Heute Abend
Verfasst: Di 22. Mai 2018, 20:06
Guten Abend zusammen. Ich will schreiben und erzählen.
18:00 h, Wolken ziehen von Wetzlar auf und der Himmel grollt von fern - wird das Gewitter einen anderen Weg suchen oder kommen?
Wenig später erzeugt der Wind in den hohen Bäumen sein typisches Rauschen, mal hoch, mal tief, mal laut, mal leise, aber immer steigend und fallend. Er kündigt kräftiges Wetter von Südost an. Äste und Blätter bewegen sich harmonisch. Es ist wie immer die unglaubliche Ankündigung eines starken Wetters unter dem wir Menschen ganz klein werden. Erste Regentropfen schlagen auf wie einzelne Punkte auf die großen Planzenblätter - fast kann man sie noch zählen. Aber sie werden häufiger, dichter und das Pflaster des Weges verfärbt sich dunkelgrau. Ich sitze draußen unter dem Vordach vor der Haustüre, höre und sehe den Regen, rieche den typischen Geruch. Auf meine Füße fallen die ersten Tropfen; vier Sinne sind berührt. Das Gewitter komponiert sein eigenes Konzert und spielt es vor.
Der Regen wird heftig, die Akustik wird zum starken Rauschen, die Vögel singen nicht mehr und selbst die Hornisse bleibt in ihrem Nest. Sie darf übrigens dort bleiben und nisten auch wenn sich viele Menschen vor der großen Waldwespe ängstigen.
Aber das Wasser aus den Dachrinnen fließt fröhlich glucksend in die Fallrohre auf dem Weg in den großen Gartenteich hin zu den Fischen, Kröten, Molchen und Pflanzen, die es sehnlich erwarten. Die Pflanzen und Bäume nehmen den Regen dankbar auf und lassen den Überschuss großzügig abtropfen für all das, was in der Erde Wasser braucht.
Der Regen lässt nach und erzeugt nur noch wenige Punkte auf dem Glasdach über dem Essplatz, die sich zu kleinen Kreisen ausdehnen und verschwinden.
Zum Schluss: ich habe die Zeilen geschrieben, da ich diese Naturerlebnisse sehr stark empfinde und mein "Anderssein" eine Ursache sein könnte. Zum Glück wohne ich in eine autofreien Zone (maps: braunfels, rotkehlchenweg) und habe es nur 50 m bis zum Wald, sodass die Zivilisationsgeräusche gering sind und ich den "Lärm der Natur" intensiv hören kann.
Und wenn Euch mein Text gefallen hat, freue ich mich sehr und wünsche Euch von Herzen ähnlich schöne Erlebnisse.
rika
18:00 h, Wolken ziehen von Wetzlar auf und der Himmel grollt von fern - wird das Gewitter einen anderen Weg suchen oder kommen?
Wenig später erzeugt der Wind in den hohen Bäumen sein typisches Rauschen, mal hoch, mal tief, mal laut, mal leise, aber immer steigend und fallend. Er kündigt kräftiges Wetter von Südost an. Äste und Blätter bewegen sich harmonisch. Es ist wie immer die unglaubliche Ankündigung eines starken Wetters unter dem wir Menschen ganz klein werden. Erste Regentropfen schlagen auf wie einzelne Punkte auf die großen Planzenblätter - fast kann man sie noch zählen. Aber sie werden häufiger, dichter und das Pflaster des Weges verfärbt sich dunkelgrau. Ich sitze draußen unter dem Vordach vor der Haustüre, höre und sehe den Regen, rieche den typischen Geruch. Auf meine Füße fallen die ersten Tropfen; vier Sinne sind berührt. Das Gewitter komponiert sein eigenes Konzert und spielt es vor.
Der Regen wird heftig, die Akustik wird zum starken Rauschen, die Vögel singen nicht mehr und selbst die Hornisse bleibt in ihrem Nest. Sie darf übrigens dort bleiben und nisten auch wenn sich viele Menschen vor der großen Waldwespe ängstigen.
Aber das Wasser aus den Dachrinnen fließt fröhlich glucksend in die Fallrohre auf dem Weg in den großen Gartenteich hin zu den Fischen, Kröten, Molchen und Pflanzen, die es sehnlich erwarten. Die Pflanzen und Bäume nehmen den Regen dankbar auf und lassen den Überschuss großzügig abtropfen für all das, was in der Erde Wasser braucht.
Der Regen lässt nach und erzeugt nur noch wenige Punkte auf dem Glasdach über dem Essplatz, die sich zu kleinen Kreisen ausdehnen und verschwinden.
Zum Schluss: ich habe die Zeilen geschrieben, da ich diese Naturerlebnisse sehr stark empfinde und mein "Anderssein" eine Ursache sein könnte. Zum Glück wohne ich in eine autofreien Zone (maps: braunfels, rotkehlchenweg) und habe es nur 50 m bis zum Wald, sodass die Zivilisationsgeräusche gering sind und ich den "Lärm der Natur" intensiv hören kann.
Und wenn Euch mein Text gefallen hat, freue ich mich sehr und wünsche Euch von Herzen ähnlich schöne Erlebnisse.
rika