Wahlhilfe zur Bundestagswahl 2017 - Die Wahlprogramme
Verfasst: Di 20. Jun 2017, 15:58
Hi Mädels!
Bald ist es wieder soweit: Es wird ein neuer Bundestag gewählt!
Ich bin der Meinung, dass jede von uns ihre demokratischen Rechte in Anspruch nehmen müßte und ihre Stimmen zur Wahl abgeben sollte.
Nun ist es allerdings nicht leicht, die "richtige" Wahl zu treffen und diejenigen zu wählen, die am "nettesten" von den Wahlplakaten herunterlächeln, ist sicherlich auch nicht der richtige Weg.
Der Bundesverband Trans* hat einen Weg beschritten, eine Wahlhilfe zu bieten unter der Bezeichnung "Bausteine". Da geht es um ein sieben Seiten langes Schreiben mit einem Forderungskatalog, zu dem die Parteien gebeten werden, Stellung zu nehmen. Es wird auch berichtet werden, ob und wie die Parteien auf dieses Schreiben reagieren. Das Schreiben ist hier zu lesen:
http://www.bv-trans.de/wp-content/uploa ... s_2017.pdf
Ich möchte den umgekehrten Weg gehen, indem ich die offiziellen Wahlprogramme der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien (CDU, CSU, SPD, Linke und Grüne) und der Parteien, die die Aussicht haben, die 5-Prozent-Hürde zu überwinden (AFD - schrecklich, und FDP) daraufhin untersuche, ob und inwieweit sie sich mit unseren Belangen auseinandersetzen.
Konkret: Welche Aussagen enthalten die Wahlprogramme der genannten Parteien zur Änderung des bestehenden Transsexuellengesetzes speziell und allgemein zu Rechten von Transpersonen bzw. zur politschen Dimension der Genderproblematik.
Folgende Matrix wird also mit Inhalt zu füllen sein:
Wahlaussagen der Parteien zur Bundestagswahl 2017
Partei ------------- Transsexuellengesetz ------------- Rechte von Transpersonen ------------ Genderproblematik
_______________________________________________________________________________________________________________________________
CDU
Das Bundestagswahlkampfprogramm der Unionsparteien CDU und CSU nimmt Konturen an. Am 28. Juni soll es endgültig beschlossen werden.
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CSU
Die CSU hat noch kein Wahlprogramm - bis heute 22.06. - veröffentlicht. Es ist auch noch nicht bekannt, wann das finale Wahlprogramm erscheinen wird.
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SPD
Über das Wahlprogramm für die Bundestagswahl wird voraussichtlich erst am 25. Juni 2017 auf dem SPD-Parteitag abgestimmt.
Das 118-seitige Wahlprogramm für die letzte Bundestagswahl ist nicht mehr erhältlich.
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Die Linke
siehe den weiter unten stehenden Beitrag von Claudia-Luise und die Quelle dazu hier:
https://www.die-linke.de/wahlen/wahlpro ... ensweisen/
besonders dazu auch den aktuellen Antrag der LINKE am 22.06. verhandelt im Bundestag!
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/127/1812783.pdf
wichtige Forderung: Sofortige Abschaffung der Zwangsgutachten bei VÄ/PÄ Verfahren!
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Bündnis90/Grüne
zum Thema Lesben, Schwule und sexuelle Identität findet ihr im WP hier die wesentlichen Aussagen
https://www.gruene.de/themen/soziale-ge ... itaet.html
Zitat:
In Artikel 3, dem Gleichheitsartikel des Grundgesetzes, muss ergänzt werden, dass niemand aufgrund der sexuellen Identität diskriminiert werden darf.
Für Transsexuelle soll das Verfahren für die Änderung des Vornamens und des Personenstandes vereinfacht werden. Intersexuelle Menschen dürfen zu keinen medizinisch
unnötigen Operationen zur Geschlechtsanpassung gezwungen werden. Geschlechtliche Uneindeutigkeit muss rechtlich zugelassen und anerkannt werden.
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FDP
aktuelles Wahlprogramm Seite 51, 52:
Quelle: https://www.fdp.de/sites/default/files/ ... ger-zu.pdf
Wir Freie Demokraten halten Homo- und Transphobie für genauso wenig akzeptabel wie Rassismus und Antisemitismus.
...
Um rechtliche Diskriminierungen wegen geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung zu beseitigen, wollen wir zum Beispiel das überholte Blutspende Verbot für homo- und bisexuelle Männer abschaffen und das Transsexuellengesetz endlich so erneuern, dass die Personenstands- und Namensänderung ohne diskriminierende Hürden erfolgt.
Die Krankenkassen sollen einheitlich die Kosten für alle geschlechtsangleichenden Behandlungen bei Transsexualität übernehmen.
.
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AFD
Quelle: https://www.afd.de/wp-content/uploads/s ... assung.pdf
unter Punkt 7 (vgl Seite 41 ff) des Wahlprogramms findet sich folgende Aussage:
Die "Gender-Forschung" ist keine seriöse Wissenschaft, sondern folgt der ideologischen Vorgabe, dass das natürliche Geschlecht (Sex) und das soziale Geschlecht (Gender)
voneinander völlig unabhängig seien. Ziel ist letztlich die Abschaffung der natürlichen Geschlechterpolarität. Bund und Länder dürfen keine Mittel für die "Gender-Forschung"
mehr bereitstellen und keine "Gender-Professuren" mehr besetzen. Bestehende Förderlinien sollen beendet werden, die der "Gender-Ideologie" verpflichteten
Gleichstellungsbeauftragten" an den Universitäten sind abzuschaffen.
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Meine Bitte an Anne-Mette, die Administratorin: Bitte dieses Post bis zur Bundestagswahl offen zu halten für Veränderungen/Ergänzungen durch mich
Falls das nicht möglich ist, bitte ich um Nachricht - Danke
Liebe Grüße
Manuela
Bald ist es wieder soweit: Es wird ein neuer Bundestag gewählt!
Ich bin der Meinung, dass jede von uns ihre demokratischen Rechte in Anspruch nehmen müßte und ihre Stimmen zur Wahl abgeben sollte.
Nun ist es allerdings nicht leicht, die "richtige" Wahl zu treffen und diejenigen zu wählen, die am "nettesten" von den Wahlplakaten herunterlächeln, ist sicherlich auch nicht der richtige Weg.
Der Bundesverband Trans* hat einen Weg beschritten, eine Wahlhilfe zu bieten unter der Bezeichnung "Bausteine". Da geht es um ein sieben Seiten langes Schreiben mit einem Forderungskatalog, zu dem die Parteien gebeten werden, Stellung zu nehmen. Es wird auch berichtet werden, ob und wie die Parteien auf dieses Schreiben reagieren. Das Schreiben ist hier zu lesen:
http://www.bv-trans.de/wp-content/uploa ... s_2017.pdf
Ich möchte den umgekehrten Weg gehen, indem ich die offiziellen Wahlprogramme der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien (CDU, CSU, SPD, Linke und Grüne) und der Parteien, die die Aussicht haben, die 5-Prozent-Hürde zu überwinden (AFD - schrecklich, und FDP) daraufhin untersuche, ob und inwieweit sie sich mit unseren Belangen auseinandersetzen.
Konkret: Welche Aussagen enthalten die Wahlprogramme der genannten Parteien zur Änderung des bestehenden Transsexuellengesetzes speziell und allgemein zu Rechten von Transpersonen bzw. zur politschen Dimension der Genderproblematik.
Folgende Matrix wird also mit Inhalt zu füllen sein:
Wahlaussagen der Parteien zur Bundestagswahl 2017
Partei ------------- Transsexuellengesetz ------------- Rechte von Transpersonen ------------ Genderproblematik
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CDU
Das Bundestagswahlkampfprogramm der Unionsparteien CDU und CSU nimmt Konturen an. Am 28. Juni soll es endgültig beschlossen werden.
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CSU
Die CSU hat noch kein Wahlprogramm - bis heute 22.06. - veröffentlicht. Es ist auch noch nicht bekannt, wann das finale Wahlprogramm erscheinen wird.
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SPD
Über das Wahlprogramm für die Bundestagswahl wird voraussichtlich erst am 25. Juni 2017 auf dem SPD-Parteitag abgestimmt.
Das 118-seitige Wahlprogramm für die letzte Bundestagswahl ist nicht mehr erhältlich.
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Die Linke
siehe den weiter unten stehenden Beitrag von Claudia-Luise und die Quelle dazu hier:
https://www.die-linke.de/wahlen/wahlpro ... ensweisen/
besonders dazu auch den aktuellen Antrag der LINKE am 22.06. verhandelt im Bundestag!
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/127/1812783.pdf
wichtige Forderung: Sofortige Abschaffung der Zwangsgutachten bei VÄ/PÄ Verfahren!
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Bündnis90/Grüne
zum Thema Lesben, Schwule und sexuelle Identität findet ihr im WP hier die wesentlichen Aussagen
https://www.gruene.de/themen/soziale-ge ... itaet.html
Zitat:
In Artikel 3, dem Gleichheitsartikel des Grundgesetzes, muss ergänzt werden, dass niemand aufgrund der sexuellen Identität diskriminiert werden darf.
Für Transsexuelle soll das Verfahren für die Änderung des Vornamens und des Personenstandes vereinfacht werden. Intersexuelle Menschen dürfen zu keinen medizinisch
unnötigen Operationen zur Geschlechtsanpassung gezwungen werden. Geschlechtliche Uneindeutigkeit muss rechtlich zugelassen und anerkannt werden.
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FDP
aktuelles Wahlprogramm Seite 51, 52:
Quelle: https://www.fdp.de/sites/default/files/ ... ger-zu.pdf
Wir Freie Demokraten halten Homo- und Transphobie für genauso wenig akzeptabel wie Rassismus und Antisemitismus.
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Um rechtliche Diskriminierungen wegen geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung zu beseitigen, wollen wir zum Beispiel das überholte Blutspende Verbot für homo- und bisexuelle Männer abschaffen und das Transsexuellengesetz endlich so erneuern, dass die Personenstands- und Namensänderung ohne diskriminierende Hürden erfolgt.
Die Krankenkassen sollen einheitlich die Kosten für alle geschlechtsangleichenden Behandlungen bei Transsexualität übernehmen.
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AFD
Quelle: https://www.afd.de/wp-content/uploads/s ... assung.pdf
unter Punkt 7 (vgl Seite 41 ff) des Wahlprogramms findet sich folgende Aussage:
Die "Gender-Forschung" ist keine seriöse Wissenschaft, sondern folgt der ideologischen Vorgabe, dass das natürliche Geschlecht (Sex) und das soziale Geschlecht (Gender)
voneinander völlig unabhängig seien. Ziel ist letztlich die Abschaffung der natürlichen Geschlechterpolarität. Bund und Länder dürfen keine Mittel für die "Gender-Forschung"
mehr bereitstellen und keine "Gender-Professuren" mehr besetzen. Bestehende Förderlinien sollen beendet werden, die der "Gender-Ideologie" verpflichteten
Gleichstellungsbeauftragten" an den Universitäten sind abzuschaffen.
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Meine Bitte an Anne-Mette, die Administratorin: Bitte dieses Post bis zur Bundestagswahl offen zu halten für Veränderungen/Ergänzungen durch mich
Falls das nicht möglich ist, bitte ich um Nachricht - Danke
Liebe Grüße
Manuela