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weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 09:46
von NanaVistor
manchmal ist mehr doch mehr
Eine Frau findet Geschmack am Schminken durch Selbstversuch:
https://www.bento.de/gefuehle/make-up-e ... 1c75e40ce3
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 09:57
von ExuserIn-2023-06-22
Ich schminke mich so gut wie gar nicht. Ab und zu mal ein wenig Lidschatten und Lippenstift. Ich gefalle mir so (natürlich) am Besten. Da von Jasmine keine Klagen kommen, kann ich mit 50 Jahren doch zufrieden sein. Wenn ich mir Jasmines Aufwand betreffend schminken ansehe, das ist nichts für mich. Bei unseren Töchtern ist es auch so, die Eine kann sich gut schminken tut es aber nicht oft, die Andere geht nicht ungeschminkt aus dem Haus.
Menalee
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 09:59
von Bea Magdalena
Eine schöne Versuchswoche, besonders gut fand ich die Erkenntnis, die Susan Bart gewonnen hat!
Liebe Grüße
Bea
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 10:06
von Michi
Menalee hat geschrieben: So 9. Dez 2018, 09:57
Bei unseren Töchtern ist es auch so, die Eine kann sich gut schminken tut es aber nicht oft, die Andere geht nicht ungeschminkt aus dem Haus.
Hallo Menalee,
das ist jetzt nicht gerade ein Kompliment für die andere Tochter.
Ansonsten ... ja, es ist nun mal so, dass "wir" meist nicht so gute Voraussetzungen mitbringen, und deutlich mehr zu übertünchen haben als ihr, die ihr gleich richtig geboren wurdet. Aber wir wollen auch schön sein, und haben ob unserer zumeist späten "Erweckung" auch etwas Nachholebedarf. Das möge uns wohlwollend verziehen werden, so lange es nicht nach Unfall in der Baumarkt-Abteilung "Farben und Lacke" ausschaut.
Liebe Grüße
Michi
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 10:20
von Michi
Eine interessante Neben-Aussage im Artikel, die ich gern herausheben möchte:
Urteile über die Attraktivität eines Menschen sollten nicht zu Urteilen über deren Kompetenz werden. Mit dieser Erkenntnis kann ich aber nur meine eigenen Urteile hinterfragen. Nicht die unbewusste Kategorisierung der anderen.
Das finde ich überaus wichtig und bedauere, dass sich solche Perlen leider oft in langen, meist flüchtig gelesenen Texten verlieren.
Liebe Grüße
Michi
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 10:27
von Michi
Vielleicht noch die Erkenntnisse des Selbstversuchs zur Diskussion:
- Ich schminke mich für mich selbst und für niemanden sonst. [...]
- Make-up ist kein Teufelszeug und jeder Mensch soll bitteschön so viel oder so wenig davon benutzen, wie er möchte. [...]
- Es ist okay, wenn man mir mit Make-up im Gesicht mehr Komplimente macht als ohne. [...]
Ich finde diese Aussagen überraschend realistisch. Sie entsprechen ziemlich gut dem, was ich fühle und mir für mich von meinen Mitmenschen erwarte/erhoffe.
Liebe Grüße
Michi
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 10:28
von ExuserIn-2023-06-22
In dem Artikel findet sich folgender Satz:
Denn auch, wenn ich mich mit dem tomatenroten Lippenstift und goldenem Lidschatten selbstbewusst und schön fühle, bin ich froh, dass es den Menschen, die mir etwas bedeuten, völlig egal ist, ob ich geschminkt bin oder nicht.
Hier fällt mir spontan ein, ob meine Jasmine geschminkt ist oder nicht, eine Perücke anhat oder nicht, ich sehe in ihr nur noch meine Jasmine. Die innere Schönheit, die aus ihrem Herzen strahlt ist für mich mehr als Äußerlichkeiten.
Menalee
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 10:28
von NanaVistor
Menalee hat geschrieben: So 9. Dez 2018, 09:57
Ich schminke mich so gut wie gar nicht. Ab und zu mal ein wenig Lidschatten und Lippenstift. Ich gefalle mir so (natürlich) am Besten. Da von Jasmine keine Klagen kommen, kann ich mit 50 Jahren doch zufrieden sein. Wenn ich mir Jasmines Aufwand betreffend schminken ansehe, das ist nichts für mich. Bei unseren Töchtern ist es auch so, die Eine kann sich gut schminken tut es aber nicht oft, die Andere geht nicht ungeschminkt aus dem Haus.
Menalee
also die gleiche Basis wie die Frau aus dem Artikel
die hat's halt einfach mal probiert und gefallen daran gefunden

Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 10:31
von Bea Magdalena
MichiWell hat geschrieben: So 9. Dez 2018, 10:20
Eine interessante Neben-Aussage im Artikel, die ich gern herausheben möchte:
Urteile über die Attraktivität eines Menschen sollten nicht zu Urteilen über deren Kompetenz werden. Mit dieser Erkenntnis kann ich aber nur meine eigenen Urteile hinterfragen. Nicht die unbewusste Kategorisierung der anderen.
Das finde ich überaus wichtig und bedauere, dass sich solche Perlen leider oft in langen, meist flüchtig gelesenen Texten verlieren.
Liebe Grüße
Michi
Hallo Michi,
diese Perle ist mir schon aufgefallen, sie deckt sich leider auch mit der (unbewussten?) Kategorisierung, wie ich sie beobachte. Natürlich sollte die Beurteilung der Kompetenz nicht vom Aussehen abhängen!
Vlcht ein blödes Beispiel: welche Frau geht ungeschminkt zu einem Bewerbungsgespräch, oder welcher Mann in schmutziger Kleidung?
Liebe Grüße
Bea
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 10:36
von Bea Magdalena
Menalee hat geschrieben: So 9. Dez 2018, 10:28
DIe innere Schönheit, die aus ihrem Herzen strahlt ist für mich mehr als Äußerlichkeiten.
Dankeschön Menalee,
sehr, sehr schön geschrieben. Da spricht die Stimme Deines Herzens!
Liebe Grüße
Bea
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 11:04
von Ana-Lucia
Bea Magdalena hat geschrieben: So 9. Dez 2018, 10:31
Vlcht ein blödes Beispiel: welche Frau geht ungeschminkt zu einem Bewerbungsgespräch, oder welcher Mann in schmutziger Kleidung?
Das man "gute" Kleidung trägt und/oder sich schminkt ist ja auch ein Zeichen, dass man sich um sich selbst kümmert und das Beste rausholen möchte.
Wenn ich jetzt Personen mit gleichen Fähigkeiten und Kompetenzen zur Auswahl habe, dann achte ich ja doch darauf,
wer sich besser um sich selbst kümmert. Das zeugt ja auch von Motivation.
Aber ist nur meine bescheidene Meinung.
Und ja, in erster Linie sollte man sich zunächst selbst gefallen. Die Meinung der Anderen ist sekundär.
Kuss,
Ana.
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 11:32
von Bea Magdalena
Ana-Lucia hat geschrieben: So 9. Dez 2018, 11:04
Das man "gute" Kleidung trägt und/oder sich schminkt ist ja auch ein Zeichen, dass man sich um sich selbst kümmert und das Beste rausholen möchte.
Hallo Ana-Lucia,
Sowohl, als auch. Gute Kleidung oder schminken zeigt, dass man sich um sich selbst kümmert - stimmt! Das ist sicher auch ein Hinweis auf die Motivation.
Die (fachliche) Kompetenz bleibt dieselbe, egal wie geschminkt, oder gekleidet.
Wir Menschen neigen dazu, dem schönen auch mehr Kompetenz zuzuschreiben. Damit wäre ich beim letzten Teil Deines Satzes, der Bewerber möchte auch das Beste (für sich) rausholen.
Verstehst Du, was ich meine?
Natürlich hab ich selber auch immer so gehandelt, zu Vorstellungsgesprächen gut vorbereitet und gekleidet zu erscheinen.
Deinen letzten Absatz finde ich sehr schön: In erster Linie sollte man sich selbst gefallen!
Kuss zurück
Bea
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 11:33
von NanaVistor
man kann auch den Mut haben mal etwas auszuprobieren und sich verändern (zu wollen)
nur weil man etwas schon immer so gehandhabt hat, muss das immer gleicht gut sein oder könnte einem nachher nicht sogar gefallen

Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 11:42
von Ana-Lucia
Bea Magdalena hat geschrieben: So 9. Dez 2018, 11:32
Die (fachliche) Kompetenz bleibt dieselbe, egal wie geschminkt, oder gekleidet.
Das habe ich ja auch gar nicht bestritten
Ich wollte nur sagen, dass ich bei gleicher fachlicher Kompetenz, dann den Bewerber aussuche, der auf mich den besten Eindruck von seinem Verhalten macht. Und das drückt sich halt auch durch die äußere Erscheinung aus. Klar, gibt auch Blender. Aber das merke ich oft im Gespräch direkt.
Re: weniger ist nicht immer mehr
Verfasst: So 9. Dez 2018, 11:45
von Whoopy Highfly
Gestern Abend auf der Weihnachtsfeier vom Verein ein meines Schatzes, wo Steffi eigentlich mit neuen Kleid hin wollte aber nicht durfte, war die Tochter (22) eines Mitgliedes aufgedonnert geschminkt. Das stand ihr gar nicht. Modellike ist harmlos beschrieben.
Ich sehe es so: Wenn es einem steht, gerne. Es kommt auch sehr viel auf die Situation an.
GLG
Steffi