Also ich bin eher für solange versuchen, wie es geht. Es sind eine ganze Menge Gruppen dabei, sich für eine möglichst niedrigschwellige Lösung einzusetzen.
von der Aktions-Liste kam folgende Info:
die Ausschusssitzung des Bundestages soll übrigens am 26.11. sein mit (vermutlich öffentlicher) Anhörung von Sachverständigen und anschließender interner Sitzung und Beschlussfassung.
Das ist der entscheidende Termin für die Regelungen im Gesetz. Was da beschlossen wird, geht als Textfassung zur Abstimmung in den Bundestag (wahrscheinlich 30.11., 2. und 3. Lesung mit anschliessender Verabschiedung).
Dabei ist der Innenausschuss der führende. Parallel sind aber auch die Ausschüsse für "Recht und Verbraucherschutz" und der für "Familie, Senioren, Frauen und Jugend" beteiligt (Quelle: BT Plenumsprotokoll).
D.h. bis 26.11. können Mails, Briefe, Anrufe, was auch immer an die Personen der Ausschüsse, speziell Innen- und vielleicht auch eure lokalen BT-Mandatspersonen gegebenenfalls noch Einfluss nehmen. Siehe dazu auch den von Anne-Mette geposteten
Textvorschlag.
Hier sind die Infos zu den Personen im Innenausschuss:
https://www.bundestag.de/inneres#
Natürlich können auch die anderen Ausschüsse und Mandatspersonen im Bundestag angeschrieben werden.
Mittwoch werden wir in unserer Regionalgruppe diskutieren, ob wir auch was gemeinsames machen, aber jede Mail und jeder Brief ist ein Tropfen, der den Stein höhlt.
Der Textvorschlag beinhaltet einen individuellen Teil. Ich werde da nicht allgemein argumentieren, sondern meine persönliche Situation beschreiben. Kernaussage: Die Einschränkung einer Option für das soziale, gelebte und juristische Geschlecht, um das es im Personenstand geht, auf einen medizinischen Katalog ist absurd, wenn gleichzeitig eine binäre Transidentität und der ganze Prozess binärer Transition sich wissenschaftlich fundiert ausschliesslich auf die empfundene Identität bezieht. Immerhin ein Drittel aller Trans*personen identifiziert sich als nicht-binär (Quelle: neue S3-Behandlungsleitlinie). Und dieses Drittel hat inzwischen zwar die Möglichkeit einer medizinischen Transition, nicht aber der rechtlichen.
Ihr habt da sicherlich auch persönliche Ansätze. Ich denke, je mehr Perspektiven die Leute auf den Tisch bekommen, desto besser.