Ich versuche es mal zu beschreiben...
Verfasst: Sa 28. Apr 2018, 10:07
Ich sitze da, tränen im Gesicht,
Und sehe in ein dunkles Loch.
Als Mann geboren, nur bin ich's nicht,
Lebe ich so weiter oder ändere ich es doch?
Mein Leben lang mich selbst belogen,
Und gespielt was ich nicht bin.
Wurde als Mann erzogen,
Doch ich wusste dass ich anders bin.
Mich zu verraten und zum Gespött zu werden,
Die Angst davor war riesengroß.
Fand kein Sinn für mich auf Erden,
Und fügte mich in mein Los.
Wie ein Clown, geschminktes lachen,
Doch die Tränen nicht gemalt.
Immer verrückte Dinge machen,
Das mit vielen Jahren bezahlt.
Was mit mir ist, ich wusste es ja nicht,
Ich bin nur anders, das war mir klar,
Und mit der Maske über dem Gesicht,
Konnte keiner seh'n wie traurig ich eigentlich war.
Das zu verstehen, ist für mich schon schwer,
Ich habe gelernt ich bin eine Frau,
Der Wunsch dies zu leben wird immer mehr,
Und das bisherige sein ist nur noch grau.
Die Gedanken, sie kreisen in meinem Kopf.
Ich lebe viel in meiner Phantasie,
Werfe ich jetzt alles in einen Topf?
Und lebe endlich als "sie"?
Die Angst dann alles zu verlieren,
Was einem ans Herz gewachsen ist,
Veranlasst mich zu zieren,
Ach das Leben ist doch Mist.
Ich kann nicht glücklich werden,
Ohne andere zu verletzen.
Doch in mir wachsen die Beschwerden,
Halt ich's aus, nicht einzuschätzen.
Ich spüre nur, meine Kraft lässt nach.
Durch den Kampf der in mir wohnt.
Kann kaum schlafen, immer wach
Ob sich das alles lohnt?
Oder soll ich mich endlich fallen lassen,
Und Leben was ich bin?
Viele werden mich verlassen
Macht das trotzdem Sinn?
Als Frau fühle ich mich so wohl,
mein Herz geht auf.
Und als Mann, eine Hülle hohl,
Nehm ich das in Kauf?
Nun sitz ich da, vor zwei Wegen,
Jeder ist voller Schmerzen.
Welchen davon soll ich nur Leben,
Den vom Kopf oder den vom Herzen?
Geh ich den einen, gibt's kein zurück
Muss ihn wohl alleine gehen,
Finde dann da mein Glück?
Soweit kann ich nicht sehen.
Oder gehe ich den anderen weg entlang,
Der einfacher erscheint,
Bleibt mir ewig der Drang,
Und mein Herz das weint.
Kann auch niemand danach fragen
Denn die Schuhe trage ich.
Soll ich es endlich wagen?
Oder verrate ich weiterhin dann mich?
Werde ich sterben ohne gelebt zu haben?
Begrenzt ist meine Zeit auf erden.
Oder zukünftig Kleider tragen
Und nur vielleicht glücklich werden?
Und sehe in ein dunkles Loch.
Als Mann geboren, nur bin ich's nicht,
Lebe ich so weiter oder ändere ich es doch?
Mein Leben lang mich selbst belogen,
Und gespielt was ich nicht bin.
Wurde als Mann erzogen,
Doch ich wusste dass ich anders bin.
Mich zu verraten und zum Gespött zu werden,
Die Angst davor war riesengroß.
Fand kein Sinn für mich auf Erden,
Und fügte mich in mein Los.
Wie ein Clown, geschminktes lachen,
Doch die Tränen nicht gemalt.
Immer verrückte Dinge machen,
Das mit vielen Jahren bezahlt.
Was mit mir ist, ich wusste es ja nicht,
Ich bin nur anders, das war mir klar,
Und mit der Maske über dem Gesicht,
Konnte keiner seh'n wie traurig ich eigentlich war.
Das zu verstehen, ist für mich schon schwer,
Ich habe gelernt ich bin eine Frau,
Der Wunsch dies zu leben wird immer mehr,
Und das bisherige sein ist nur noch grau.
Die Gedanken, sie kreisen in meinem Kopf.
Ich lebe viel in meiner Phantasie,
Werfe ich jetzt alles in einen Topf?
Und lebe endlich als "sie"?
Die Angst dann alles zu verlieren,
Was einem ans Herz gewachsen ist,
Veranlasst mich zu zieren,
Ach das Leben ist doch Mist.
Ich kann nicht glücklich werden,
Ohne andere zu verletzen.
Doch in mir wachsen die Beschwerden,
Halt ich's aus, nicht einzuschätzen.
Ich spüre nur, meine Kraft lässt nach.
Durch den Kampf der in mir wohnt.
Kann kaum schlafen, immer wach
Ob sich das alles lohnt?
Oder soll ich mich endlich fallen lassen,
Und Leben was ich bin?
Viele werden mich verlassen
Macht das trotzdem Sinn?
Als Frau fühle ich mich so wohl,
mein Herz geht auf.
Und als Mann, eine Hülle hohl,
Nehm ich das in Kauf?
Nun sitz ich da, vor zwei Wegen,
Jeder ist voller Schmerzen.
Welchen davon soll ich nur Leben,
Den vom Kopf oder den vom Herzen?
Geh ich den einen, gibt's kein zurück
Muss ihn wohl alleine gehen,
Finde dann da mein Glück?
Soweit kann ich nicht sehen.
Oder gehe ich den anderen weg entlang,
Der einfacher erscheint,
Bleibt mir ewig der Drang,
Und mein Herz das weint.
Kann auch niemand danach fragen
Denn die Schuhe trage ich.
Soll ich es endlich wagen?
Oder verrate ich weiterhin dann mich?
Werde ich sterben ohne gelebt zu haben?
Begrenzt ist meine Zeit auf erden.
Oder zukünftig Kleider tragen
Und nur vielleicht glücklich werden?