Zitat aus einem der Kommentare:
Wenn mich jemand fragen würde, ob ich mich als männlich definiere, würde ich auch wohl erst einmal 'Nein' antworten, weil in der Frage mitschwingt, ob ich auf dicke Autos, Grillen, Saufen, Frauen runtermachen und Bumsen ohne Gefühle stehe. Ich finde halt viele betont männliche Männer peinlich und möchte mich nicht mit denen identifizieren.
Dennoch bin ich ganz eindeutig auf das Geschlecht festgelegt, das sich zwischen meinen Beinen befindet.
Hallo Welt,
das, was geschrieben wurde, damit kann ich, wenn ich mir so unser Leben betrachte, nichts anfangen.
Es ist so fern dem, wie es wirklich ist.
Allerdings kann ich immer mehr verstehen, dass Menschen sich in den vorgegebenen Maßstäben zu ihrem Geschlecht nicht mehr wohlfühlen, denn egal ob Mann oder Frau - beide haben keine ureigene innere Balance mehr.
Zumindest von einigen Frauen weiß ich, dass sie sich auf die Suche nach und auf den Weg zu der ureigenen inneren Balance gemacht haben.
Was nicht heraus kommt, ist, mE nach, dass Menschen, die mit ihrer Geschlechterrolle selbst Probleme haben, sich jedoch als Mann weiterhin als Mann definieren und Frau sich weiterhin als Frau - jedoch irrtümlicher Weise, den Ausgleich in der gegengeschlechtlichen Rolle suchen, nicht wirklich in Richtung trans* zu verorten sind.
Ich habe auch den Begriff "Geschlechterflucht" gehört von einem Therapeuten.
Es ist so viel Verwirrung da draußen und dann gibt es auch noch jene, die meinen, sie könnten ein solches Thema ausschlachten, der Quoten und des Umsatzes wegen - doch ist das wirklich aufklärend? Eher verstärkt es die Verwirrung.
Mir ist egal, wie sich ein Mensch nennt (in Bezug auf trans*, androgyn, non-binär,.....), wichtig ist doch, dass dieser Mensch sich selbst findet und in seinem Sein, glücklich leben kann - sofern, Mensch keinem anderen Menschen durch z. B. Gewalt Schaden zufügt, sondern in seiner eigenen Balance sich und andere bereichern kann.
Ich kenne keinen, der nicht irgendwie auf der Suche nach sich selbst ist, nach seiner Mitte und seinem Glück.
Egal, welche Schublade man da zieht, in diesem Punkt sitzen alle Menschen im gleichen Boot. Sie wissen es nur nicht.
Möge jedes fühlende Wesen auf dieser Welt glücklich sein.
Euer Drache