Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)
Verfasst: Mo 20. Mai 2019, 08:33
Hallo,
ich habe eine Frage zu den Abhängigkeiten von Stationen, Personen und Institutionen rund um (m)eine Transition.
Hier in diesem Thread soll es nicht um die emotionale Seite gehen, dafür schreibe ich bereits in anderen Threads, hier geht es um die "sachliche" Betrachtung.
Nur so viel, ja, ich bin mir zu 100% sicher diesen Weg zu gehen. Persönliche Fragen, gern per PN an mich.
Mit ist noch immer nicht klar, welcher der "richtige" Weg ist (zumindest für mich), um:
a) möglichst zügig mit der HRT zu beginnen
b) möglichst den "korrekten" Weg zu gehen, um möglichst wenig Zeit zu verlieren und wenig selbst zahlen zu müssen
Bisher habe ich eine Therapeutin, mit der ich dachte den richtigen ersten Schritt gemacht zu haben.
Sie sagte mir allerdings, dass das ungewöhnlich wäre und die meisten bisherigen Patientinnen bereits in der laufenden HRT teils sogar schon die Namensänderung hinter sich haben, also viel "weiter" sind als ich.
Ist es so, dass sie als meine Therapeutin kein Gutachten erstellen darf? Muss ich drei Therapeuten aufsuchen, die mich alle näher kennen lernen wollen, um meine Indikation und die zwei Gutachten zu bekommen? Das wäre der zeitliche und logistische Horror und das kann ich mir nicht vorstellen ...
Nun habe ich mir eine Übersicht erstellt, mit Dingen, die ich glaube erledigen/abhaken zu müssen:
Was mir fehlt:
( ) Haarentfernung (Selbstzahlen, oder mit Gutachten zur KK?)
( ) Indikationsschreiben (nach einem Jahr ?)
( ) Termin Hausarzt
( ) Termin Urologe
( ) Termin Endokrinologe (erst nach Gutachten?)
( ) Adamsapfel abschleifen (Selbstzahlen, oder mit Gutachten zur KK?)
( ) FFS / Nasenkorrektur (Selbstzahlen, oder mit Gutachten zur KK?)
( ) Alltagstest (1Jahr ?)
( ) Gutachten 1
( ) Gutachten 2
( ) HRT (nach Alltagstest? Von wem? )
( ) Orchiektomie (statt Androcur / Sprionolacton)
( ) Namensänderung (nach einem Jahr ?)
( ) Personenstandsänderung (nach einem Jahr ?)
( ) GaOP (nach frühestens einem Jahr HRT ?)
Mir ist nur nicht klar, wer wann was macht, in welcher Reihenfolge und mit welchem Abstand?
Das Indikationsschreiben bekomme ich von meiner Therapeutin, aber erst nach einem Jahr? Danach der Alltagstest für ein Jahr? Und dann HRT mindestens ein Jahr zur GaOP?
Ich lese immer wieder von Transfrauen, die zu ihrem Hausarzt gehen und mit einem Rezept für Hormone wieder die Praxis verlassen.
Nach all den bisherigen Informationen ist das für mich mehr und mehr unvorstellbar.
Im Moment breitet sich bei mir das Gefühl aus, drei Jahre vergeudet zu haben, weil ich auf den Therapieplatz gewartet habe.
Was kann ich parallel starten und auf was muss ich warten für den nächsten Schritt?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
LG, Michaela
ich habe eine Frage zu den Abhängigkeiten von Stationen, Personen und Institutionen rund um (m)eine Transition.
Hier in diesem Thread soll es nicht um die emotionale Seite gehen, dafür schreibe ich bereits in anderen Threads, hier geht es um die "sachliche" Betrachtung.
Nur so viel, ja, ich bin mir zu 100% sicher diesen Weg zu gehen. Persönliche Fragen, gern per PN an mich.
Mit ist noch immer nicht klar, welcher der "richtige" Weg ist (zumindest für mich), um:
a) möglichst zügig mit der HRT zu beginnen
b) möglichst den "korrekten" Weg zu gehen, um möglichst wenig Zeit zu verlieren und wenig selbst zahlen zu müssen
Bisher habe ich eine Therapeutin, mit der ich dachte den richtigen ersten Schritt gemacht zu haben.
Sie sagte mir allerdings, dass das ungewöhnlich wäre und die meisten bisherigen Patientinnen bereits in der laufenden HRT teils sogar schon die Namensänderung hinter sich haben, also viel "weiter" sind als ich.
Ist es so, dass sie als meine Therapeutin kein Gutachten erstellen darf? Muss ich drei Therapeuten aufsuchen, die mich alle näher kennen lernen wollen, um meine Indikation und die zwei Gutachten zu bekommen? Das wäre der zeitliche und logistische Horror und das kann ich mir nicht vorstellen ...
Nun habe ich mir eine Übersicht erstellt, mit Dingen, die ich glaube erledigen/abhaken zu müssen:
Was mir fehlt:
( ) Haarentfernung (Selbstzahlen, oder mit Gutachten zur KK?)
( ) Indikationsschreiben (nach einem Jahr ?)
( ) Termin Hausarzt
( ) Termin Urologe
( ) Termin Endokrinologe (erst nach Gutachten?)
( ) Adamsapfel abschleifen (Selbstzahlen, oder mit Gutachten zur KK?)
( ) FFS / Nasenkorrektur (Selbstzahlen, oder mit Gutachten zur KK?)
( ) Alltagstest (1Jahr ?)
( ) Gutachten 1
( ) Gutachten 2
( ) HRT (nach Alltagstest? Von wem? )
( ) Orchiektomie (statt Androcur / Sprionolacton)
( ) Namensänderung (nach einem Jahr ?)
( ) Personenstandsänderung (nach einem Jahr ?)
( ) GaOP (nach frühestens einem Jahr HRT ?)
Mir ist nur nicht klar, wer wann was macht, in welcher Reihenfolge und mit welchem Abstand?
Das Indikationsschreiben bekomme ich von meiner Therapeutin, aber erst nach einem Jahr? Danach der Alltagstest für ein Jahr? Und dann HRT mindestens ein Jahr zur GaOP?
Ich lese immer wieder von Transfrauen, die zu ihrem Hausarzt gehen und mit einem Rezept für Hormone wieder die Praxis verlassen.
Nach all den bisherigen Informationen ist das für mich mehr und mehr unvorstellbar.
Im Moment breitet sich bei mir das Gefühl aus, drei Jahre vergeudet zu haben, weil ich auf den Therapieplatz gewartet habe.
Was kann ich parallel starten und auf was muss ich warten für den nächsten Schritt?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
LG, Michaela