https://www.taz.de/!5596535&s/
...und ein queeres, ergänze ich hier.Solange es einvernehmlich ist, hat niemand darüber zu bestimmen, unter welchen Umständen, wie häufig und auf welche Art Erwachsene miteinander Sex haben. Das sollte feministischer Konsens sein. Geht es jedoch um Sexarbeit, wird dies für so manch eine_n zu einer schwer akzeptierbaren Sache. Ähnlich wie beim Thema Kopftuch, Trans*Identität oder Fat-Liberation zeigt sich auch beim Sexarbeitsdiskurs, dass die Floskel "Mein Körper, meine Regeln" eigentlich nur schlanken, bürgerlichen, weiß-christlichen cis Frauen zugestanden wird.
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Wer wirklich Menschenhandel erschweren will, kämpft für offene Grenzen und Dekriminalisierung von Migration. Bevormundende Maßnahmen wie das Prostituiertenschutzgesetz fügen Sexarbeiter_innen mehr Schaden zu als sie ihnen Schutz bieten können. Verbände und Aktivist_innen haben bereits mehrfach davor gewarnt, dass die Registrierung als Sexarbeitende faschistische Ausmaße annehmen kann. Im Nationalsozialismus wurden Sexarbeiter_innen verfolgt, ermordet und mussten Zwangsarbeit verrichten.
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Am 2. Juni ist Internationaler Hurentag. Der Kampf um die Rechte von Sexarbeiter_innen sollte ein feministisches und ein linkes Anliegen sein.
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