Diesen Überlegungen folgend entwickelt sich das zu einem anderen Thread, da es aber "meiner" ist und ich eh schon lange dieses Thema ansprechen wollte — gut so!
Vor allem passt die Überschrift immer noch!
...Erscheinungen, die nicht ins gewohnte Raster passen ["¦] wirk(en) oft verstörend.
Ja, das tun sie, auch für mich!
Aber es muss einex bewusst sein, dass es das eigene Raster ohne "Allgemeingültigkeit" ist.
"¦sich vollständig weiblich geben (mit allem PiPaPo).
Was ist denn typisch weiblich?
Nun, z.B. >80% der Zeit Hosen anziehen"¦
"¦ oder FSH hassen (ich kenne viele Frauen die das tun!).
Ich kenne Frauen, die sich nie schminken.
Ja, Tages und Nachtcreme, aber keine abdeckende Schminke, Wimperntusche oder Lidschatten, kein farbiger Lippenstift, kein farbiger Nagellack und keine durchbohrten Ohrläppchen.
High Heels?
Wieder kenne ich Frauen, die in ihrem Leben nie mehr als höchstens 2cm hohe breite Absätze an den Schuhen hatten.
Weiblicher Gang?
Eine Bekannte von mir ist seit früher Jugend viel geritten, eine andere hat den zweiten Dan in Judo.
Die erste watschelt wie John Wayne, die zweite schleicht wie ein Panter.
Dennoch gibt es bei allen keinen Zweifel, dass sie 100% weiblich sind, durch und durch und von innen heraus.
Es geht nicht um Äußerlichkeiten!
Ich bin der festen Überzeugung, dass "Perfektes Passing" Wahn und Selbsttäuschung ist.
Ein perfekt "verweiblichter" Mann bleibt Mann.
Eine Frau ist Frau, auch wenn sie nichts "typisch weibliches" tut.
X mag mir vorwerfen, dass "mir die Trauben zu hoch hängen".
Für mich jedenfalls gilt, dass ich ein Mann bin, dass ich keine weibliche Seite habe, dass ich nicht versuche wie eine Frau auszusehen.
Ich mag halt nur was anderes anziehen als in der Herrenabteilung angeboten.
Wenn ich dann aussehe "wie ein Freak" — sei"˜s drum. Schönheit ist im Auge dex Betrachtex.
"¦man könnte den Menschen ein wenig entgegen kommen"¦
Ja, natürlich gibt Anstands und Benimmregeln — aber welche und wessen und warum.
Die haben sich seit 1900, seit 1950, 1968 seit"¦dauernd verändert und tun es auch heute noch/wieder zu - unserem Glück/Unglück.
In vieler Hinsicht leben wir momentan in einer Gesellschaft, die toleranter ist als jemals zuvor. (Wie lange noch?)
Ohne das könnten wir uns ja gar nicht "ausleben".
Die Schranken sind im eigenen Kopf — ja, auch dem meinen.
Und mir sind Piercings und Tattoos lieber als Glatze und Springerstiefel !