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Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 10:32
von Laila-Sarah
Tja, wenn man dieser Umfrage glauben sollte: Das sieht wieder einmal nicht gut aus, leider:

Die Stadt Hannover formuliert künftig geschlechtsneutral — um alle Menschen anzusprechen. Für wie sinnvoll das die Deutschen halten, zeigt eine Umfrage für t-online.de.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... rache.html

VlG

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 11:24
von Cybill
Die Deutschen denken?

Früher vielleicht - heute werden Wahrheiten gefühlt. :twisted:
Hatten wir schon mal unter dem Begriff: "Gesundes Volksempfinden"

Cybill

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 12:38
von Svetlana L
Diese Diskussion zeigt mal wieder, wie kontrovers das Thema geschlechtergerechte (oder auch geschlechterinklusive) Sprache diskutiert wird. Das macht ja auch hier im Forum nicht Halt, wie wir an verschiedenen Threads zum Thema schon öfter gesehen haben. Wenn ich mir die Kommentare auf t-online so ansehe, dann denke ich mir, dass viele noch gar nicht begriffen habe, worum es eigentlich geht und das einzig auf die Geschlechtergerechtigkeit gegenüber Frauen beziehen. Außerdem sind ja bekanntlich auch immer genau die Probleme unwichtig, die einen selbst nicht betreffen. Es scheint mir fast so, dass es heutzutage verpönt ist über den eigenen Tellerrand zu schauen. Ich finde das nach wie vor ein wichtiges Thema, denn Sprache (egal ob schriftlich oder mündlich) ist unser wichtigstes Instrument in der täglichen Kommunikation. In Berlin gibt es wohl in der kommenden Woche auf Senatsebene eine Gesprächsrunde zu genau diesem Thema.

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 12:45
von Nicole Fritz
Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 26. Jan 2019, 10:32 Das sieht wieder einmal nicht gut aus, leider:
Warum? - Wenn man bedenkt, dass gemäß Statistik etwa 99,5 % der Bevölkerung Cis-Gender und nicht divers sind, ist das Ergebnis doch geradezu ermutigend! Satte 21,9 % der zum größten Teil nicht Betroffenen stehen einer geschlechtsneutralen Sprache positiv gegenüber.

Dazu möchte ich noch anmerken, dass selbst ich mich als Betroffene eher bei 'unentschieden' einordnen würde. Grund: Ich empfinde es als ziemlich aussichtslos für eine kleine Minderheit eine Änderung der Sprache bewirken zu wollen. Aber vielleicht ist diese Minderheit weit unter der Oberfläche einer öffentlichen Statistik gar nicht so klein. Und wenn es, wie Cybill anmerkt, eher eine gefühlte Wahrheit als eine Meinung ist, dann fühlen doch ziemlich viele anders als die Mehrheit.

LG Nicole

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 13:20
von Jenina
Hallo,

heute mal eine kleine Provokation.

Es geht ja immer wieder bei gendergerechter Sprache um das generische Maskulinum. Wer legt eigentlich fest, wann ein Maskulinum generisch ist und damit nur männliche Menschen meint und wann tut es das nicht? Ersetzt man "die Studenten" durch "die Studierenden" soll das ja besser sein. Beides Plural. Aber der Student gilt als generisches Maskulinum, der Studierende - aus dem der Plural schließlich hervorgeht - aber kurioserweise nicht. Und so geht das weiter.
Und was ist eigentlich mit dem generischen Femininum? Sind mit "die Fachkräfte" - an denen es ja bekanntlich so schmerzlich mangelt - allesamt weiblichen Geschlechts, weil im Singular die Fachkraft einen weiblichen Genus hat?

Mir scheint, da sollte man doch noch mal drüber nachdenken ob so manche sprachliche Volte immer so ganz durchdacht ist.

Generische Grüße

Jenina

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 14:14
von Jenina
Jenina hat geschrieben: Sa 26. Jan 2019, 13:20 ... Aber der Student gilt als generisches Maskulinum, der Studierende - aus dem der Plural schließlich hervorgeht - aber kurioserweise nicht.
Ruhe bewahren! Natürlich weiß ich, dass es eben auch "die Studierende" gibt. Deshalb ist es eben kein generisches Maskulinum oder Femininum. Nur fühlt sich davon kein Mensch wirklich angesprochen. Es ist ein Kunstobjekt. Fragt mal ein junges Mädchen, dass aus dem Tor der Universität kommt, was sie ist. Sie wird sagen, sie sei eine Studentin. Das Wort Studierende kommt ihr bestimmt nicht, zumindest nicht als erstes , über die Lippen.

Ich bin Ingenieur und ich kenne auch einige Ingenieurinnen. Zu meiner größten Freude übrigens, denn die sind durchweg richtig gut. Nun erhebt sich die Frage wie wir uns wohl anreden wollen mit einem neutralen Wort. Ich eröffne den Wettbewerb um die verrückteste Konstruktion.

Und es bleibt die Frage, was machen wir mit unserer Fachkraft...

Jenina

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 15:28
von Dolores59
Jenina hat geschrieben: Sa 26. Jan 2019, 14:14 Ich bin Ingenieur und ich kenne auch einige Ingenieurinnen. Zu meiner größten Freude übrigens, denn die sind durchweg richtig gut. Nun erhebt sich die Frage wie wir uns wohl anreden wollen mit einem neutralen Wort. Ich eröffne den Wettbewerb um die verrückteste Konstruktion.

Und es bleibt die Frage, was machen wir mit unserer Fachkraft...

Jenina
Achtung, diese Vorschläge könnten Satire sein!

der/die/das Ingenieurende (sprich Inschenöhrende)

der/die/das Fachkraftende (Mz. Fachkräftende)

Duckundwech!
Dolores, Geologende (manche Leute müssten jetzt gendergerecht Geolügende sagen) aus dem Stamm der Naturwissenschaftlenden

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 15:57
von Svetlana L
Mal ergänzend noch ein Link: hr info - männlich, weiblich, divers - das dritte Geschlecht und die Folgen Es geht aber nicht nur um Sprache, sondern mehr um die dritten Geschlechtsoption allgemein und auch mit Blick nach Schweden und Indien

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 16:39
von Nicole Fritz
Jenina hat geschrieben: Sa 26. Jan 2019, 14:14 Ich bin Ingenieur und ich kenne auch einige Ingenieurinnen. Zu meiner größten Freude übrigens, denn die sind durchweg richtig gut. Nun erhebt sich die Frage wie wir uns wohl anreden wollen mit einem neutralen Wort. Ich eröffne den Wettbewerb um die verrückteste Konstruktion.
Dann bezeichne in mich mal als: DAS Ingenieur-(Lebe-)Wesen, Titel: Dipl.-Ing. Enby.

und für die Fachkraft dann analog: DAS (berufliche) Fachwesen.

Mit lieben Grüßen vom Enby-Wesen Nicki (Kurzform für Klaus-Nicole)

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Sa 26. Jan 2019, 20:20
von Marlene K.
Jenina hat geschrieben: Sa 26. Jan 2019, 13:20 Hallo,

heute mal eine kleine Provokation.

Es geht ja immer wieder bei gendergerechter Sprache um das generische Maskulinum. Wer legt eigentlich fest, wann ein Maskulinum generisch ist und damit nur männliche Menschen meint und wann tut es das nicht? Ersetzt man "die Studenten" durch "die Studierenden" soll das ja besser sein. Beides Plural. Aber der Student gilt als generisches Maskulinum, der Studierende - aus dem der Plural schließlich hervorgeht - aber kurioserweise nicht. Und so geht das weiter.
Und was ist eigentlich mit dem generischen Femininum? Sind mit "die Fachkräfte" - an denen es ja bekanntlich so schmerzlich mangelt - allesamt weiblichen Geschlechts, weil im Singular die Fachkraft einen weiblichen Genus hat?

Mir scheint, da sollte man doch noch mal drüber nachdenken ob so manche sprachliche Volte immer so ganz durchdacht ist.

Generische Grüße

Jenina
Ich kann erkennen, dass auch die Studierened in der weiblichen Form im Plural die Studierenden heißt...

Das es bei anderen Worten wie Ingenieur und Proffesor nicht die einfache Lösung gibt, heißt ja nicht, dass wir da, wo es sehr einfach möglich ist keine neutrale Sprache anwenden können.

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: So 27. Jan 2019, 16:33
von Svetlana L
Hier noch ein ergänzender Link zu einem kurzen Interview mit Stefan Aust, Herausgeber der Welt am Sonntag. Ich befürchte, dass diese ignorante Haltung auch die Meinung der überwiegenden Mehrheit ist. Dies hat sich ja auch hier wieder im Forum gezeigt, wo beispielsweise die ganze Thematik ins Lächerliche gezogen wird. Sicherlich sind Probleme nicht allein durch sprachliche Veränderungen zu lösen, aber - wie schon geschrieben - ist Sprache unser wichtigstes Instrument in der Kommunikation und dient u. a. dazu, Probleme überhaupt erst mal sprachlich zu formulieren und somit sichtbar zu machen. Und zur Frage "Warum setzt man nicht darauf abzuwarten, was sich ohnehin durchsetzt?": Wie soll sich denn etwas durchsetzen, wenn es nicht durch den regelmäßigen Sprachgebrauch überhaupt erst mal eingeführt wird? Und bei der Aussage von Aust "Sollen sie das Sternchen einsetzen, wo sie wollen" gehe ich mal davon aus, dass er damit nicht den dynamischen Gender-Gap (oder -Star) meint, wie z. B. in Schü_lerinnen :mrgreen:

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: So 27. Jan 2019, 17:54
von Jenina
Svetlana L hat geschrieben: So 27. Jan 2019, 16:33 ... Ich befürchte, dass diese ignorante Haltung auch die Meinung der überwiegenden Mehrheit ist. Dies hat sich ja auch hier wieder im Forum gezeigt, wo beispielsweise die ganze Thematik ins Lächerliche gezogen wird.
So kann man das natürlich auch sehen. Ins Lächerliche ziehen... Nun ja, könnte es nicht sein, dass man sich selber lächerlich macht, wenn man sich mit einem heiligen Ernst um die Durchsetzung einer Sache bemüht, die niemals einseitig durchgesetzt werden kann. Sprache kann man nicht "einführen". Das wurde schmerzlich schon bewusst bei der letzten Rechtschreibreform. Die hat sogar einige sinnvolle Regelungen der deutschen Sprache abgeschafft, die dann zu sinnverstellenden Ergebnissen geführt hat (man denke an Getrennt- und Zusammenschreibung). Und immer muss es auch die Menge der Sprechenden (man beachte das genderneutrale Wort!) auch annehmen. Je vehementer man versucht etwas "einzuführen", also zu bestimmen wie es gemacht werden soll, umso mehr hat man es mit einer ablehnenden Haltung zu tun. Das ist eben kein böser Wille von bösen Traditionalisten und Schlimmeren, es ist eine Haltung, die nicht einsieht, dass es einen Vorteil bringt. Haben wir den Vorteil jemals richtig vermittelt, den Nutzen einer größeren Freiheit für alle Menschen auch in der Sprache deutlich zu machen? Warum setzen sich denn bestimmte neue Worte so schnell durch? Weil sie einfach eine Verbesserung in der Kommunikation bringen.

Und das ist bei gendergerechter Sprache eben noch nicht im Bewusstsein der Sprechenden angekommen. Das ist wie gesagt kein böser Wille. Die Veränderungen sind einfach zu massiv, zu viel, zu kompliziert, wenig logisch teilweise (denken wir mal an das generische Femininum - die Fachkraft winkt mit dem Zaunpfahl). Bedenken wir doch, dass wir eigentlich einen grundlegenden Bestandteil der deutschen Sprache radikal erneuern müssen: das ist der Artikel. Denn der bestimmt im deutschen das Geschlecht eines Wortes und der ist immer noch streng binär. Daher sind die seltsamen neutralen Wortschöpfungen auch keine richtige Lösung, denn letztlich ändern sie nichts an der Binarität des Genus. Das sächliche ist ja keine Lösung, denn die ist für Sachen - und das will man ja einem Menschen nicht antun, dass man als Sache bezeichnet wird. Es ist ja schon kurios genug dass die Deutschen mit heiligem Ernst selbst unbelebten Dingen ein belebtes Geschlecht zuweisen, was bei Ausländern beim Erlernen der Sprache immer wieder zu Unverständnis und zu Anfällen von Lächerlichkeit führt (da haben wir sie wieder, die Lächerlichkeit...)

In Schweden gibt es nun diesen dritten Genus. Wird er tatsächlich benutzt? Ich weiß es nicht und kenne auch keine Berichte darüber. Vielleicht weiß jemand etwas und lässt es mich wissen, denn es interessiert mich sehr.
Sicherlich sind Probleme nicht allein durch sprachliche Veränderungen zu lösen, aber - wie schon geschrieben - ist Sprache unser wichtigstes Instrument in der Kommunikation und dient u. a. dazu, Probleme überhaupt erst mal sprachlich zu formulieren und somit sichtbar zu machen.
Das sehe ich ganz genauso. Und ich fordere auch die Veränderung ein. Nur habe ich eben meine Probleme mit dem Wie. Ich bin ein großer Freund der Graswurzelbewegung. Da kommen die Veränderungen von unten, aus der Wurzel eben, nach und nach in ganz kleinen Schritten, aber kräftig und mit Nachdruck eines Grashalmes der sich auch durch widrigen Boden kämpft.
Und zur Frage "Warum setzt man nicht darauf abzuwarten, was sich ohnehin durchsetzt?": Wie soll sich denn etwas durchsetzen, wenn es nicht durch den regelmäßigen Sprachgebrauch überhaupt erst mal eingeführt wird? ...
Abwarten darf man hier nicht mit Geduld verwechseln. Mit dem Holzhammer setzt man genau gar nichts durch. Weiches Wasser bricht den Stein, es fließt und verändert ganze Landschaften. Manchmal mit Urgewalt, aber in der Regel geduldig, aber konsequent über viele Jahre hin. Wollen wir uns nicht lieber das weiche Wasser zum Vorbild nehmen und kleine Wurzeln einsetzen die zum großen Teppich auswachsen können wenn man sie etwas gießt.

Auch Halme, die so gar nicht wachsen wollen, müssen wir nicht mit Gewalt aufpäppeln. Es ist da etwa mehr Flexibilität erforderlich. Wenn etwas strikt abgelehnt wird kann es eben auch daran liegen dass es nicht sinnvoll genug war. Da muss man eben auch an sich selber arbeiten und seine Verbissenheit ablegen. Denn die Verbissenen werden niemals geliebt, sondern die Sanften, überzeugen können durch eigenes Tun und Leben.

Deshalb lasst uns die Veränderung der Sprache ruhig angehen mit Nachdruck, aber nicht mit Druck von oben herab. Lasst uns die besseren Sprechenden sein, die etwas versuchen, aber die auch einsehen können wenn sie die Hörenden sind. Wir sollten immer auch zuhören. Das gehört zum Sprechen immer dazu.

Jenina

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: So 27. Jan 2019, 20:14
von Inga
Halllo,

wie aussagekräftig ist denn so eine Umfrage?

T-online gibt ja selbst eine Antwort:

"In die Umfrage flossen die Antworten von 5.034 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Menschen ein, die zwischen dem 23. und dem 25. Januar 2019 online gefragt wurden: "Ist die Nutzung geschlechtsneutraler Sprachformulierungen Ihrer Meinung nach eine sinnvolle Maßnahme zur Gleichstellung aller Geschlechter?". Der statistische Fehler für die Gesamtergebnisse beträgt 2,5 Prozent; für Teilgruppen kann er davon abweichen."

Es wurde demnach nur online gefragt. Leute die offline leben oder an online-Umfragen nicht teilnehmen, sind eben nicht berücksichtigt. Ihre Aussagen könnten aufgrund der anderen Lebensweise deutlich abweichen.

Ist das dennoch eine aussagekräftige Statistik?

Liebe Grüße
Inga

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: So 27. Jan 2019, 20:55
von conny
Ja Inga, die Statistik ist mit den üblichen Wahrscheinlichkeiten aussagefähig. Zum einen ist die Anzahl von über 5.000 für eine repräsentative Umfrage sehr hoch und zum anderen ist nicht zu erwarten, dass die Minderheit der "offline-lebenden" oder Aussageverweigernden zu diesem Thema eine statistisch wesentlich andere Einstellung hat.

Re: Exklusive Umfrage: So denken die Deutschen über Gender„Sprache

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 10:09
von sbsr
Hier zeigt sich mal wieder ein schönes Beispiel der Interpretationsfähigkeit von Statistiken.

"Ist die Nutzung geschlechtsneutraler Sprachformulierungen Ihrer Meinung nach eine sinnvolle Maßnahme zur Gleichstellung aller Geschlechter?"

Da steht nicht
Befürworten Sie geschlechtsneutrale Sprachformulierungen?
oder
Empfinden Sie geschlechtsneutrale Sprachformulierungen generell als sinnvoll?

Die Frage der Umfrage war, ob es sich um eine sinnvolle Maßnahme zur Gleichstellung handelt. Wenn hier jemand mit Nein antwortet, bedeutet das nicht die Ablehnung solcher Formulierungen, sondern das Nein drückt bezogen auf die Ausgangsfrage aus, dass nach Meinung des/der Befragten damit keine Gleichstellung erzielt wird.