Signalwirkung bei der Partnersuche als Enby
Verfasst: So 24. Feb 2019, 12:21
Hallo,
zum Thema Transition / Detransition und Uneinigkeit bin ich auf diesen Beitrag von Wally gestoßen:
viewtopic.php?f=16&t=17768#p233702
Was mich darin sehr überrascht hat, ist die Wirkung der weiblichen Brüste in der Rolle als Mann, die offensichtlich für das richtige Signal bei einer potentiellen Partnerin gesorgt hat. Bei meinen Partnerinnen war es immer das falsche Signal, weil ich immer nur versuchte die Rolle als Mann zu spielen, die von mir erwartet wurde. Wenn die dann erkannten, dass ich dieser Mann, in den sie sich verliebt hatten, nicht war, ging es immer wieder auseinander.
Im Moment ist es bei mir so, dass ich wieder falsche Signale aussende. Eine Frau, wie ich sie als Partnerin wünsche, kann offensichtlich mit einem komplett als Frau gekleideten Mann nichts anfangen. Reaktionen kommen dagegen von schwulen oder bisexuellen Männern. Nur will ich keinen Mann als Partner haben.
Dann lese ich hier, dass es bei CD als Teilzeitfrauen immer wieder funktioniert, wenn die Partnerin von Anfang an von der Rolle als Frau weiß. Sollte ich also nun den Mann-Modus wieder aufleben lassen? Ich denke, das funktioniert nicht, weil ich ja dann wieder eine falsche Rolle spiele, wenn auch nur zeitweise. Wie soll ich aber nun einen Enby (NB, non-binary) signalisieren, der so etwas ähnliches wie eine lesbische Beziehung mit einer Frau haben möchte?
Die Brüste bei Wally zeigen, dass wohl vor allem körperliche Merkmale die stärkste Signalwirkung haben. Und körperlich bin ich immer noch weitgehend ein Mann. Für Schwule passe ich da offensichtlich in die weibliche Rolle einer Homo-Beziehung, die ich aber nicht haben will. Bei Wally passt es dagegen offensichtlich. Da gibt es eine eher männliche Erscheinung in Kombination mit einem weiblich geformten Körper, wie es häufig bei lesbischen Frauen anzutreffen ist. Das erweckt wohl das Interesse für eine erste Kontaktaufnahme.
Ich müsste also irgendwie statt eines erkennbaren Mannes in Frauenkleidern eine eher männlich erscheinende Frau darstellen, was natürlich mit meiner Vorliebe für Kleider, Röcke, Strumpfhosen und hohe Absätze nicht zusammen passt. Ich habe das mit der Suche nach einer Partnerin zwar schon lange aufgegeben, was sich auch ganz bestimmt in meiner Art mich anderen zu zeigen - Gestik, Sprache, usw. - unbewusst widerspiegelt, aber ganz tief im Inneren ist da wohl immer noch dieser Wunsch.
Wie könnte ich nun weiter kommen? Wer hat hier Erfahrungen aus meiner Situation heraus?
Liebe Grüße
Nicole
zum Thema Transition / Detransition und Uneinigkeit bin ich auf diesen Beitrag von Wally gestoßen:
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Was mich darin sehr überrascht hat, ist die Wirkung der weiblichen Brüste in der Rolle als Mann, die offensichtlich für das richtige Signal bei einer potentiellen Partnerin gesorgt hat. Bei meinen Partnerinnen war es immer das falsche Signal, weil ich immer nur versuchte die Rolle als Mann zu spielen, die von mir erwartet wurde. Wenn die dann erkannten, dass ich dieser Mann, in den sie sich verliebt hatten, nicht war, ging es immer wieder auseinander.
Im Moment ist es bei mir so, dass ich wieder falsche Signale aussende. Eine Frau, wie ich sie als Partnerin wünsche, kann offensichtlich mit einem komplett als Frau gekleideten Mann nichts anfangen. Reaktionen kommen dagegen von schwulen oder bisexuellen Männern. Nur will ich keinen Mann als Partner haben.
Dann lese ich hier, dass es bei CD als Teilzeitfrauen immer wieder funktioniert, wenn die Partnerin von Anfang an von der Rolle als Frau weiß. Sollte ich also nun den Mann-Modus wieder aufleben lassen? Ich denke, das funktioniert nicht, weil ich ja dann wieder eine falsche Rolle spiele, wenn auch nur zeitweise. Wie soll ich aber nun einen Enby (NB, non-binary) signalisieren, der so etwas ähnliches wie eine lesbische Beziehung mit einer Frau haben möchte?
Die Brüste bei Wally zeigen, dass wohl vor allem körperliche Merkmale die stärkste Signalwirkung haben. Und körperlich bin ich immer noch weitgehend ein Mann. Für Schwule passe ich da offensichtlich in die weibliche Rolle einer Homo-Beziehung, die ich aber nicht haben will. Bei Wally passt es dagegen offensichtlich. Da gibt es eine eher männliche Erscheinung in Kombination mit einem weiblich geformten Körper, wie es häufig bei lesbischen Frauen anzutreffen ist. Das erweckt wohl das Interesse für eine erste Kontaktaufnahme.
Ich müsste also irgendwie statt eines erkennbaren Mannes in Frauenkleidern eine eher männlich erscheinende Frau darstellen, was natürlich mit meiner Vorliebe für Kleider, Röcke, Strumpfhosen und hohe Absätze nicht zusammen passt. Ich habe das mit der Suche nach einer Partnerin zwar schon lange aufgegeben, was sich auch ganz bestimmt in meiner Art mich anderen zu zeigen - Gestik, Sprache, usw. - unbewusst widerspiegelt, aber ganz tief im Inneren ist da wohl immer noch dieser Wunsch.
Wie könnte ich nun weiter kommen? Wer hat hier Erfahrungen aus meiner Situation heraus?
Liebe Grüße
Nicole