Endlich einmal "Hallo an alle" sagen
Verfasst: Di 13. Feb 2018, 21:31
"Hallo an alle!!", ich bin Katrin aus Bonn und seit ein paar Wochen in diesem Forum.
Was gibt es zu mir zu sagen? Ich bin nun 49. Mein Leben geht seitdem auf unkonventionellen Wegen.
Mit fünf wollte ich eine Babypuppe, danach ein paar Absätze unter meinen Hacken. Ich habe mich geschminkt und habe mir von meiner Mutter ein "Überlebenspaket" erbeten, welches irgendwie nicht so richtig auf "Junge" oder "Mann" abzielte (Haushalt und so'n Kram). 1983 kam dann die totale Verzweiflung, denn ich outete mich als Mädchen, welches sich irgendwie verlaufen hatte (ich hatte viele Theorien). Daraufhin gab es jede Menge Chaos. Ich musste in mich gehen und mein Innerstes verstehen.
Die Diagnose lautete Androgynie (aber was nun bitte?) Nach Jahren in der Androgynie verfiel ich immer mehr der Depression. Eine langjährige Strukturierungstherapie hielt mich erstmal auf den Beinen. Seit geraumer Zeit bin ich nun in Trans*beratung und frage mich, was das alles gebracht hat. Ganz einfach: ich bin glückliches Elter* von drei Kindern. Leider ziehe ich meine Elter*rolle alleine durch, aber ich führe halt seit eh und je das "kleine Familienunternehmen".
Das ist es wohl, was man als "crossliving" bezeichnen könnte. Meine Jobs teile ich irgendwie auch nur mit Kolleginnen, ich liebe Blumen und Tiere.
Derzeit lebe ich in einer Frauen-WG (die blöde Kuh hält meine Beine für zu dünn, dabei ist sie doch nur neidisch, da ich im Mini nicht solche Stempel habe;-))
Ich wünsche euch allen erstmal alles, alles Gute. Das Forum gefällt mir aufs erste richtig gut. Der Umgang ist beeindruckend, die Moderation ist souverän (muss ja ob des allgemeinen Anstands auch nicht viel tun).
Erstmal alles Gute und liebe Grüße
Katrin
Was gibt es zu mir zu sagen? Ich bin nun 49. Mein Leben geht seitdem auf unkonventionellen Wegen.
Mit fünf wollte ich eine Babypuppe, danach ein paar Absätze unter meinen Hacken. Ich habe mich geschminkt und habe mir von meiner Mutter ein "Überlebenspaket" erbeten, welches irgendwie nicht so richtig auf "Junge" oder "Mann" abzielte (Haushalt und so'n Kram). 1983 kam dann die totale Verzweiflung, denn ich outete mich als Mädchen, welches sich irgendwie verlaufen hatte (ich hatte viele Theorien). Daraufhin gab es jede Menge Chaos. Ich musste in mich gehen und mein Innerstes verstehen.
Die Diagnose lautete Androgynie (aber was nun bitte?) Nach Jahren in der Androgynie verfiel ich immer mehr der Depression. Eine langjährige Strukturierungstherapie hielt mich erstmal auf den Beinen. Seit geraumer Zeit bin ich nun in Trans*beratung und frage mich, was das alles gebracht hat. Ganz einfach: ich bin glückliches Elter* von drei Kindern. Leider ziehe ich meine Elter*rolle alleine durch, aber ich führe halt seit eh und je das "kleine Familienunternehmen".
Das ist es wohl, was man als "crossliving" bezeichnen könnte. Meine Jobs teile ich irgendwie auch nur mit Kolleginnen, ich liebe Blumen und Tiere.
Derzeit lebe ich in einer Frauen-WG (die blöde Kuh hält meine Beine für zu dünn, dabei ist sie doch nur neidisch, da ich im Mini nicht solche Stempel habe;-))
Ich wünsche euch allen erstmal alles, alles Gute. Das Forum gefällt mir aufs erste richtig gut. Der Umgang ist beeindruckend, die Moderation ist souverän (muss ja ob des allgemeinen Anstands auch nicht viel tun).
Erstmal alles Gute und liebe Grüße
Katrin