Re: Das bin ich, ... und meine vielen Fragen.
Verfasst: Mo 29. Mai 2017, 17:05
Huhu Jana,
Deine Fragen sind ebenso willkommen, wie Du selbst.
Ich kann den vierten Punkt Deiner Frage nicht beantworten. Zu den Übrigen möchte ich gerne ein paar Worte schreiben.
Deine Eltern.
Verurteile sie nicht und sei Ihnen auch nicht böse. Jeder Elternteil empfindet tiefe Gefühle für sein Kind. Auch haben Eltern in der Zeit Deines Aufwachsens manchmal Vorstellungen davon, was später aus Dir wird oder wie Du dein Leben vielleicht mal lebst. Umso mehr trifft es sie, oder kann es sie treffen, wie Du dich entwickelst. Natürlich hängt es auch sehr davon ab, was Deine Eltern selbst in ihrer Kinderstube mitbekommen haben. Das spielt alles eine Rolle und ist völlig normal.
Dennoch solltest Du auf Deine freie Entwicklung und Deine Freiheit, Dich in der Persönlichkeit zu entwickeln, bestehen. Das muß keinesfalls mit Druck oder Gewalt sein. Erkläre ihnen in einem sehr ruhigen und friedlichen Moment wie es in der Gefühlswelt aussieht. Beschreibe, das es für Dich eben so ist und Du dir nichts sehentlicher wünscht als ein Mädchen zu sein. Das ist ein Grundrecht eines Menschen und darf nicht unterdrückt werden.
Vielleicht schaffst Du es ihr Verständnis zu finden. Oder sie über einen längeren Zeitraum immer Stück für Stück damit zu konfrontieren. So gibst Du ihnen auch die Chance, mit der Situation schleichend fertig zu werden.
Und falls Du Verständnis für Deine Eltern empfindest, darfst Du ihnen das unbedingt sagen. So sehen sie schnell wie sehr Du dir Gedanken machst.
Freunde und Kollegen würde ich wirklich erst danach anklingeln. Immer Schritt für Schritt.
Aber dennoch reagieren die Menschen um einen herum doch ganz anderes als man es vielleicht erwartet hat. Diese Erfahrung können viele hier teilen. Ich selbst auch.
In der Öffentlichkeit sei einfach Du selbst. Oder nehme Dir jemanden Vertrauen mit, für die seelische Rückendeckung. Fange in kleinen Schritten an und gebe Dir selbst die Gelegenheit Dich wohl "draussen" zu fühlen. Das kann sein, das Du erstmal auf die Strasse gehst wenn es schon später ist und weniger los ist.
Oder Du fährst mit dem Bus in eine andere Stadt und zeigst Dich in geschützter Anonymität. So kannst Du erste Erfahrungen sammeln, das die meisten Menschen um dich herum doch sehr unbeeindruckt wirken, entgegen Deiner Ängste.
Jedenfalls wünsche ich Dir ganz viel Erfolg und das nötige Geschick das sich Deine Träume mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht, erfüllen.
Und wenn es manchmal schwer scheint, dann berichte uns davon, Du bekommst immer Rat und Zuspruch um Aufzustehen, die Krone zu richten und weiter zu gehen.
Alles liebe
Mina
Deine Fragen sind ebenso willkommen, wie Du selbst.
Ich kann den vierten Punkt Deiner Frage nicht beantworten. Zu den Übrigen möchte ich gerne ein paar Worte schreiben.
Deine Eltern.
Verurteile sie nicht und sei Ihnen auch nicht böse. Jeder Elternteil empfindet tiefe Gefühle für sein Kind. Auch haben Eltern in der Zeit Deines Aufwachsens manchmal Vorstellungen davon, was später aus Dir wird oder wie Du dein Leben vielleicht mal lebst. Umso mehr trifft es sie, oder kann es sie treffen, wie Du dich entwickelst. Natürlich hängt es auch sehr davon ab, was Deine Eltern selbst in ihrer Kinderstube mitbekommen haben. Das spielt alles eine Rolle und ist völlig normal.
Dennoch solltest Du auf Deine freie Entwicklung und Deine Freiheit, Dich in der Persönlichkeit zu entwickeln, bestehen. Das muß keinesfalls mit Druck oder Gewalt sein. Erkläre ihnen in einem sehr ruhigen und friedlichen Moment wie es in der Gefühlswelt aussieht. Beschreibe, das es für Dich eben so ist und Du dir nichts sehentlicher wünscht als ein Mädchen zu sein. Das ist ein Grundrecht eines Menschen und darf nicht unterdrückt werden.
Vielleicht schaffst Du es ihr Verständnis zu finden. Oder sie über einen längeren Zeitraum immer Stück für Stück damit zu konfrontieren. So gibst Du ihnen auch die Chance, mit der Situation schleichend fertig zu werden.
Und falls Du Verständnis für Deine Eltern empfindest, darfst Du ihnen das unbedingt sagen. So sehen sie schnell wie sehr Du dir Gedanken machst.
Freunde und Kollegen würde ich wirklich erst danach anklingeln. Immer Schritt für Schritt.
Aber dennoch reagieren die Menschen um einen herum doch ganz anderes als man es vielleicht erwartet hat. Diese Erfahrung können viele hier teilen. Ich selbst auch.
In der Öffentlichkeit sei einfach Du selbst. Oder nehme Dir jemanden Vertrauen mit, für die seelische Rückendeckung. Fange in kleinen Schritten an und gebe Dir selbst die Gelegenheit Dich wohl "draussen" zu fühlen. Das kann sein, das Du erstmal auf die Strasse gehst wenn es schon später ist und weniger los ist.
Oder Du fährst mit dem Bus in eine andere Stadt und zeigst Dich in geschützter Anonymität. So kannst Du erste Erfahrungen sammeln, das die meisten Menschen um dich herum doch sehr unbeeindruckt wirken, entgegen Deiner Ängste.
Jedenfalls wünsche ich Dir ganz viel Erfolg und das nötige Geschick das sich Deine Träume mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht, erfüllen.
Und wenn es manchmal schwer scheint, dann berichte uns davon, Du bekommst immer Rat und Zuspruch um Aufzustehen, die Krone zu richten und weiter zu gehen.
Alles liebe
Mina