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Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 02:05
von Elysia
Hi

Ich wollt mal fragen wie ihr das seht: Gibt es einen gesellschaftlichen Wandel hin zur Akzeptanz von feminisierten Männern? Es geht mir da einerseits um das ganz weit gefaste Verwischen der traditionellen Rollen. "Moderne Männer" interessieren sich für Kosmetik, haben mehr als 1 Paar Schuhe, tragen mehr bunt und figurbetont usw. immer öfter tauchen sogar Männer mit femininen Kleidungsstücken in ganz normalen Modemagazinen auf. Ist das evtl. sogar durch die Emanzipation der Frau forcierte Entwicklung?
Andererseits würde mich mal interessieren, ob es aktive Crossdresser/Transgenders gibt, die für eine Akzeptanz kämpfen wie es Homosexuelle erfolgreich tun. Dazu gehört natürlich auch die Aufklärung und die Abgrenzung vom Crossdressing als "Spielplatz" für Homosexuelle.
Da ich überhaupt nicht Schwul bin und meine Bi-Neigungen sehr begrenzt sind (könnt mir das höchstens mit femininen Männern vorstellen), interessiert mich letzte Frage besonders. Ich möchte nicht als Homosexueller angesehen werden, wenn ich Frauenkleider trage. Das hat nichts mit einer Abneigung gegenüber Schwulen zu tun, denn wie schon anderswo geschrieben, habe ich schwule Freunde und mag diese auch sehr gerne, aber sexuell machen mich Männer eben überhaupt nicht an.

Ich hatte das ja auch schon mal erwähnt, dass ich das Gefühl habe, dass crossdressende Männer immernoch irgendwie ein Image von "pervers" haben, während geoutete Homosexuelle ja mitlerweile sogar unter Führungspersönlichkeiten zu finden und akzeptiert sind. Mann muss auf das passing achtgeben und entsprechende Internetseiten sind voll von Tipps, wie man möglichst Peinlichkeiten vermeiden kann.

Warum können sich Männer nicht einfach mit Girlie-Shirt, Mini und Heels auf die Straße trauen, ohne komisch angeguckt zu werden, während Frauen in Männerklamotten so gut wie überhaupt nicht auffallen würden?

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 08:30
von conny
was ich bisher zu dem thema hier und in anderen foren etc. gelesen habe deutet darauf hin, dass crossdressing bei schwulen eher die ausnahme ist. die crossdresser sind mehrheitlich hetero oder bi-interessiert.

das ändert aber nichts an der tatsache, dass ein cd von unwissenden schnell in die schwulenschublade gesteckt wird. das ist auch schon einzelnen nackten männern an allgemeinen fkk-badestränden passiert. gegen die dummheit mancher leute ist leider kein kraut gewachsen.

gruß
conny

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 11:06
von wonsti
Hi,
nur eine kleine Randanmerkung zu Schwul:

Ich hatte kürzlich eine kleine Unterhaltung mit ein paar Kids (alle so zwischen 16 und 20) aufgrund meiner extravaganten Kleidung und deren Kommentare im Vorbeigehen.

Sie haben mir ihre Sichtweise von schwul erläutert:
Keiner war der Meinung, dass ich gerne mit Männern schlafen würde, mit "schwul" wollten sie eher irgendwas zum Ausdruck bringen, was zwischen "ungewöhnlich, dreist, mutig, schrill, auffällig und unangepasst liegt".

Wie meine sexuelle Orientierung wohl sei, darübr hatten sie noch nichtmal nachgedacht...

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 11:43
von Anna Maria
Hi, :?
Macht euch doch nicht verrückt was andere wohl über euch denken. Egal was ihr so alles macht, es wird immer welche geben, die was zu meckern haben und sei es nur die Katze auf dem Balkon. Lauft einfach so rum, wie ihr es euch selbst traut — und jede Wette, es geht schnell, dass ihr merkt, es interessieren sich nur wenige wirklich für uns im negativen Sinne. Das groß der Leute sieht es gelassen und sie nehmen euch so, genau so, wie ihr euch gebt. Also keine Panik.
Schwul, das sind Männer, die nur andere Männer mögen — warum soll ich mich irgendwo von irgendwem abgrenzen? Und der Satz: das crossdressende Männer immer noch irgendwie ein Image von "pervers" haben, während geoutete Homosexuelle ja mittlerweile sogar unter Führungspersönlichkeiten zu finden und akzeptiert sind, mag stimmen. Wenn du aber wie eine normale Frau auf der Straße oder im Alltagsleben zu finden bist, dann hast du nur sehr selten Vorurteile. Ein Schwuler sieht sich als normal an — sieh das bei dir genauso und mach dich nicht verrückt.
Die Aussage von Dito trifft es wahrscheinlich am ehesten. Die sogenannten "normalen" haben es so gelernt, uns in eine Ecke stellen zu wollen.
Die Ecke "schwul" benutzen meist nur solche "Schmuddel"-Leute ohne ein größeres Niveau.
LG

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 12:51
von Elysia
Frage Nachbarin an Dito ( Ehefrau von mir) "ist dein Mann schwul"
Frage Dito an Nachbarin: "Warum"
Nachbarin:"Ja Dein Mann trägt Nylonsöckchen" :lol:
Ja genau das meine ich. Bei Schulkindern ist ja auch der Matheunterricht "schwul", weil sie ihn nicht mögen. Das geht ja schon bei den kleinsten los, sie hören von älteren Geschwistern, dass sie etwas oder jemanden als "schwul" bezeichnen, den sie ablehnen und nehmen das natürlich in ihren Wortschatz auf. Das haben wir damals übrigens auch schon so gemacht. Weiss nicht wann, aber so etwa mit 10 oder so fragte mich meine Mutter dann mal, ob ich wisse was schwul heisst, wusste ich natürlich nicht, sie hat mich dann aufgeklärt und seitdem habe ich das Wort nicht mehr so verwendet.
Man darf auch nicht vergessen, dass dieses Wort ursprünglich als eine Beleidigung gegenüber Homosexuellen Männern gemeint war. Die haben sich diesen Begriff nur schlauerweise geschnappt und sich selbst so bezeichnet, wodurch das Wort viel von seinem negativen Klang verlor es ist aber heute trotzdem in bestimmtem Kontext immernoch beleidigend.
Daher meinen Erwachsene das oft vielleicht nicht einmal ablehnend, wenn sie einen Crossdresser als "schwul" bezeichnen. Ich denke sogar, dass ein schwuler Crossdresser eher noch anerkannt werden würde. Denn der ist ja sowieso schon anders und schläft mit Männern, ist ja klar, dass einer die Frau spielt...
Und die Medien machen da mit. Bill Kaulitz wird auch schonmal als schwul bezeichnet, weil er mit einem androgynen Style auftritt...
Anna Maria hat geschrieben:Macht euch doch nicht verrückt was andere wohl über euch denken.
Sorry, aber das mache ich solange ich unter Menschen bin. Und ich wette, dass die meisten - auch hier - das so tun. Wir geben immer acht darauf, was andere von uns denken. Sogar Punks machen das, aber in negativer Hinsicht. Sie lehnen die Gesellschaft ab und kleiden und benehmen sich so als Zeichen der Ablehnung.
Aber ich gehe ja auch nicht ungekämmt raus, obwohl ich zu Hause durchaus so rumlaufe. Draußen will ich aber gut aussehen und was nützt es gut aus zu sehen, wenn es keiner sieht?
Und der Satz: das crossdressende Männer immer noch irgendwie ein Image von "pervers" haben, während geoutete Homosexuelle ja mittlerweile sogar unter Führungspersönlichkeiten zu finden und akzeptiert sind, mag stimmen. Wenn du aber wie eine normale Frau auf der Straße oder im Alltagsleben zu finden bist, dann hast du nur sehr selten Vorurteile.
Ja, aber das ist ja genau das Ding. Wir müssen uns so verkleiden, dass möglichst niemand merkt dass wir eigentlich Männer sind. Warum? Wenn egal wäre was andere denken, wozu dann Passing? Und warum kann ein Mann nicht einfach mal Nylons unter kurzen Hosen haben, ohne "schwul" zu sein? Und wenn der Herr am Schalter der Bank mit Ballerinas oder Kajal stehen würde, dann wäre das bestimmt sein letztes mal dort...
Versteht mich nicht falsch, ich möchte auch möglichst wie eine Frau aussehen, weil ich mich so schöner fühle, aber hier geht es mir alleine darum, wie das Bild in der Öffentlichkeit ist und warum Männer mit femininen Accessoires so schief angesehen und in Schubladen gesteckt werden.

Ich möchte auch keine Toleranz, ich will Akzeptanz.

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 13:15
von Anna Maria
Elysia hat geschrieben:
Frage Nachbarin an Dito ( Ehefrau von mir) "ist dein Mann schwul"

Ich möchte auch keine Toleranz, ich will Akzeptanz.
Die erhälst du erst dann, wenn genügt von uns sich nicht ständig einen Kopf darum machen, wie wir wohl in der Öffentlichkeit ankommen.
Für mich gilt schlichtweg, Toleranz oder Akzeptanz ist mir schnurz - ich bin was ich bin und wer ich bin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Akzeptanz erhälst du nur, wenn du akzeptabel bist.

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 13:26
von Elysia
Anna Maria hat geschrieben:Akzeptanz erhälst du nur, wenn du akzeptabel bist.
Oder, wenn meine Andersartigkeit von Anderen akzeptiert wird. Dafür ist es aber wichtig, was andere von mir denken.
Menschen sind nunmal soziale Wesen und der persönliche Stand und das persönliche Bild in der Gesellschaft ist nunmal den meisten Menschen wichtig.

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 13:42
von wonsti
Elysia hat geschrieben: Ja, aber das ist ja genau das Ding. Wir müssen uns so verkleiden, dass möglichst niemand merkt dass wir eigentlich Männer sind. Warum? Wenn egal wäre was andere denken, wozu dann Passing? Und warum kann ein Mann nicht einfach mal Nylons unter kurzen Hosen haben, ohne "schwul" zu sein?
Genau das dachte ich auch einmal.
Und das war der Grund warum ich mich fast nicht aus dem Haus getraut habe, bzw. meiner Leidenschaft nicht nachgeben konnte, ausser für mich ganz alleine.

Ich habe objektiv keine reelle Chance halbwegs als Frau durch zu gehen, mit knapp 2Metern Höhe und 120 kg Lebendgewicht, trotzem wurde ich tatsächlich mal für eine Frau gehalten und das obwohl ich es nicht darauf angelegt hatte. Ich denke die meisten hier wären darüber erfreut gewesen, für mich war es nur befremdlich.

An dieser Stelle war für mich klar, dass es nicht (mehr) in Frage kommt, mich nur dewegen als Frau aus zu geben, um gesellschaftlich akzeptiert ein breiteres Repertoire an Kleidung nutzen zu können. Ab da habe ich angefangen Stück für Stück die Normen zu verlassen und einfach zu kaufen und zu tragen was mir an mir gefällt und, es geht!

Keiner hält mich je für eine Frau, und mittlerweile werden "Neuerungen" auch von Kollegen nicht mehr besonders kommentiert.
Waren anfangs FSH und dann Leggings usw jeweils wieder ein Thema, wurde ich z.B. irgendwann später, auf die Neuerung "Nagellack" nicht angesprochen - erst am Tag danach, weil eine Kollegin wissen wollte, was das genau für eine Farbe sei.

Die einzige Beschränkung, die ich mir auferlege ist die optische Stimmigkeit - ich finde z.B. Rüschen, luftige Kleidchen und Pfennigabsätze an einem Kleideschrank ziemlich lächerlich...

LG
Peter

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 13:58
von Anna Maria
[quote="wonsti"][quote="Elysia"]

Die einzige Beschränkung, die ich mir auferlege ist die optische Stimmigkeit - ich finde z.B. Rüschen, luftige Kleidchen und Pfennigabsätze an einem Kleideschrank ziemlich lächerlich...


Du triffst den Nagel ganz genau auf dem Kopf - ohne weiteren Komentar. ))):s

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 19:58
von Ramona-m
Das währe voll das meine wenn der Gesellschaftliche Wandel,so weit währe das Du morgen raus gehen kannst.mit großen
Ohrringen Minirock einfach die ganze Pallete Schuhe mit absatz Geschinkt.Einfach nach Lust und Laune.

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 21:02
von liesamariechen
Freiheit..
ja wir alle sind frei!
im Denken, Handeln, jeden Tag jede Minute Treffen wir Entscheidung aus Freien Stücken und würden uns nie einer Knechtschaft unterziehen....
oder..doch?!?
Wie wollen wir unser Leben gestalten?
Wie wir sind? wie andere uns sehen wollen ? Wie wir gerne wären?
Haus, Kind, Frau, Familie, Auto, Urlaub, Freunde, Bekannte,Hobby, Gesundheit auch ja klar Geld, Sicherheit.....
das alles schreit nach Stress, nach Kompromissen, nach ich mach weil ich muss....
nach wenig Freiheit...
laut Janis Joblin ist Freiheit ein anderes Wort für nichts mehr zu verlieren...
ja die Verlustangst...klar..
Ansehen, Geld, Status, Gesundheit... Freunde, Bekannte, Familie, ... Auto, Urlaub... die Geliebte (r) so mancher Mitbürger
Abmahnung. Arbeitslosigkeit. Alkoholismus. Drogentod...wetterte einer mal wärend eines Meetings!!!!
und glaubt mir alle haben die Köpfe eingezogen...

"Freiheit gibt es nicht geschenkt"
(Ralf Sonny Barger) Gründer einer bekannten Motorradgang... ja er hat sein Leben wie er es wollte gelebt...
Ehrlich und Aufrichtig seine Ziele verfolgt mit allen Schönen und Schlechten Seiten mit Angst, Schmerzen und viel ignoranz....

Ich mache mir keine Gedanken und auch keine Ilusionen mehr wie andere mich sehen!
Ich bin ich und sie sollen sie sein.
Meiner Familie (also meiner Freundin und Kind) schulde ich respeckt!
Und das wichtigste dabei ist Ehrlichkeit..
Klar will ich manchmal öfter Lisa sein!!
Weggehen, Einkaufen, Party, ein schönes Kleid, neidische Blicke ...all sowas... ja
aber nicht immer bin ich auch Bereit alle Kompromisse und Konsequenzen für Mich und meine Familie einzugehen.
Dann bleib ich halt daheim ist dann aber auch ok..

Gesellschaft im Wandel?
gzsz, nur die Liebe zählt, somanch Prommi sei dank ja Schwule dürfen Schwul sein...Ausländer auch Menschen, Frauen Selbstbewust, Alleinverdiener, und in jeden von Männern noch Dominierten Ecke sich jederzeit aufhalten und Mitmischen
Jung Dynamisch Elegant...und doch die Harte Nuss...
und Männer dürfen ganz Frau sein!
Sie werden nicht kommen um uns kennen zu lernen, noch geben sie uns was dafür Zuhause versteckt zubleiben.
Freiheit gibt es nicht Geschenkt...
und Jammern ist wie eine Oma im Schaukelstuhl,
eine Zeitlang Lustig anzusehen aber es geht nur hin und her und führt zu nichts....


schöne Grüsse
Lisa Marie

Re: Gesellschaftlicher Wandel?

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 21:59
von Elysia
Ja genauso sehe ich das auch. Freiheit gibt es nicht geschenkt. Darum interessiert mich, ob es schon jemanden gibt, der sich für diese Freiheit einsetzt.
Dafür muss es viel Aufklärung geben, Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, Infrage stellen von gesellschaftlichen Konventionen usw.

Eine dieser Konventionen ist meiner Meinung, dass nach aller Emanzipation das weibliche immernoch als weich und daher schwächlich angesehen wird. Ein weinerlicher Mann, einer der einfühlsam ist, sensibel, ist femininer als "normale" Männer - ist schwach, vielleicht sogar "schwul"(*. Feminine Kleidung ist sanft, hübsch, farbenfroh, leuchtend, Kleidung für die Frau spiegelt Stimmung wieder, darum braucht die Frau so viel verschiedenes, und ist nicht zuletzt auch sexuell aufreizend. Heels haben die Eigenschaft, die Hüften mehr schwingen zu lassen, Brust raus, Beine gerade, Lippenstift zieht die Aufmerksamkeit auf den Mund Kajal und Makeup macht das Gesicht jünger, gesünder, der Schnitt von Röcken, Frauen-Shirts und Hosen betont die weiblichen Kurven. Auch wenn man(n) heute nicht mehr jedem Reiz hinterherhechelt und ins Bett zerren will wie ein Gorilla, soll feminine Kleidung auch sexuell anmachen... darum ist ein Mann, der soetwas trägt irgendwie "schwul"(* und darum werden Crossdresser belächelt.
Zwar ändert sich auch maskuline Kleidung auch etwas in diese Richtung, aber generell gesehen, abseits von allem Extravaganten oder "szenigem", ist das maskuline Outfitt immernoch schlicht und gerade. Trägt ein Mann etwas anderes, schminkt er sich sogar wie eine Frau, ist er nicht normal. Der hat dann doch bestimmt was anderes im Kopf, statt männlich zu sein. Und damit kommt die Gesellschaft nicht klar... und daher gibt es ein Problem mit der Freiheit...

*) Ihr wisst, was ich mit "schwul" meine.

Gesellschaftlicher Wandel

Verfasst: Di 27. Jul 2010, 22:51
von liesamariechen
die Crossdresser ..
oder Transgender
Transsexuell
Androgyn
Drag Kings Qeens
ich mag Tranny irgendwie
das sind schon mal 6 Namen.

2 Geschlechter die anders sein wollen

okay.. Grund der Groupierung...
noch schwieriger da ja bekanntlich alles verschwimmt...
3 Grundrichtungen solls da geben
ich bin irgendwo dazwischen von allem etwas ja... aber viele hier haben einen klaren Ausgangspunkt

hmm schwul, bi oder Hetro
ja selbst da gibt es 3 Möglichkeiten
und jede braut da ihr eigenes Ding...
ich hatte Sex mit Männern halt mich aber nicht für Schwul sondern
Lisa wollt halt und hatte als Frau sex mit einen Mann
...mein ehrliches Gefühl.

von wann bis wann
ja noch schlimmer Fasenweise und doch ein Leben lang.
Ich trau mich fast keine prognose fürs wo ende zu treffen.
wieviele auch ich Schmeissen ihre sachen weg weil sie sich selbst verweigern...
Verschweigen es sogar dem eigenen Partner, Familie, Freunde

Vergleicht man unsere Gemeinschaft mit Emous, Punks oder Schachspielern
so haben die alle einen gemeinsamen nenner ...
den grund sich zu treffen.
Wenige gehen raus.
fast keine Täglich und wenn besteht die Kunst darin eigentlich nicht als Mann/Frau enttarnt zu werden...
Ich habe noch nie mit einer wie mir live gesprochen und in München siehst du fast jede Woche eine laufen ...
oder ists doch ne Frau..ansprechen?
das könnte Böse ausgehen ...

Drag Kings & Queens ja die gehen raus! Auffällig, Bunt, schrill, die gibts ja auch schon ne Zeitlang in allen variationen im Varietee,
Fehrnsehn oder sonst zu sehen ...meist zur Belustigung.
Ein Mann/Frau die gerne Frau/Mann sein will oder sich so fühlt
ob nur kurz oder länger und die Rolle natürlich bestmöglich ausfüllen will
möchte bestimmt nicht erkannt werden wollen.

was möchtest du da öffentlich bewegen?
ach nicht vergessen
"Just do it"
))):s
schöne Grüsse
Lisa Marie