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sollte so sein, ist aber nicht so einfach wie gesagt

Verfasst: Di 11. Jul 2017, 20:56
von ULI67
Ich weiß... hinterher ist immer alles leicht

Re: sollte so sein, ist aber nicht so einfach wie gesagt

Verfasst: Di 11. Jul 2017, 21:47
von Lina
Stimmt, aber es ist trotzdem schön wenn man es beeinflussen kann.

...

und wenn ich darüber nachdenke: Wenn das nicht auch die Ansicht des Autors wäre, dann hätte er für sein Buch nicht so ein Cover gestalten lassen.

Re: sollte so sein, ist aber nicht so einfach wie gesagt

Verfasst: Mi 12. Jul 2017, 08:12
von ExuserIn-2019-12-18
Ich bin da ganz anderer Meinung, sorry!
Es ist mein/unser Problem!

Ich weiß ja, was der Autor sagen möchte, aber das ist nur eine Phrase. Die wenigsten Menschen können ohne die Beziehungen zu und ohne das Feetback von anderer Menschen in unserer Gesellschaft leben.

Liebe Grüße
VanessaL

Re: sollte so sein, ist aber nicht so einfach wie gesagt

Verfasst: Mi 12. Jul 2017, 08:40
von ExUserIn-2026-04-08
Hallo Vanessa,

natürlich können wir nicht ohne andere Menschen leben. Aber möchtest Du die Menschen um Dich haben, die nicht gut über Dich denken ? Denn letztlich geht es darum, dass nicht Du Dich den anderen anpassen musst, sondern sie Dich so zu akzeptieren haben, wie Du bist.

Denn das ist das Problem der Anderen, das man nicht zu seinem eigenen machen sollte.

Viele Grüße
Vicky

P.S. ... aber leider ist auf dem Bild der Name falsch geschrieben ...

Re: sollte so sein, ist aber nicht so einfach wie gesagt

Verfasst: Mi 12. Jul 2017, 10:04
von Ulrike-Marisa
Moin Vicky,

..es wäre schön, wenn es so wäre, wie du es sagst, dass die anderen sich mir als Betroffene anpassen müssten in ihrer Meinung, aber so klar und einfach läuft es im realen Leben leider nicht. Es interessiert mich im allgemeine auch nicht, was andere im weiteren Umfeld über mich denken, aber die Menschen im näheren Umfeld, Familie und so haben da eine ganz andere Wertigkeit, denn mit denen muss ich auskommen und da kann es mir nicht egal sein, was die denken. Ich meine gerade da sind Kompromisse gefragt, die immer wieder neu erkämpft werden müssen, um das Miteinander verträglich zu gestalten und allen Beteiligten ermöglichen, möglichst verlustfrei das Gesicht wahren zu können und möglichst wenig persönliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Die Gestaltung persönlicher Freiräume für alle beteiligten ist hierbei die Aufgabe, die es im Miteinander zu lösen gilt. die Meinung der näheren Mitmenschen kann mir da nicht egal sein; gut das ist meine persönliche Sichtweise und Meinung.

Beste Grüße, Ulrike-Marisa :)

Re: sollte so sein, ist aber nicht so einfach wie gesagt

Verfasst: Mi 12. Jul 2017, 11:34
von Mirjam
Hallo Uli (und alle anderen natürlich auch),

das ist wieder etwas, wo ich ganz entschieden Jein sagen würde ;) Warum? Weil es auf der einen Seite wirklich deren Problem ist, wenn sie mit bestimmten Themen/Sachen/... nicht umgehen können oder wollen. Und solange uns diese Menschen "egal" sind, weil sie weder Freunde_innen sind noch Teil der Familie -- was solls, lasst sie denken und von mir aus auch reden was sie wollen.
Aber im Freundes_innenkreis wirds schon bissle anders ... vor allem, wenn es Menschen sind, die mir eifach wichtig sind. Bis jetzt habe ich da Glück, die wenigen Freundinnen, die es von mir bis jetzt wissen, haben alle kein Problem damit -- oder finden es sogar richtig gut :) Wenn es anders wäre -- hmm, die Frage wäre da schon, sind es wirklich Freunde? Schwierig ...
Und noch schwieriger wirds eben in der Familie. Die kann man/frau ja schlecht mal "auswechseln" ... ;) Und ganz ehrlich, wenn ich dran denke, dass ich ihnen das auch mal sagen muss, fühle ich mich nicht wirklich wohl dabei ... :?

LG, heute aus dem (wo)-Land,

Lalilaluna

Re: sollte so sein, ist aber nicht so einfach wie gesagt

Verfasst: Mi 12. Jul 2017, 11:58
von ExUserIn-2026-04-08
Ich stimme Euch zu. Aber deswegen ist es von besonderer Bedeutung, so früh wie möglich den Kindern das mitzugeben, denn je eher sie das verinnerlichen können, um so mehr wird sich ihr Lebensweg so entwickeln, dass sie die Menschen finden, die für sie die wahren Freunde und Familie darstellen.

Aber auch im fortgeschrittenen Alter nehme ich mir den Anspruch heraus, dass ich mich mit den Menschen umgeben will, die mir wichtig sind und denen ich auch wichtig bin. Kompromisse werden aber gefühlt immer schwieriger. Oder anders gefragt: Welches Opfer ist größer ? Das muss Jede/r in jeder Frage selber mit sich ausmachen.

Provokant gefragt: Für wen lebe ich ?