Beckys Roman ecke
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Rebekka
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Beckys Roman ecke

Post 1 im Thema

Beitrag von Rebekka » Do 28. Feb 2019, 13:25

Ziel ist es einen Roman zu verfassen und jeder selbst seinen teil beitragen kann

Eines abends saß ich allein zu hause im Fernsehn kamm nichts Interessantes und ich schaltete den Kasten aus.
Ich zog mich um und machte mich zum ausgehen fertig.
Als plötzlich ....

Nun muss eine von euch hübschen mädels weiter texten ;) (ki)
Träume nicht dein Leben lebe deinen Traum.

Es ist ein großer Fehler zu denken, dass ein Mensch immer gleich ist. Ein Mensch ist nie lange derselbe. Er verändert sich ständig. Nicht einmal für eine halbe Stunde bleibt er derselbe. (G.I. Gurdjieff)

Sylvia H
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Re: Beckys Roman ecke

Post 2 im Thema

Beitrag von Sylvia H » Mo 11. Mär 2019, 04:45

..... Ein Ragalboden meines Kleiderschrankes ausbrach. Tootales Chaos entstand in dem schön verziertem Schrank. Der gut geplante Spaziergang musste erst einmal verschoben werden. Ich räumte meine flauschigen Pullover und die zarte Unterwäsche Stück für Stück aus. Als ich den ausgebrochenen Boden herauszog und auch die letzten Spitzenhöschen und Strumpfhosen aus dem Schrank holte, kam ein schön verpacktes Päckchen zum Vorschein. Es war in Seidenpaper sorgfältig verpackt und mit einem roten Band umwickelt. Vorsichtig öffnete ich die im Laufe der Zeit platt gedrückte Schleif und packte das Paket langsam aus. Zum Vorschein kam .....

ascona
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Re: Beckys Roman ecke

Post 3 im Thema

Beitrag von ascona » Mi 13. Mär 2019, 17:50

..... ein Dresdner Christstollen !
Dazu eine Karte auf der geschrieben stand: "Mein lieber Theodor, ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest. Lass es dir gut gehen, feiere mit deinen Lieben, spann mal aus und komm zur Ruhe. Und besuch uns mal wieder ! Lass es dir schmecken und liebe Grüsse, deine Tante Luisa. "
oje, Weihnachten, das Päckchen muss ich in den falschen Schrank gelegt haben. Jetzt ist doch schon Frühling. Mal sehen, wie lange der Stollen haltbar ist... Mai 2019. Na gottseidank, dann kann man ihn ja noch essen.
Ich hatte sowieso grad Lust auf einen Tee, so nahm ich den Christstollen mit in die Küche, füllte den Wasserkocher auf, nahm einen Beutel ostfriesischen Tee aus dem Oberschrank und öffnete den Christstollen.
Tee aufgegossen, und ich ließ mir die erste Schnitte schmecken. Da klingelte das Telefon ...

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Re: Beckys Roman ecke

Post 4 im Thema

Beitrag von tatjana » Mi 13. Mär 2019, 21:32

... des Nachbarns. Dank der dünnen Wände in der Wohnung bekommt man alles mit. Neulich hatte der Nachbar nebenan ja seine - wahrscheinlich - neue Freundin zu Besuch und stundenlang hatten...
"Sülz-Knarrenbauer", hörte ich die tiefe männliche Stimme durch die Wand, von meinem Nachbarn Sülz-Knarrenbauer. Wie kann man nur Sülz-Knarrenbauer heißen. Müller oder Schulz ist ja in Ordnung. Schnösel auch. So heißt der Schnösel unter uns tatsächlich, obwohl der ja eigentlich ganz nett ist. Hatte ihn neulich mal im Supermarkt nebenan in so einer..."Ja", hörte ich kurz darauf durch die Wand. "Der Christstollen? Im Ernst? Oh mein Gott! Moment ..."
Pause.
Seine Stimme war plötzlich nur noch entfernt durch die Wand zu hören.
Was war mit dem Christstollen? Ich grübelte, als plötzlich ...

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Re: Beckys Roman ecke

Post 5 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde » Mi 13. Mär 2019, 22:48

die Sirene eines Polizeiautos auf der Strasse ertönte. Mit kreischenden Bremsen hielt das Polizeiauto direkt vor dem Haus. Durch die Gardinen konnte ich sehen, wie ein paar SEK Leute in Helm und voller Montur aus dem Auto sprangen und in Position gingen. Kurz darauf eine durch das Megafon verstärkte Stimme:

"Herr Sülz-Knarrenbauer, hier spricht die Polizei. Wir haben Sie beobachtet, wie Sie den Christstollen gestohlen haben, Ableugnen ist sinnlos, denn wir haben Sie auf Video"

"Das Haus ist umstellt, Widerstand ist sinnlos".

"Rücken Sie also das gestohlene Teil heraus. Kommen Sie mit erhobenen Armen aus der Haustüre und halten Sie den Christstollen gut sichtbar in die Höhe".

Mir fuhr der Scheck in die Glieder. Mein Nachbar Sülz-Knarrenbauer ein Christstollendieb? Das kann doch nicht wahr sein. Erst gestern hatte ich ihn noch getroffen, als wir gemeinsam im Gesangverein unserer lokalen Kirchgemeinde das herrliche Lied einübten: "Jesus geh' voran... Auf der Lebensbahn"
Mit zitternden Beinen ging ich rüber zu meinem Nachbarn. Die Tür Mit dem Schild "Sülz-Knarrenbauer" öffnete sich langsam und ich konnte nicht fassen, was sich meinen Augen darbot...

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Re: Beckys Roman ecke

Post 6 im Thema

Beitrag von juli » Do 14. Mär 2019, 00:24

... Rosinen überal Rosinen.
Die Rosinen des Christstollen waren über den gesammten Flur verteilt, die alten harten, getrockneten Rosienen wirkten wie ein Glasperlenspiel.
Waren das Muster, sollte es eine Botschaft für mich darstellen?
Überall im Flur waren Teelichter aufgestellt und verliehen der abgedunkelten Wohnung einen geheimnissvollen Flair. Ein angenehmer Duft von Weihnachten durchdrang die Wohnung.
Ich wusste das Sülz-Knarrenbauer gerne Ayahuasca-Parties veranstaltet, aber den geammten Christstollen an sein Lama zu verfüttern, das konnte ich nicht ahnen!

Ich folgte den Rosinen.
Das Raum/Zeit Kontinuum schien aufgehoben als ich die schwere Zimmertür öffnete. Eine Gruppe Polizisten saß im Kreis barfuß aber mit Badehandtuch um Sülz-Knarrenbauer. Ein Kreis von Rosienen und Teelichtern umgab die Gruppe.
Wie sind die Polizisten so schnell von der Strasse in die Wohnung gekommen, was machen sie hier?
Bevor ich meine Fragen bentworten konnte wurde meine Körper von einer unsichtberen Kraft unaufhaltsam ins Zentrum der Teelichter gezogen.
Alle Blicke lagen nun erwartungsvoll auf mir als Sülz-Knarrenbauer anfing .....
Die Zukunft war früher auch besser

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Re: Beckys Roman ecke

Post 7 im Thema

Beitrag von Sylvia H » Do 14. Mär 2019, 04:57

.... Entsetzt zu kreischen " wie sehen sie denn aus?!" Erschrocken blickte ich an mir herunter und musste ebenfalls kreischen SCHIESSER FEINRIPP !! Ich war in einen Alptraum geraten. Mir wurde schwindelig, alles drehte sich Rosinen - Polizei - Sülz-Knarrenbauer, von irgendwo ertönte Sergant Peppers Heartclub Band, alles drehte sich wie ein Strudel ich schien zu fliegen, bis plötzlich....

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Re: Beckys Roman ecke

Post 8 im Thema

Beitrag von tatjana » Do 14. Mär 2019, 07:49

... Sülz-Knarrenbauer anfing an meinem Gesicht zu schlecken, mit seiner feuchten Zunge. So ein Lustmolch, schoss es mir durch den Kopf. Mich kitzelten seine Barthaare.
Barthaare? Er hat doch keinen Bart!
Ich öffnete die Augen und langsam wurde mir bewusst, dass meine Katze Rollo mir gerade das Gesicht abschleckte.
Ich lag am Boden, neben mir ein zerkrümeltes Stück Christstollen (wo kam der denn jetzt her?) und eine Tasse mit verschüttetem Tee.
Mit einer Handbewegung schob ich Rollo zu Seite, der sich miauend beschwerte und stand auf, als ich plötzlich realisierte, dass....

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Re: Beckys Roman ecke

Post 9 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde » Do 14. Mär 2019, 11:07

… dass mir eine der Polizisten, die dort im Kreis um den Christstollen saßen, bekannt vorkam. War das nicht...? Ich war baff sozusagen. Ja das war doch... Aber das kann doch jetzt nicht wahr sein... Träume ich oder wache ich?... Aber doch, jetzt erkannte ich sie ganz klar, denn der Polizist war eine Polizistin, und zwar kannte ich diese Polizistin vom Forum her, und es war niemand anderes als Cybill.

"ich dachte, du bist noch bei deiner Party?" fragte ich sie, indem zögernd ich einen Schritt auf sie zumachte.

Sie grinste mich breit und fettig an. Etwas Puderzucker war noch in ihren Mundwinkeln zu erkennen.

"Nein da täuschst du dich, sorry. Mein Kommandoführer hat mich diesem speziellen Kriseninterventionsteam zugeordnet, ja, und wir kümmern uns halt um verlorengegangene Christstollen, du verstehst schon, gefährdete Arten, ich meine solche Kulturtechniken, die langsam in Vergessenheit geraten. Und dieser Christstollen da, den wir hier gerettet haben, das war einer der Allerletzten, der in Berlin noch manuell hergestellt worden ist..."

Mir fiel das Kinn runter... Ja, dann, jetzt wird mir alles klar. Aber soviel Bohei um einen Stollen?

"Jeder Stollen hat vor dem Gesetz die gleichen Rechte, und sei er noch so klein" widersprach sie mir.

Eine Megafonstimme ertönte: "Alles sicher im zweiten Stock... Wir rücken jetzt ab"

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Re: Beckys Roman ecke

Post 10 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde » Do 14. Mär 2019, 15:41

Sülz-Knarrenbauer und ich blieben allein in der Wohnung zurück, zusammen mit den Teelichtern und etwa tausend auf dem Boden verstreuten Rosinen. Etwas ratlos schauten wir beide uns an. Was war jetzt zu tun?. Die Stille zwischen uns wurde etwas unangenehm, wurde dann aber jäh unterbrochen durch das grelle Scheppern seines ollen Festnetztelefons. Er nahm ab und meldete sich...

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Re: Beckys Roman ecke

Post 11 im Thema

Beitrag von juli » Do 14. Mär 2019, 22:21

mit den Worten:

"Ich habe sie jetzt hier, sie ist unter Kontrolle."

Wer war Sülz-Knarrenbauer wirklich, wer war der Anrufer, und welche Rolle spielte er?
Und warum wurde mir plötzlich so kalt?
Meine Finger fühlten sich an als wären sie mit rieselndem Quarzsand gefüllt, ich konnte nichts mehr greifen.
Mein Gehirn schien von aller Schwerkraft befreit unter meiner Schädeldecke zu schweben.

Meine Füsse versagten mir den Dienst als Sülz-Knarrenbauer weiter ins Telefon sprach.
Seine weiche Stimme formete jetzt diese eiskalten Worte, und augenblicklich gefrohr sein Gesichtsausdruck zu einer grässlichen Fratze als er mich ansah.
Die Stille zwischen uns wurde augenblicklich von Distanz, Angst und Kälte geprägt. Eine kühle Brise wehte durch den Raum.
Ich wollte weglaufen, konnte aber nicht.

Ich spürte es ganz deutlich, gleich würde sich alles in meinen Leben von Grund auf ändern als durch das Telefon .....
Die Zukunft war früher auch besser

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Re: Beckys Roman ecke

Post 12 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde » Do 14. Mär 2019, 22:56

… als durch das Telefon die aktuelle Uhrzeit durchgegeben wurde: "Beim neesten Ton ist es 22 Urrr, füneffzehn Minuten und null Sekunden.." Sülz -Knarrenbauer hatte doch tatsächlich durch einen Knopfdruck den Lautsprecher mit der Zeitansage aktiviert, offenbar um mich weiter zu verwirren-
Denn faktisch hatte er ja vorher mit einer lebenden Person gesprochen, und dabei war es um meine Person gegangen, um MICH. Krampfhaft dachte ich weiter nach, obwohl ich doch wirklich schon genügend verwirrt war. Und was meinte er bloß mit seiner Aussage, er habe mich hier unter Kontrolle? Und mit wem hatte er gesprochen? Ich nahm all meinen Mut zusammen und konfrontierte ihn mit diesen zwei Fragen, knallte sie ihm sozusagen vor den Latz.

S.K. 's Gesicht verzerrte sich zu einer Fratze und erst nach genauerem Hinsehen erkannte ich, dass das wohl ein höhnisches Grinsen sein sollte. Dann kam seine Antwort, und die nahm mir den Atem.

"Es ist euch gelungen mir den Stollen wieder abzujagen, gut... da habt ihr gewonnen. Aber jetzt habe ich Gegenmaßnahmen eingeleitet. Und ich sage dir nur, meine liebe Nachbarin (er betonte das Wort "Nachbarin" so seltsam), denke immer daran, einem Sülz-Knarrenbauer nimmt man keinen Stollen weg. Nicht mit mir. Die Rache ist mein, und sie wird schrecklich sein."

S.-Ks Stimme hatte einen ganz seltsamen Ton angenommen.

Ich versuchte zu verstehen. irgendwo schien da noch eine Leiche im Keller zu sein, von der ich nichts wußte, es mußte etwas sein, das ihm furchtbar auf den Wecker ging, und das wohl auch irgendwie mit mir zu tun hatte...

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Re: Beckys Roman ecke

Post 13 im Thema

Beitrag von tatjana » Fr 15. Mär 2019, 17:13

... was ich aber nicht vorhatte herauszufinden, also drehte ich mich auf der Stelle um und rannte auf die Haustür zu.
Doch Sülz-Knarrenbauer war geschickter als ich dachte und hielt mich am Kragen meiner Bluse fest.
Ich versuchte mich zu befreien, rutschte aber über die blöden Rosinen aus (warum liegen auch nur soviele Rosinen bei S.-K. auf dem Boden?). Dabei hielt mich S.-K. fest und wir flogen beide auf den Boden.
Ich nahm ein paar Rosinen vom Boden und drückte sie in Sülzi's Augen.
Fluchend rappelte er sich auf und versuchte vergeblich die Rosinen aus seinen Augen zu entfernen.
Während er damit beschäftigt war rappelte ich mich auf und rannte auf die Tür zu.
Ich öffnete sie und ...

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Re: Beckys Roman ecke

Post 14 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde » Fr 15. Mär 2019, 17:52

… stellte fest, es war garnicht die Haustür, es war die Wohnungstüre. Nun gut, sei es wie es sei, ich rannte im Geschwindschritt aus dieser Türe (mit dem Namensschild Sülz-Knarrenbauer) hinaus auf den Hausflur, während hinter mir S.-K. immer noch versuchte sich die Rosinen aus den Augen zu popeln. Der alte Lustmolch hatte natürlich während des Gewälzes und Gerangels meine Bluse (Chiffon, vorne mit einer ganz kleinen Knopfleiste) durch seine unbändige Männerkraft auf der Vorderseite (wo sonst?) dermaßen derangiert bzw. aufgerissen, dass mein champagnerfarbener BH herausblitzte. Die Sache war nicht mehr zu verheimlichen. Also was tun?

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Re: Beckys Roman ecke

Post 15 im Thema

Beitrag von tatjana » Sa 16. Mär 2019, 21:06

Panik.
Falls du nicht mehr weisst, was du tun kannst, einfach nur Panik.
PANIK!
PANIK PANIK PANIK
Ich schrie.
Ich schrie nicht nur sondern kreischte.
Ich kreischte so laut und so lange, dass mir selbst die Ohren weh taten.
Mit aufgerissener Bluse drehte ich mich um und guckte in das Gesicht von Sülz-Knarrenbauer, der mich wie ein Schaf anglotzte.
Plötzlich formte Sülz-Knarrenbauer mit seinen Mund ein großes O und fing auch an zu schreien. Ich war völlig perplex. Dann fing ich mich, drehte mich um und rannte mit meiner zerfetzten Bluse durch die Wohnungstür in die lang ersehnte Freiheit.
Der Grund, warum ich einfach nicht durch diese blöde Tür kam, war diesmal ein anderer.
Der Schnösel!
Herr Schnösel (der verhältnismäßig gutaussehende Typ aus dem 6. Stock) stand im Eingang und ich fiel über ihn her. Nein, nicht ganz. Erst rannte ich gegen ihn, ich fiel zu Seite und er packte mich, bevor ich fallen konnte. Unabsichtlich hing ich nun mit meiner zerfetzten Bluse in seinen Armen. Herr Schnösel schaute in meine Augen und ...

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