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MÜNCHENSTIFT — Öffnung der vollstationären Altenpflege für Lesben, Schwule und Transgender*
Verfasst: So 21. Jan 2018, 13:12
von Anne-Mette
Re: MÜNCHENSTIFT — Öffnung der vollstationären Altenpflege für Lesben, Schwule und Transgender*
Verfasst: So 21. Jan 2018, 13:39
von Svetlana L
Vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich denke, dass das ein Thema ist, für das es aktuell noch viel zu wenige Angebote gibt, das uns in Zukunft aber noch viel mehr beschäftigen wird.
Re: MÜNCHENSTIFT — Öffnung der vollstationären Altenpflege für Lesben, Schwule und Transgender*
Verfasst: Di 23. Jan 2018, 09:57
von Simone 65
Das Alter ? Ich kenne jemand , früher nannte man Transvestit , heute CD . Er, Sie kann sich nicht mehr Schminken. Selber anziehen , nur mit Schwierigkeiten. Ein BH geht gar nicht .
Seit Jahren kein Rock oder Kleid mehr angehabt .
Wir werden alle mal alt .
Liebe Grüße Simone
Re: MÜNCHENSTIFT — Öffnung der vollstationären Altenpflege für Lesben, Schwule und Transgender*
Verfasst: Di 23. Jan 2018, 10:00
von Anne-Mette
Moin,
Er, Sie kann sich nicht mehr Schminken. Selber anziehen , nur mit Schwierigkeiten. Ein BH geht gar nicht .
Seit Jahren kein Rock oder Kleid mehr angehabt .
Wäre das eine Aufgabe für "BesucherInnen" oder eine "erweiterte Selbsthilfegruppe" ?
Wenn tatsächlicher Bedarf entsteht/entstanden ist, dann sollte man darüber nachdenken.
Gruß
Anne-Mette
Re: MÜNCHENSTIFT — Öffnung der vollstationären Altenpflege für Lesben, Schwule und Transgender*
Verfasst: Di 23. Jan 2018, 10:12
von Simone 65
Anne-Mette, ich glaube Das ist etwas was erst in der Zukunft kommen wird . Das es solche Menschen wie uns gibt haben doch Altenheime und Pflegedienst gar nicht auf dem Schirm .
Ich rede mit ihm/ihr öfter . Aber helfen kann ich nicht . Sie sieht mich und kommt in Erinnerung.
LG Simone
Re: MÜNCHENSTIFT — Öffnung der vollstationären Altenpflege für Lesben, Schwule und Transgender*
Verfasst: Di 23. Jan 2018, 10:32
von Ulrike-Marisa
Moin zusammen,
ich denke, dass da in nächster Zukunft ganz sicher schon ein Bedarf entstehen wird - wir älteren Betroffene sind die nächsten...
Ob bei uns im hohen Norden seitens der Pflegeeinrichtungen dem Rechnung getragen werden wird, muss sich dann im konkreten Fall zeigen. In der Nähe von Schleswig in einem Wohnheim der Diakonie für psychisch kranke Menschen kenne ich seit Jahren einen Fall, wo eine TS-Einwohnerin dann auch mit Frau angesprochen wird. Ich sehe sie immer wieder bei öffentlichen Konzerten in diesem Wohnheim. Ein Thema wird es sein und für uns selbst die Frage, wie wir da etwas erreichen können, wenn es soweit ist; die Einschläge rücken näher...
LG, Ulrike-Marisa
Re: MÜNCHENSTIFT — Öffnung der vollstationären Altenpflege für Lesben, Schwule und Transgender*
Verfasst: Di 23. Jan 2018, 10:39
von Svetlana L
Anne-Mette hat geschrieben: Di 23. Jan 2018, 10:00
Er, Sie kann sich nicht mehr Schminken. Selber anziehen , nur mit Schwierigkeiten. Ein BH geht gar nicht .
Seit Jahren kein Rock oder Kleid mehr angehabt .
Wäre das eine Aufgabe für "BesucherInnen" oder eine "erweiterte Selbsthilfegruppe" ?
Wenn tatsächlicher Bedarf entsteht/entstanden ist, dann sollte man darüber nachdenken.
Hier in Berlin bietet TrIQ so einen Besuchsservice an. Es wäre schön, wenn das auch anderswo Schule machen würde oder so etwas sogar schon angeboten wird. Wie Simone schon schrieb, werden wir alle mal alt und/oder pflegebedürftig.
Das wird ein großes Thema werden, denn es geht schließlich um Sensibilisierung und Schulung von medizinischen und pflegenden Personal, um die Bereitstellung entsprechender Plätze undundund. Eigentlich müsste die Zukunft schon lange begonnen haben.
P.S.: Zum Thema "Alter" fallen mir immer wieder Bärchen & Die Milchbubis ein, die sangen schon in den 80ern "Jung kaputt spart Altersheime".
Re: MÜNCHENSTIFT — Öffnung der vollstationären Altenpflege für Lesben, Schwule und Transgender*
Verfasst: Di 23. Jan 2018, 14:12
von Ronda_PTL
Hi Mädels,
finde ich einen großartigen Schritt in die richtige Richtung! Ihr habt ja schon viele gute Argumente genannt.
Wir (meine schwer-kranke Frau im Rolli) und ich, haben es gerade erst in einem wesentlich
"normaleren" Bereich der klinischen und/oder pflegerischen Versorgung erlebt, was richtig frustrierend ist und eigentlich bei dem teuren Gesundheitssystem unseres Landes gar nicht geben dürfte: Wir mussten wochenlang suchen, recherchieren und Profis einschalten, um NUR eine psychosomatische Klinik zu finden, die auch BARRIEREFREI ist, d.h. pflegebedürftige Menschen mit Handicap überhaupt aufnehmen, versorgen zu können, rein mal technisch gesehen. Es gibt noch so viel Nachholbedarf im Gegensatz z.B. zu den skandinavischen Ländern.
Traurigen Gruß
Ronda