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Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: So 23. Sep 2018, 15:19
von Simone 65
Gerade eben in der Bild am Sonntag gelesen . Die Frauen regen sich auf , dabei hat Er es doch viel schwerer Anerkennung zu bekommen .

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: So 23. Sep 2018, 22:05
von Karla
@Simone: Du warst mal wieder schneller als ich!
Philip Bunce hat es als Crossdresser auf Platz 32 in der Liste der "100 Top-Frauen im Business" der Financial Times geschafft!
Du und er sind Vorbilder - auch für mich!
Vielleicht fällt es dadurch einigen irgendwann leichter , en femme rauszugehen.
(Und zur Kritik an der Wahl: ich hoffe, die Nr. 101 kann es verschmerzen, dass Sie es nicht unter die "Top 100" geschafft hat)
...und die Frauenrechtlerinnen und Transgender-Aktivisten, die protestiert haben, sollten vielleicht gegenüber Teilzeit-Mädels etwas mehr Empathie und Solidarität zeigen!
- auch (und erst recht) ein Teilzeitmädel kann zum Angriffsziel für Machos/Homophobe werden!
LG Elly

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: So 23. Sep 2018, 23:30
von Dolores59
Dazu ein seriöser Artikel aus der Schweiz:

https://www.finews.ch/news/banken/33340 ... bt-ranking

und

https://www.finews.ch/news/banken/29072 ... pips-bunce

Im Übrigen hat Pips Bunce keiner Frau einen Platz weggenommen. Er lebt sein Leben, so wie es ist. Und das ist gut so!

Die Auszeichnung hat er sich nicht selbst verliehen.

LG
Dolores

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: So 23. Sep 2018, 23:40
von Inga
Hi,

bei so viel Gradlinigkeit und Aufklären gratuliere ich zur Auszeichnung gerne!
(ap)

Liebe Greüße
Inga

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 04:54
von Frieda
Ich bin begeistert über das was ich hier lesen darf! ))):s 👍👍👍

Vor allem beim ersten Link von Dolores strahlt mein Herz! Denn genau das sagte ich vor Monaten einmal zu meiner Michi...."das ich Sie, als eine Pionierin sehe!".....Mein Herzl strahlt sehr und ist euch sehr sehr dankbar, dieses hier lesen zu dürfen❗❗❗

Ein strahlendes Namaste an jede einzelne von euch🙏 ))):s

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 10:15
von Jaddy
Dolores59 hat geschrieben: So 23. Sep 2018, 23:30Im Übrigen hat Pips Bunce keiner Frau einen Platz weggenommen. Er lebt sein Leben, so wie es ist. Und das ist gut so!
Die Auszeichnung hat er sich nicht selbst verliehen.
Das... kommt drauf an.

Erst mal vorneweg werden solche Listen ja nicht wissenschaftlich seriös erstellt. Das ist in der Regel zig-mal subjektiver als die ADAC-Pannenstatistik oder die "Top 30 der beliebtesten Volkslieder". Und wenn man dann so jemanden irgendwo mittendrin platzieren kann, ist das natürlich Gold für die Leserzahlen und Geld in der Kasse. Für die FInacial Times in diesem Fall.

Zweitens ist eine Liste von einflussreichen Frauen in einem immer noch stock-konservativen Milieu mit gläserner Decke, Kumpelseilschaften, Sexismus in Wort und Tat, etc. zwar ein kleiner, aber schon ein Faktor für einen gewissen progressiven Druck in Richtung Chancengleichheit.

Es ist toll, dass P.Bunce die Möglichkeit hat. Auch prima, dass die nicht-binäre Minderheit mal wahrgenommen wird. Letztendlich ist Bunce aber immer noch ein gut integrierter, weisser, Hetero-Mann mit Normalfamilie, der im Zweifelsfall all diese Privilegien ausspielen kann. P. wird nämlich offenbar auch immer noch vorwiegend männlich wahrgenommen.

Sowohl in den Artikeln, aber auch hier. Nirgendwo wurde ein anderes Pronomen verwendet. In der Wahrnehmung also eher ein netter Spleen, noch lange kein Anlass sich über nicht-binäre Menschen und ihre Belange Gedanken zu machen.

Bunce kam nach dem Karriereerfolg raus, den _er_ mit all seinen Privilegien als Unterstützung erlangt hat. Bei Frauen stehen da immer noch so Dinge wie "hält doch den Druck nicht aus" oder "kriegt ja eh irgendwann Kinder" im Weg.

Und während Bunce ein schmucker Beweis für die schon progressivere CS sein mag, kassieren anderswo bei einem Meeting von Führungskräften die <10% gleich- oder besser qualifizierten Frauen dann Sprüche wie "ach, Sie können bestimmt gut den Kaffee einschenken". Und die männliche Runde grinst sich eins. Das ist übrigens nicht erfunden. Solche Szenen sind alltäglich.

EIn naheligeneds Beispiel? Hier, der oben zitierte Artikel: "Noch vor Bunce, auf dem 21. Rang der 100 Frauen, liegt Laura Barrowman. Sie ist Chief Technology Officer der Credit Suisse unter COO Pierre-Olivier Bouée." Hervorhebung von mir. Die Frau, nur gültig _unter_ ihrem Chef.

Frauen haben nicht Bunces Privilegien. Transpersonen gleich welcher Richtung übrigens auch nicht. Es ist ein Unterschied, ob eins sich jederzeit wieder unauffällig integrieren und im Mehrheitspiel der privilegierten Gruppe akzeptiert wird. Deshalb ist diese Listensache mit Bunce schon nicht unproblematisch.

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 11:51
von Frieda
Ich ganz persönlich finde es richtig richtig schade, dass man, oder in diesem Fall -Jaddy-, sich nicht mal einfach nur freuen kann! Freuen darüber, weil es eine (für mich) tolle Schlagzeile zu verzeichnen gibt, anstatt (gefühlt) immer nur von Macht- und Kriegsspielchen zu lesen oder zu hören.

Ganz ehrlich! Ich bin richtig dankbar, weil ich nicht zu der Bevölkerung zähle, die von morgens bis abends (gefühlt) nur auf der Suche nach dem sprichwörtlichen Haar in der Suppe sind!


Egal...wem halt was, wann wichtig ist!
Namaste🙏

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 17:54
von Michi
Da hatte ich nach dem Lesen des Artikels heute morgen tatsächlich für eine Sekunde mit dem Gedanken gespielt, den Mut zu haben, auch mal Michi höchstpersönlich ins Büro zu schicken, und dann das ...

Jaddy hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 10:15 [ ... ]
P. wird nämlich offenbar auch immer noch vorwiegend männlich wahrgenommen.
[ ... ]
Und ich dachte die ganze Zeit immer, ich wäre hier im Forum die Miesepetra. :shock:

Wie müsste man bzw. ich deiner Meinung nach sein, um nicht mehr männlich wahrgenommen zu werden? :?

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 18:11
von Jaddy
MichiWell hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 17:54 Da hatte ich nach dem Lesen des Artikels heute morgen tatsächlich für eine Sekunde mit dem Gedanken gespielt, den Mut zu haben, auch mal Michi höchstpersönlich ins Büro zu schicken, und dann das ...
Jaddy hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 10:15[ ... ]P. wird nämlich offenbar auch immer noch vorwiegend männlich wahrgenommen.[ ... ]
Und ich dachte die ganze Zeit immer, ich wäre hier im Forum die Miesepetra. :shock:

Wie müsste man bzw. ich deiner Meinung nach sein, um nicht mehr männlich wahrgenommen zu werden? :?
Sorry, aber da hast Du meine Formulierung vollkommen anders aufgefasst, als ich sie gemeint habe. Die bezog sich ausschliesslich auf die Darstellung von P.Bunce in den zitierten Medien und den hier verwendeten Pronomen in den bisherigen Beiträgen. Da war zwar der andere Name erwähnt, es wurde auch von "als Frau" geschrieben, aber meiner Wahrnehmung nach immer als "Mann in Frauenkleidern". Das wird aber, wenn Ps Selbstbeschreibung als gender-fluid gilt, der Gesamtperson nicht gerecht. Gender-fluid zu sein ist was anderes als Crossdressing.

Mit anderen Worten, sehr provokant überspitzt: Nicht mal hier wurde die Person ihrer Identität entsprechend behandelt.

Ich weiss selber, wie schwer es ist, Nichtbinarität zu signalieren. Möglicherweise sogar noch schwerer, als als binäre Transperson eindeutig im richtigen Geschlecht erkannt zu werden. Unsere Umwelt ist einfach dran gewöhnt, jeden Menschen innerhalb von Millisekunden in Männchen und Weibchen einzuordnen. Die meisten wissen nicht mal, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, geschweige denn, wie sie respektvoll damit umgehen sollten.

Also, keine Ahnung wie Du sein müsstest. Ich persönlich nutze einen Mix aus Klamotten und körperlichen Signalen. Klappt aber auch nur in den wenigsten Fällen. Aber klar ist auch, dass nur mehr SIchtbarkeit zu mehr Berücksichtigung und irgendwann zu akzeptierter Normalität führt. Deshalb: einfach machen, wenn Du schon die Gelegenheit hast.

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 18:36
von Nicole Fritz
MichiWell hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 17:54 Da hatte ich nach dem Lesen des Artikels heute morgen tatsächlich für eine Sekunde mit dem Gedanken gespielt, den Mut zu haben, auch mal Michi höchstpersönlich ins Büro zu schicken ...
... Und ich ärgere mich jetzt ein wenig, dass ich, als sich mein Rausschmiss bereits bereits deutlich ankündigte, nicht Nicole ins Büro geschickt habe - richtig aufgedonnert mit langer Perücke, High-Heels und so. :o :shock: Da hätte ich doch kurz vor meinem Abschied noch etwas Freude haben können. :mrgreen: - Aber leider war ich damals noch nicht so weit, obwohl es schon mehrere öffentliche Auftritte en femme gegeben hatte.

LG Nicole

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 19:18
von Nicole Fritz
MichiWell hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 17:54 Wie müsste man bzw. ich deiner Meinung nach sein, um nicht mehr männlich wahrgenommen zu werden? :?
Hallo Michi und Jaddy,

wenn ich, wie es sich Michi und ich vorgestellt haben, kurz vor meinem Ausscheiden en femme im Büro erschienen wäre, hätten alle einen Mann in Frauenkleidern gesehen, - unabhängig von genderfluid, non-binär oder trans - weil mich alle als Mann kannten. Auch ein Mix aus männlich und weiblich, wie ich ihn einmal bei einer Firmen-Karnevalsfeier präsentierte, hätte daran nichts geändert. Wenn ich allerdings in einem solchen Outfit zur Arbeit ins Büro gekommen wäre, hätte ich mich wohl mindestens dazu erklären müssen. Ich vermute, dass es dabei wenig Verständnis für genderfluid oder non-binär gegeben hätte. Mit der Kleidung in dieser Situation irgendwie die richtigen Signale zu senden halte ich für unmöglich.

Deshalb hätte ich wohl zur Steigerung der Dramatik mehr eine Drag-Queen abgegeben - wenn ich es gewagt hätte.

LG Nicole

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 20:05
von Marit
Jaddy hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 18:11 Ich persönlich nutze einen Mix aus Klamotten und körperlichen Signalen. Klappt aber auch nur in den wenigsten Fällen. Aber klar ist auch, dass nur mehr SIchtbarkeit zu mehr Berücksichtigung und irgendwann zu akzeptierter Normalität führt. Deshalb: einfach machen, wenn Du schon die Gelegenheit hast.
Meine Erfahrungen im Büro sind überwiegend positiv, allerdings sind meine Klamotten bis auf den langen Rock und einigen Schmuck eher unauffällig. Außerden habe ich meine Umstellung vorher angekündigt und erläutert, so dass niemand unvorbereitet damit konfrontiert wurde.
Wenn ich über den Artikel und Eure Diskussion genauer nachdenke, könnte es schon so sein, dass meine Kollegen sich an das neue Outfit gewöhnt haben und mich weiter als den ihnen lange bekannten Mann wahrnehmen, zumal ich mich nicht vom bequemen Dreitagebart getrennt habe und auf Perücke, Schminke usw. verzichte.
Das finde ich nicht weiter schlimm, im Gegenteil - wenn sich die Umgebung damit gut fühlt und ich so sein kann wie ich möchte, ist das alles gut so. Ich denke, es ist viel verlangt, von allen so wahrgenommen zu werden, wie man sich vielleicht selbst noch nicht einmal erkannt hat ;-) Es ist ja schließlich alles im Fluss, auch unsere Selbstwahrnehmung.
Auf jeden Fall bewundere ich den Mut von Philip aus dem Bericht, die Umgebung jeden Tag neu zu überraschen. Vielleicht sind die Tage im Männermodus auch eine Auszeit von der anstrengenden Aufgabe, die perfekte Dame zu geben.

Schöne Grüße von Oliver

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 20:26
von Michi
Jaddy hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 18:11 Sorry, aber da hast Du meine Formulierung vollkommen anders aufgefasst, als ich sie gemeint habe. Die bezog sich ausschliesslich auf die Darstellung von P.Bunce in den zitierten Medien und den hier verwendeten Pronomen in den bisherigen Beiträgen. Da war zwar der andere Name erwähnt, es wurde auch von "als Frau" geschrieben, aber meiner Wahrnehmung nach immer als "Mann in Frauenkleidern". Das wird aber, wenn Ps Selbstbeschreibung als gender-fluid gilt, der Gesamtperson nicht gerecht. Gender-fluid zu sein ist was anderes als Crossdressing.

Mit anderen Worten, sehr provokant überspitzt: Nicht mal hier wurde die Person ihrer Identität entsprechend behandelt.
Hallo Jaddy,

du solltest eigentlich bestens wissen, dass weder innerhalb der Szene, noch unter "Wissenschaftlern" Einigkeit über die Begriff besteht. Ganz abgesehen davon, dass den Zeitungsleuten das Publizieren heutzutage wesentlich wichtiger ist als das Recherchieren.

Doch so wie du dich an den Begrifflichkeiten hochgezogen, Männlichkeit regelrecht gesucht und die Person bewusst als MANN gelesen hast, kann ich nur meine Frieda zitieren und konstatieren, dass du das sprichwörtliche Haar in der Suppe finden wolltest. :roll:

Du bist sonst darauf bedacht, jede Fremdzuschreibung zu meiden und zu kritisieren. Warum dann hier so eine Wertung?
Jaddy hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 18:11 Ich weiss selber, wie schwer es ist, Nichtbinarität zu signalieren. Möglicherweise sogar noch schwerer, als als binäre Transperson eindeutig im richtigen Geschlecht erkannt zu werden. Unsere Umwelt ist einfach dran gewöhnt, jeden Menschen innerhalb von Millisekunden in Männchen und Weibchen einzuordnen. Die meisten wissen nicht mal, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, geschweige denn, wie sie respektvoll damit umgehen sollten.

Also, keine Ahnung wie Du sein müsstest. Ich persönlich nutze einen Mix aus Klamotten und körperlichen Signalen. Klappt aber auch nur in den wenigsten Fällen. Aber klar ist auch, dass nur mehr SIchtbarkeit zu mehr Berücksichtigung und irgendwann zu akzeptierter Normalität führt. Deshalb: einfach machen, wenn Du schon die Gelegenheit hast.
Sorry, falsche Antwort. Das war eine rhetorische Frage und das bist gerade nicht du Jaddy, so wie ich dich von hier, von diesem Forum kenne.

Bunce, ganz gleich als was er/sie sich sieht, spiegelt (zumindest nach außen hin) für mein Empfinden das wieder, was ich für mich mit Teilzeitfrau bezeichne. Ich selbst lebe mehr oder weniger den Wechsel, und ich möchte genau wie du nicht, dass irgendjemand meint, über mich eine Wertung abgeben zu müssen. Und das gilt ebenso für jede andere Person.

Ich empfinde es deshalb als einen Schlag ins Gesicht all jener Menschen, die sich in irgendeiner Weise als nicht typisch männlich empfinden, wenn du schreibst: "... wird vorwiegend männlich wahrgenommen."

Wie kannst du nur? Jemand wie du, uneindeutig leben wollend, sollte doch zumindest eine leise Ahnung haben, dass es wohl mindestens genau so schwer ist, wenn man seine Mitmenschen ständig unerwartet wechselnd in männlicher oder weiblicher Erscheinung überrascht.

Denke bitte mal in Ruhe darüber nach. )))(:


Michi

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 21:54
von Jaddy
MichiWell hat geschrieben: Mo 24. Sep 2018, 20:26 Bunce, ganz gleich als was er/sie sich sieht, spiegelt (zumindest nach außen hin) für mein Empfinden das wieder, was ich für mich mit Teilzeitfrau bezeichne. Ich selbst lebe mehr oder weniger den Wechsel, und ich möchte genau wie du nicht, dass irgendjemand meint, über mich eine Wertung abgeben zu müssen. Und das gilt ebenso für jede andere Person.

Ich empfinde es deshalb als einen Schlag ins Gesicht all jener Menschen, die sich in irgendeiner Weise als nicht typisch männlich empfinden, wenn du schreibst: "... wird vorwiegend männlich wahrgenommen."
Tja, da bin ich voll bei Dir. Ich möchte ja auch richtig behandelt werden. Und P.Bunce sicherlich auch. Deshalb war ich ja auch betroffen, dass überall nur von ihm und nirgendwo von ihr geschrieben wurde. Oder nicht-binäre Pronomen verwendet wurden. Nichts dergleichen.

Und das habe ich damit kritisiert, indem ich beschrieben habe, wie _andere_ hier über P.Bunce geschrieben haben.

Nämlich
  • in der BamS
    Der Banker [...] in Frauenkleidern [...] trägt er dann Pumps [...] Sie rufen ihn [...] der erfolgreiche Investmentbanker [...] Seine Auszeichnung [...] Als Mann in Frauenkleidern [...] Der Banker als Pippa
  • Simone 65 hat geschrieben: So 23. Sep 2018, 15:19Die Frauen regen sich auf , dabei hat Er es doch viel schwerer Anerkennung zu bekommen .
  • Elizabeth hat geschrieben: So 23. Sep 2018, 22:05Philip Bunce hat es als Crossdresser [...]Du und er sind Vorbilder
  • Dolores59 hat geschrieben: So 23. Sep 2018, 23:30Er lebt sein Leben [..] Die Auszeichnung hat er sich nicht selbst verliehen.
  • Finews 1
    Der Banker [...] ob er in Kleid und High Heels [...]erweist er diesen Minderheiten
  • Finews 2
    Ein Investmentbanker [...] sein persönliches Coming-out [...] der Finanzprofi [...] hört er hingegen [...] findet er. [...] der CS-Banker durch seine Identität [...] Er ist seit 22 Jahren verheiratet. Seine Frau und seine erwachsenen Kinder unterstützen ihn jederzeit, berichtet Bunce. [...] Sein ganzes Arbeitsumfeld [...] sein Vorgesetzter [...] der Banker. [...] sein Netz an Freunden [...] ihm den Rücken gedeckt [...] seinem Auftritt [...] Sicher habe auch seine Kaderposition geholfen [...] Deshalb setzt er sein Gewicht [...] wurde der Banker gar zu den Top 50 weiblichen Champions von Frauenkarrieren gekürt. [...] das er dringend weiterempfehlen will.
Überall er, er, er, nirgendwo sie, ihr. Deshalb meine Einschätzung, wie P. von anderen offenbar betrachtet, gelesen wird.

Ich habe nirgendwo geschrieben, wie ich das sehe.

Re: Heute in der Bild am Sonntag.

Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 22:07
von Simone 65
Hallo Jaddy . Du hast in vielen Recht . In dem Artikel wird von Ihm geschrieben . Aber sind die Grenzen nicht doch fliessend ? Du weisst es doch am bestens .
Ich möchte nur als Simone angesprochen werden . Ich weiss , das wird nicht immer passieren.
Ist es doch nicht nur wichtig , das Menschen gibt , wie Du und ich .
Liebe Grüße Simone.