Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 22:43
Lina hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 22:27
Wie logisch und intelligent findest du eigentlich selber deine Reaktion? Wenn du für sie sachlich argumentieren kannst, leg los ...
Es geht hier um ein App, welches verhindern soll das Frauen missbraucht oder vergewaltigt werden sollen. Indem beide Partner durch diesen App ihr Eingeständnis für den Geschlechtsakt ausdrücklich kundtun.
Also, du schreibst einen mehrzeiligen Betrag anstelle einen Artikel zu lesen oder es sein zu lassen und verlangst von mir, dass ich alles noch gründlich recherchieren soll bevor ich es hier poste. Und ich habe deine Fragen auch beantwortet und weil ich dein Haltung ein wenig drollig fand habe ich mir auch einen dezenten Witz erlaubt.
Ich wollte dich nicht verletzen aber anscheinend habe ich das gemacht. Sorry
... was uns zu zu "square one" zurück bringt - ist die Darstellung plausibel? Allgemeine Erfahrungswerte mit RT usw.?
Soweit es an erster Reihe um die, vermutlich nutzlose Software, geht - wäre das eine der Sachen, die mit einer ganz einfachen Antwort geklärt worden wäre - statt gleich mit Unverschämtheiten um sich zu streuen.
Jedoch muss ich bemerken, dass RT sich nicht verkneifen kann gleich vorweg auf eine 10%ige Steigerung in Vergewaltigung in Schweden von 2016 zu 2017. Und damit sind wir ja schon mindestens halbwegs da, wo ich vermutet habe, das es hinführen soll. Gut, einen ähnlichen Faux Pas erlaubt sich die WELT auch - nämlich diese Zahl, komplett aus dem Zusammenhang gerissen, ohne jegliche Erklärung. Was nämlich nicht erwähnt wird, ist dass es sich - wie immer bei Kriminalitätsstatistiken - um die Menge der zur Anzeige gebrachten Delikte geht, und dass Rückgänge in anderen Typen Sexualdelikte zu melden sind. Dies KANN natürlich entweder bedeuten, dass alles immer schlimmer wird, oder dass es eventuell eine andere Ursache gibt. Und die andre sehr plausible Ursache ist die Umstrukturierung bei den Ermittlungsbehörden, wodurch mehr Beamte sich spezialisiert mit Sexualverbrechen befassen. Davon berichtete z.B. "AFTONBLADET" am 18.01.
Es könnte also durchaus sein, dass eine Menge Übergriffe, die früher nicht als "Vergewaltigung" oder "versuchte Vergewaltigung" aufgenommen wurden, es jetzt werden. Dann muss es auch logischerweise eine Steigerung geben.
Aber natürlich verpasst RT nicht die Chance, darauf hinzuweisen, wie schlimm und total außer Kontrolle alles in Schweden geraten ist.
Dass die NICHT darüber berichten, was die "Inspiration" zu dem genannten neuen Gesetz war, hängt möglicherweise damit zusammen, dass die Protagonisten eine Gruppe junger Schweden ohne jeglichen Migrationshintergrund war. Mehrere von denen hatten angeblich mit einen jungen Mädchen Sex - einer nach dem anderen - und meinten sie wäre damit einverstanden, da sie nicht protestiert hatte. Unklar blieb, ob das Mädchen überhaupt noch - wegen Alkohol oder Drogen - überhaupt im Stande gewesen war weder "ja" noch "nein" zu sagen. Das nur so ganz kompakt am Rande.
Wie wir ja vermulich alle wissen - oder nicht? Viele Journalisten scheinbar nicht - ist dass in unserer Welt, also Deutschland und auch Skandinavien, es bei der korrekten Auslegung eines Gesetzes wichtig ist, was der Gesetzgeber ursprünglich mit dem Gesetz bezweckt hat. So viel scheint zumindest klar: Wenn sie nicht mehr im Stande eindeutig zu antworten, dann ist Sex eindeutig rechtswidrig. Ob man dann bei künftigen Schweden-Reisen einen Stapel Vertragsvordrucke mitbringen und vorm Sex zur Unterschrift vorlegen will - oder ob das ein wenig Übertrieben scheint, soll man natürlich selber entscheiden. (Also damit keine Rechtsauskunft von mir erteilt worden).