Liebe Menalee,Menalee hat geschrieben: Do 14. Feb 2019, 09:46Heterosexuell oder etwas anderes, ich frage für mich - nicht danach. Für mich ist Jasmine die Person/Frau mit der ich am liebsten mein Leben verbringe. Die Wärme, Nähe und Geborgenheit die zwischen uns existiert kann ich mir mit keiner anderen Person vorstellen. Gerade meine persönliche Weiterentwicklung hat mir so viel gegeben und mein Leben bereichert. Auch haben wir das Thema GAOP ausreichend miteinander besprochen. Wenn meine Jasmine den letzten Schritt gehen will, ist sie nicht allein. Sie kann sich nicht nur meiner Unterstützung sondern auch meiner ganzen Liebe sicher sein. Vor allem sehe ich manche Sachen nicht als Belastungsgrenze, sondern als Herausforderung an mich meiner Jasmine die notwendige Sicherheit und Stärke zu geben. Das Ergebnis ist, das ich nach 25 Jahren immer noch Schmetterlinge im Bauch habe und eine tiefe Liebe spüre.Drachenfrau hat geschrieben: Mi 13. Feb 2019, 16:53 ..................
Ich weiß nicht, was es ist, dass ich als heterosexuelle Frau sie als Frau liebe - doch ich frage auch nicht mehr danach, es ist so. Das muss man nicht wirklich verstehen, für mich ist wichtig, dass wir unsere Liebe und unsere Verbindung haben - auch wenn es mich doch einmal an meine Grenze bringen kann.
Menalee
du sprichst auch etwas Wichtiges an, ohne es weiter zu benennen.
Du schaust dir an WAS DU HAST, nicht, was du nicht mehr hast oder was nicht mehr sein kann.
Denies und ich brauchen einander nur anzuschauen und dann sehen wir so viel, es geschieht und fließt so viel. All das, was wir miteinander haben, ist mehr als das, was nicht mehr ist oder noch nie wirklich war.
Wir sind den Weg der GaOp letztes Jahr miteinander gegangen und ich weiß, wie richtig und wichtig es für sie war, wusste es bevor sie es wusste.
Die Zeit davor, mittendrin im Krankenhaus und die Zeit danach birgt wieder neue Herausforderungen, an die man gar nicht denkt.
Ich war so aufgeregt, dass ich es nirgendwo mehr aushielt als in der Lobby im Krankenhaus mit Malkram und Schreibzeug zu warten.
Es war auch für mich eine Befreiung, weil mit der Op hörte das Thema Termine, Indikationsschreiben zu bekommen, Gutachten auf und der Alltag war etwas entspannter.
Jede Grenze ist eine Herausforderung, auch wenn man es nicht wahrhaben will, dass man sie erlöst und auflöst - es ist der einzige Sinn, weshalb man eine Grenze spüren soll, um daraus zu lernen.
Vielen lieben Dank für deine Zeilen.
Herzliche Grüße,
Ulla