ich habe mich sehr glücklich gefühlt. Es löste in mir eine innere Ruhe aus die ich vorher noch nicht gekannt habe und es war für mich, als würde ein Gefängnis eingerissen, was ich mir selber über die Jahre aufgebaut habe.
Nachdem der Tag dann zu Ende ging, war das für mich mit einem lachenden und einem weinenden Gefühl verbunden. Aber ich habe auch Hoffnung gesehen, auch wenn es dort noch in weiter Ferne zu sein schien.
Die nächste Zeit danach war ich wieder ganz Mann und war auch glücklich damit. Allerdings kamen ab und an Zeiten auf mich zu, wo ich eine sehr starke innere Sehnsucht nach meiner weiblichen Seite hatte. Da ich sie im privaten nur versteckt ausleben konnte habe ich jede Gelegenheit genutzt um mich zu verwandeln. Und es war immer sehr schön für mich.
Doch schwang auch immer viel Unbehagen mit. Was wäre wenn meine Partnerin die zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung hatte und wie ich auch dachte so gar kein Verständnis hatte für diese Seite an mir, es heraus finden würde. Ich war so glücklich mit der neuen Seite an mir, das ich das nicht wieder aufgeben wollte.
Allerdings verstrich dann noch einige Zeit. Und auch noch ein weiteres Fotoshooting.
Und auch eine Menge Zeit mit nachdenken.
Seit ich hier im Forum angemeldet bin habe ich durchweg nur gelesen und habe versucht meine Gefühle und Empfindungen zu verstehen. Ich habe mich in vielen Beiträgen wieder gefunden doch auch manche Dinge kamen für mich nicht in Frage.
Daher hadere ich auch noch mit mir selbst. Und das sehr sogar. An manchen Tagen ist meine Sehnsucht nach meiner weiblichen Seite so stark dass ich diese gerne immer ausleben möchte. Und dann wenn ich es ausleben konnte ist dies aber auch wieder in Ordnung für mich meine männliche Seite wieder in den Vordergrund treten zu lassen.
Als ich dann wieder eine sehr ich sag jetzt mal depressive Phase hatte, habe ich mich an die dgti Stelle in Flensburg gewandt, da ich selber nicht mehr weiter wusste und ich dachte einfach vielleicht kann ich dort einige Hilfestellungen bekommen.
Ich habe dann an einem Treffen der Gruppe aus Flensburg beigewohnt und habe einige Eindrücke gewinnen können. Und ich war auch sehr dankbar das ich dabei sein durfte.
Und nach dem Treffen war mir klar, das ich es meiner Partnerin sagen musste, allerdings hat mich das wieder in ein sehr depressives Loch gestoßen und nachdem ich es dann am nach der Arbeit nicht persönlich über die Lippen bringen konnte.
Kamen dann die Forderung am nächsten Tag, als ich bei der Arbeit war und so überfordert wie ich mich in der Situation fühlte. Schrieb ich das alles per WhatsApp.
Das war sicher nicht die eleganteste Lösung. Und ich bereue das auch das es so gelaufen ist. Rückgängig machen kann ich es nur leider nicht mehr.
Und warum nun "Kind im Nebel"?
Naja ich finde den Song einfach sehr passend, da ich das Gefühl habe in all der Zeit habe ich mich sehr zurück gezogen und viel Zeit weggeschmissen und vieles ist auf der Strecke geblieben. Was ich gerne ändern möchte.
LG Daniela