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Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 13:25
von Sylvia
Moin,
was ich zuletzt mal wieder verstärkt bei mir festgestellt habe: Ich habe quasi dauernde "Verortungsschwierigkeiten". In einem Moment finde ich es gut, männlich zu (re-)agieren, im nächsten eher weiblich, dann wieder umgekehrt. Immer bezogen auf Klischees von männlich/weiblich, schon klar (bevor jemand diese Diskussion aufmacht). Mir bereitet das durchaus Probleme im Selbstsein, weil ich nach so langer Zeit immer noch nicht weiß, was denn mein "inneres Geschlecht" ist...
Kann das jemand nachvollziehen? Meinungen, Erfahrungen?
Lg,
Sylvia
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 14:10
von Sabrina.P
Prinzipiell hat jeder Mensch seine weiblichen und seine männlichen Anteile. Dies heist noch nicht dass jeder Mensch eine Transidentstörung hat. Will sagen auch im frauenmodus, also en femme, wird Frau männlich reagieren oder weiblich reagieren. Also ist das erstmal normal. Dein inneres musst du selber erforschen, erüben, was du bist. Ich mache es beim "Wohlfühlfaktor" fest. Wenn ich im Frauenmodus bin, fühle ich mich erheblich besser als im Männermodus. Ich denke aber dies kann man nur objektiv feststellen wenn andere Ängste (vor dem erwischt werden z.B. oder so) die Entscheidung, wie man sich besser fühlt nicht überwiegen
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 14:27
von ExUserIn-2026-04-08
Hallo Sylvia,
klar kann ich das nachvollziehen, sehr gut sogar. Ich habe gerade mit dem Thema eine deutliche Wendung gemacht, was ich in verschiedenen Beiträgen beschrieben habe. Kurz zusammengefasst: Die Diskussion männlich-weiblich habe ich für mich abgeschlossen. Ich kann neben einer rationalen, analytischen Betrachtung, die ich als männlich ansehe, auch eine stark emotionale Sicht der Dinge einnehmen (weiblich). Gerade wenn ich mich auf letzteres einlasse, erkenne ich, dass mir hier andersartige Welten offen stehen, die mir persönlich wichtig sind. Gleichzeitig trenne ich mein körperliches Geschlecht von meinen inneren Erleben. Ich brauche kein "inneres Geschlecht". Männlich-weiblich sind in diesem Zusammenhang nur Bezeichnungen, deren Zuweisung nur bedingt etwas mit der äußeren Darstellung zu tun hat.
Trotzdem gibt es in mir auch den Wunsch, zeitweise eine Frau zu leben. Aber so wie ich innerlich keine entweder-oder Entscheidung brauche, brauche auch äußerlich keine eindeutige Sichtweise. Allen Widersprüchen zum Trotz gilt für mich ein sowohl als auch. Dieses Nebeneinander gleichwertig zu akzeptieren hat viele innere Kämpfe gekostet, aber heute bin ich dabei viel ruhiger geworden. Zu meinem Selbstsein gehört immer beides. Meine weibliche Erlebniswelt hat dadurch, ohne die männliche zu beeinflussen, einen gewaltigen Schub bekommen.
Oder anders gefragt, warum muss es eindeutig sein ? Und warum muss der inneren Weiblichkeit eine äußerliche Entsprechung gegeben werden ?
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 14:35
von Jenina
Hallo Sylvia,
ich meine, dass eine Reaktion auf etwas immer so ist wie man selbst empfindet. Das ist erst mal nicht von irgendwelchen Geschlechtsidentitäten abhängig. Zumal eine Rektion auch immer von der "Tagesform" abhängt, von den ganzen äußeren Unständen beeinflusst.
Die Zuschreibung, eine bestimmte Reaktion sei "männlich" oder "weiblich" ist eine reine willkürliche, kulturell bedingte Sache. Darum sollte man sich gar nicht scheren, schon gar nicht um daran seine eigene Identität festzumachen. Das wäre Ursache mit Wirkung zu verwechseln.
Du und wir alle sind individuell verschieden in unseren Gefühlen, unserem Denken, unserem Tun. Das muss man für sich annehmen, dass man ist wie man ist. Niemand entspricht völlig einem kulturellen Klischee. Trotzdem wird immer wieder versucht diesem möglicht ideal zu entsprechen. Damit macht man sich selber kaputt, denn man gibt die Individualität (siehe oben!) dadurch auf.
Jenina
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 15:02
von Joe95
Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 23. Jul 2018, 14:27...Oder anders gefragt, warum muss es eindeutig sein ? Und warum muss der inneren Weiblichkeit eine äußerliche Entsprechung gegeben werden ?
Muss es denn eindeutig sein?
Ich sehe mich als transsexuelle Frau, aber das bedeutet nicht das ich absolut weiblich bin.
Ein bisschen weniger Abneigung gegen das männliche in/an mir und ich hätte mich non-binär eingeordnet.
Ich hab nie gesagt ich will "Frau" sein, sondern ich wollte so sein dürfen wie ich nun mal bin.
Das stimmt eben mit dem leben als Frau überein.
Ich überlege gerade was du mit "äusserliche Entsprechung" meinst.
Ausser der Kleidung und den Prothesen ist da nichts weibliches bei mir. Schade, aber auch nicht so wichtig.
Was ich aber an weiblichem zeige entspricht meinem Lebensgefühl.
Ich fühle mich einfach wohl wenn ich so bin und, wohl noch wichtiger, ich fühle mich "ich selbst".
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 15:15
von Henning
Es muss nicht eindeutig sein.
Ich bin genderfluid und wollte das anfangs nicht sein ,weil ich es nicht wahrhaben wollte.Das hat damit geendet,dass ich mich mit aller Gewalt zu einer bestimmten Seite zwingen wollte aber das macht einen seelisch kaputt und zerfrisst einen nur.Das ist der falsche Weg.
Es ist ok ,wenn das innere Empfinden springt.Das tut es bei mir auch und ich weiß auch, dass das nun mal so ist und dass ich in meinem Fall damit Leben muss.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte: es ist nicht schlimm mal männlich ,mal weiblich zu sein.Manche fühlen sich eben eindeutig zugehörig und bei anderen (z.B. bei mir ) wechselt es des öfteren einfach.
Am wichtigsten ist immer noch, dass man mit dem was man macht glücklich ist und mit sich selbst im reinen,egal ob männlich ,weiblich, Butterkeks ,was auch immer. *grins
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 18:48
von YvonneTV
Hallo Sylvia
auch ich finde, dass es kein Einsortieren geben muss ! Wozu auch ....
Wenn Du Dinge tust, die Du nicht tun möchtest (eher "weiblich oder männich" - was auch immer genau das sein mag), dann kannst Du das ändern.
Doch wenn es nur darum geht, dass es nicht in eine Klischee (!) Rolle passt ....
Ich habe mir vor Jahren eine Triskele tättowieren lassen und die steht (auch dafür):
Es gibt nicht nur schwarz oder weiss ! Gut oder schlecht ! Sonne oder Regen ! Männlich oder weiblich ! Sondern gaaaanz viel dazwischen - dass Wichtige ist, sich selbst zu finden, was man möchte. Wir sind sooooo individuell
Als ich hier anfing zu lesen, dachte ich, es gibt nur Männer, Frauen und die die von der einen "Seite" auf die andere wollen (jeweils in beiden Richtungen). Heute weisss ich, es gibt noch sooooo viel mehr (wie z.B, androgyn - das kannte ich früher nicht). Mag hier keine "Was ist alles unter T* zu verstehen ?" Diskusion entfachen, sondern nur sagen: Das Wichtigste ist sich selbst zu finden. So zu sein, wie es einem gut tut und entspricht - innen und aussen. Und das muss nicht starr sein, sondern kann ganz viele Facetten haben.
Nur meine Gedanken dazu ....

Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 20:48
von Nicole Fritz
Moin Sylvia,
ich kann das, was die anderen hier geschrieben haben, nur bestätigen. Es ist der Druck aus unserer Gesellschaft, der uns dazu bringt, dass wir uns bei m oder w einordnen wollen.
Ich bin jetzt seit etwa einem Jahr Vollzeit als Frau unterwegs. Trotzdem fühle ich mich oft als Mann (der ich biologisch bin), wenn ich nachts wach im Bett liege. Wenn ich dann aufstehe, habe ich aber absolut kein Bedürfnis Männersachen anzuziehen. Da gibt es mehr als nur das m oder w, in das man uns immer einzuordnen versucht. Und viele von uns fühlen sich auf ihre ganz individuelle Art irgendwo dazwischen. - Was ist das jetzt bei mir? non-binär? genderfluid? Und vor allem: Wer will das überhaupt wissen?
LG Nicole
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 23:18
von Nicki
Ich betrachte mich als trans* und habe auch Probleme mit dem Hin und Her. Ich bin mir auch immer noch nicht sicher, was es damit genau auf sich hat, danke aber, dass es viel mit den äußeren Einflüssen und dem Gelernten zu tun hat. Ein Klassiker ist für mich die Situation Halbstarken auf der Straße zu begegnen (ich habe immer eine gewisse Angst vor einer Konfrontation). Sind sie an mir vorbei, lässt auch das Verlangen männlicher zu wirken langsam wieder nach. Auch am Arbeitsplatz tendiere ich eher zu männlich, doch kaum bin ich aus der Firma raus, kommt in mir die weibliche Seite hoch.
Etwas schlimmer ist es für mich, wenn ich negatives zu einer Transition lese oder sehe. Löst das in mir größere Zweifel an meiner eigenen Transition aus, ist die Ausprägung Richtung männlich besonders intensiv und hält auch so lange an, bis ich wieder positiver über meine Transition denke - also durchaus auch Tage oder Wochen. Das geht sogar so weit, dass ich mich vorübergehend selbst nicht länger als Trans* sehe und zu Teilen auch gar keine Transition mehr will (was das absolute Gegenteil von dem ist, was meine weibliche Seite fühlt).
Vor 2-3 Jahren war das bei mir alles noch anders. Da war meine weibliche Seite zwar in mir und wollte raus, aber wurde durch antrainiertes Verhalten meistens automatisch unterdrückt (zumindest im Groben). Heute, da ich meine weibliche Seite nicht mehr unterdrücke, ist sie deutlich präsenter. Auch in den besagten Situationen kann ich inzwischen, mit etwas Mühe, meine männliche Seite davon abhalten meine weibliche Seite zu unterdrücken, was aber leider (noch) nicht immer gelingt. Natürlich sein ist eben gar nicht so einfach...

Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Di 24. Jul 2018, 00:52
von ExuserIn-2018-12-09
gehe ich auf arbeit bin ich mann.
für meine kinder bin ich der papa, was auch so sein muss.
für meine noch partnerin bin ich der noch partner.
wir haben den entschluss der trennung gefasst (noch mehr eingeengt fühlen geht mal garnicht)
mitunter würgt es mir meinen hals zu.
viel spielraum dazwischen gibt es nicht mehr.
hin und her gersissen gibt es nicht für mich,ich lebe momente aus.
das es in trister einsamkeit besser wird zweifel ich heute schon sehr stark an.
du siehts also, es gibt viele ursachen für schwankungen.
oder ein sich fest legen.
heute war ich privat als mann unterwegs, soo schlecht ist unsere angeborene rolle wirklich nicht.
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Di 24. Jul 2018, 01:29
von heike65
Sahara65 hat geschrieben: Di 24. Jul 2018, 00:52
gehe ich auf arbeit bin ich mann.
für meine kinder bin ich der papa, was auch so sein muss.
für meine noch partnerin bin ich der noch partner.
wir haben den entschluss der trennung gefasst (noch mehr eingeengt fühlen geht mal garnicht)
mitunter würgt es mir meinen hals zu.
viel spielraum dazwischen gibt es nicht mehr.
hin und her gersissen gibt es nicht für mich,ich lebe momente aus.
das es in trister einsamkeit besser wird zweifel ich heute schon sehr stark an.
du siehts also, es gibt viele ursachen für schwankungen.
oder ein sich fest legen.
heute war ich privat als mann unterwegs, soo schlecht ist unsere angeborene rolle wirklich nicht.
also das mit der arbeit kann ich nicht nachvollziehen
du bist der biologische papa, klar, aber deine kinder könnten durchaus damit klarkommen dich "sahara" zu nennen, im extremfall Mama,Mutti oder Väterin
warum Trennung ? mag sie keinen lesbischen sex ? oder keine Transfrau an ihrer Seite ? Wo ist das Problem ?
du bist kein anderer Mensch wie vorher, da hat sie dich doch auch geliebt, oder ?
Wir waren letztes wochenende zusammen auf der Reeperbahn unterwegs ( ich seit 3 wochen staatlich geprüfte Frau) auf dem Rückweg kurzer halt in Kiel, Kleinigkeit essen.... meine Frau : ich muss mal aufs Klo...... ich : dito, ich komm mit sie: gehen wir zusammen aufs damenklo ? ich : klar ! sie: geil, endlich
will damit sagen: siehst du nicht alles zu schwarz ?
deine Kinder werden den papa wohl immer sehen, aber auch die andere Person in dir
vielleicht auch deine Frau die Partnerin in dir, eyy probier mal die farbigen töne des lebens , nicht nur schwarz / weiss
Liebe Grüsse
Heike
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Di 24. Jul 2018, 01:35
von ExuserIn-2018-12-09
also das mit der arbeit kann ich nicht nachvollziehen
du bist der biologische papa, klar, aber deine kinder könnten durchaus damit klarkommen dich "sahara" zu nennen, im extremfall Mama,Mutti oder Väterin
warum Trennung ? mag sie keinen lesbischen sex ? oder keine Transfrau an ihrer Seite ? Wo ist das Problem ?
du bist kein anderer Mensch wie vorher, da hat sie dich doch auch geliebt, oder ?
Wir waren letztes wochenende zusammen auf der Reeperbahn unterwegs ( ich seit 3 wochen staatlich geprüfte Frau) auf dem Rückweg kurzer halt in Kiel, Kleinigkeit essen.... meine Frau : ich muss mal aufs Klo...... ich : dito, ich komm mit sie: gehen wir zusammen aufs damenklo ? ich : klar ! sie: geil, endlich
will damit sagen: siehst du nicht alles zu schwarz ?
deine Kinder werden den papa wohl immer sehen, aber auch die andere Person in dir
vielleicht auch deine Frau die Partnerin in dir, eyy probier mal die farbigen töne des lebens , nicht nur schwarz / weiss
Liebe Grüsse
Heike
[/quote]
ich arbeite als anlagenbetreuer, in erster linie schichtführer in einer männerdomäne.
metall.
gehe da mal im mini und geschminkt hin.
passende arbeitschuhe gibt es gratis.
und leute aller rassen und arten, auch türken ! und was die letzt erwähnten mit den gleichgesinnten im eigenen land treiben ist ja weitläufig bekannt.
es geht einfach nicht mehr, war schon davor so und die lage hat sich zugespitzt sein meinem outing in der familie.
leider zu meinen ungunsten gibt es nur schwarz oder weiß
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Di 24. Jul 2018, 01:46
von heike65
neee
sorry du machst dir das zu einfach.
ich habe Türken , Kasachen,Polen,Russen etc als Kunden ich arbeite mit denen nicht zusammen
die kaufen ihr werkzeug bei mir , oder auch nicht, wenn sie mit meiner Transsexualität nicht klarkommen, ich hab keinen Arbeitgeber der mir die Kohle zahlt wenn die Kunden ausbleiben.
Und ? es funzt gerad mit den Osteuropäern, ich war selber erstaunt
Der Freund unserer Tochter, also angehender schwiegersohn kommt damit klar, wir gehen zusammen essen oder sonstwo hin
aus meiner sicht funzt das aber nur wenn du mit dir im reinen bist , und ich vermute da liegt der Hund oder du begraben
Heike
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Di 24. Jul 2018, 01:55
von ExuserIn-2018-12-09
heike65 hat geschrieben: Di 24. Jul 2018, 01:46
neee
sorry du machst dir das zu einfach.
ich habe Türken , Kasachen,Polen,Russen etc als Kunden ich arbeite mit denen nicht zusammen
die kaufen ihr werkzeug bei mir , oder auch nicht, wenn sie mit meiner Transsexualität nicht klarkommen, ich hab keinen Arbeitgeber der mir die Kohle zahlt wenn die Kunden ausbleiben.
Und ? es funzt gerad mit den Osteuropäern, ich war selber erstaunt
Der Freund unserer Tochter, also angehender schwiegersohn kommt damit klar, wir gehen zusammen essen oder sonstwo hin
aus meiner sicht funzt das aber nur wenn du mit dir im reinen bist , und ich vermute da liegt der Hund oder du begraben
Heike
nya, die kunden wollen ihr geld dir lassen.
das macht schon eine entscheidende rolle aus.
du kannst sagen "mach dich raus"
darf ich zwar auch - aber mit sicherheit in anderen zusammenhängen.
ich trage verwantwortung das der ablauf reibungslos läuft.
du arbeitest nicht 50 stunden die woche mit denen seite an seite anher.
du vergleichst äpfel mit birnen, ich hingegen muss über den tellerand hinaus schauen.
Re: Ständiges Schwanken zwischen männlich/weiblich
Verfasst: Di 24. Jul 2018, 02:06
von heike65
also wie ich das verstanden habe bist du angestellt, oder ?richtig ?