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"Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Fr 5. Okt 2018, 19:02
von Anne-Mette
Moin,

ungern; denn BILD spricht von einem "Trans-Drama", aber bisher habe ich keine anderen Seiten gefunden, die über den Filmstart berichten.
Das kommt sicherlich noch.

https://www.bild.de/lgbt/2018/qualityas ... .bild.html

Gruß
Anne-Mette

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Fr 5. Okt 2018, 19:30
von Kim
Danke für den Hinweis Anne-Mette

Werde ich mir sicher anschauen.

Glg Kim

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Fr 5. Okt 2018, 20:04
von lexes
Seit Black Swan finde ich "Filme über die Psyche von Ballet-Mädels" etwas skurril...

Aber der sieht top aus, Klasse Schauspieler , nicht ohne Grund prämiert..

Danke für den Tipp

Hier ( noch-X .... ich weiß , ich weiß ) was Ähnliches ...

https://m.youtube.com/watch?v=pzjZxfcAbe4

Schönen Abend

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Mi 17. Okt 2018, 23:04
von Anne-Mette
Der TAGESSPIEGEL zum Film:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/quee ... 99228.html

Gruß
Anne-Mette

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Do 18. Okt 2018, 04:39
von Michelle_Engelhardt
Hier mal ein kurzer Trailer


und ein Interview mit dem Regisseur (sorry, only available in english)

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Do 18. Okt 2018, 09:50
von Anne-Mette
Moin,

der Film läuft bei uns in FLensburg:

http://www.51stufen.de/programm.html?&t ... ackUid]=14

Gruß
Anne-Mette

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Fr 19. Okt 2018, 09:20
von Anne-Mette

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Di 23. Okt 2018, 20:39
von Anne-Mette
Moin,

die SÜDDEUTSCHE gönnt dem Film auch einen Artikel: https://www.sueddeutsche.de/kultur/girl ... In30YActmo

Allerdings habe ich das
Lukas Dhont zeigt in seinem Debüt, dass es ganz normal ist, einen Körper zu haben, der nicht heteronormativ ist.
nicht als Haupt-Botschaft wahrgenommen.
So "normal" ist es nun doch nicht...

Aber immerhin: ein längerer Artikel, der sich ausführlich mit dem Film auseinandersetzt.

Gruß
Anne-Mette

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Mo 29. Okt 2018, 07:02
von Marie-Elle
Hi,

ich habe den Film "Girl" gestern angeschaut. Er lief in einem recht kleinen Kino (nur 1 Kino zeigt den Film in München), aber es war etwa 3/4 voll.
Ich habe mich in zahlreichen Details des Films wiedergefunden, wenn ich auch mit Ballett eher weniger am Hut habe.
Das Ende des Films hat mich aber doch schockiert, vor allem, weil die Hauptdarstellerin nach ihrer "Aktion" in der nächsten Szene so glücklich
im Krankenhausbett gezeigt wurde und der Film dann zu Ende ist. Ich hoffe, dass das Vorgehen bei manch Verzweifelter keine Nachahmung findet.
Vor allem, weil man nicht erfährt, was sie sich durch ihre Aktion verbaut hat, sie doch damit ihre GaOP verfrüht erzwungen hat
und welch hohes Risiko (Tod durch Verbluten?) sie daduch eingegangen ist.
Ich hätte mir lieber 10 Minuten mehr und einen "normalen" Fortgang ihres besonderen Lebens gewünscht. Und wenn es nur Zeitraffer gewesen wäre,
was aus ihr später geworden ist.

Liebe Grüße,
Marie

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Mo 29. Okt 2018, 07:36
von Michi
Hallo Marie,

ich habe den film noch nicht gesehen, und bin gerade ziemlich geplättet, von so einem Ende zu lesen. Das hätte man sicherlich besser lösen können, da gebe ich dir Recht. Ich erinnere mich an den Film "Mein Sohn Helen", wo auch das Messer angesetzt wurde, aber der Vater dazu kam, und es verhinderte. Soweit ich mich erinnere fielen auch ein paar Worte dazu, was das für eine große Dummheit sei.. Das finde ich ehrlich gesagt viel besser.

Wie war der Film sonst? Die Kritiken schrieben von vielen (eher überflüssigen) Szenen in denen das Genital zu sehen war.


Liebe Grüße
Michi

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Mo 29. Okt 2018, 07:55
von Michelle_Engelhardt
[ironie]Es gibt doch nix besseres, als das Ende eines Filmes zu erfahren, den man selbst noch nicht gesehen hat. Herzlichen Dank (dr) [/ironie]

Was die Filmkritiker angeht, mache ich mir lieber mein eigenes Bild )))(:

LG Michelle

Re: "Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont

Verfasst: Mo 29. Okt 2018, 08:17
von Marie-Elle
Hi Michi,

ich kann dir aktuell (noch?) nicht sagen, ob ich dir den Film empfehlen kann oder sagen würde, lass es lieber...?

Der Film zeigt (wenn auch vieles nur oberflächlich) einige Probleme auf, die im Leben einer Transfrau auftreten können.
Dies ist auf jeden Fall schon mal ein sehr positiver Aspekt, weil dadurch das Thema auch Zuschauern nahegebracht wird,
die bisher noch nicht damit in Berührung kamen!

Das Aussehen war bei ihr (Lara, der Darstellerin) kein Thema, hätte sie von Anfang an als Mädchen/Frau eingestuft. Ebenso die Stimme.
Dies ist halt der Vorteil, wenn man früh genug (vor/um Pubertät, vor Stimmbruch) mit der Transition beginnt.

Dann so Situationen: Umkleide, Duschen, enger Ballettanzug, Schwimmbad. Umgang mit anderen Personen. Liebesleben: Liebe zu einen Mann oder einer Frau?

Ungeduld mit der Hormonbehandlung. Wann kann ich anfangen? Warum tut sich nichts? Wunsch nach Überdosierung. Ungefragte Umsetzung.
Verzweifelung. Überforderung. Mit Probleme auf sich alleingestellt sein, weil sie das Umfeld nicht versteht/missversteht.
Ich weiß nicht, ob ich den Psychotherapeut im Film als so hilfreich einstufen würde...
Umfeld baut weiteren Druck auf, mit dem man vorher nicht rechnet und mit dem man kämpfen muss. Wie gehe ich damit um?

Wenn ich den Ablauf in Deutschland so betrachte (18 Monate, 2 Gutachten, Indikation für GaOP, MDK, lange Wartezeiten, ...)
bin ich nicht verwundert, wenn die Verzweifelung überhand nehmen kann und zu so einer krassen Aktion führt.
Man braucht oft schon viel Geduld, Nerven, Vernunft, Leuten, mit denen man offen darüber reden kann, damit man die Zeit durchsteht.

> Die Kritiken schrieben von vielen (eher überflüssigen) Szenen in denen das Genital zu sehen war.

Ist mir nicht negativ aufgefallen.

Liebe Grüße,
Marie