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Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Di 23. Mai 2017, 18:57
von Manu.66
Hi Mädels!
Nicht jede hat das Geld übrig, Gutachter und Gerichte zu bezahlen. Nicht jede möchte die manchmal diskriminierende Prozedur zur amtlichen Vornamensänderung, die immer noch in Deutschland vorgeschrieben ist, durchlaufen. Nicht jede möchte darauf vertrauen oder darauf warten, dass entsprechende Gesetzesvorlagen in Deutschland wirklich die Gesetzgebungsverfahren erfolgreich durchlaufen.
Deshalb meine These: Ein Leben mit weiblichem Vornamen ist auch ohne VÄ möglich (und sinnvoll).
Ich habe mit meinem Ergänzungsausweis der dgti in dieser Beziehung schon erfolgreiche Wege beschritten.
Im persönlichen Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte) ist mein weiblichenr Vorname Alltag geworden.
Für meine Hausärztin und meinen Frauenarzt Selbstverständlichkeit.
Die Beihilfestelle rechnet unter meinem weiblichen Vornamen ab.
Meine ehemalige Schule sendet mir die Post adressiert an meinen weiblichen Namen.
Im Verein bin ich die Kanutin, selbstverständlich Manuela, Manu oder Ela (letzteres finde ich auch sehr schön!)
Unterwegs auf Campingplätzen/Stellplätzen werde ich unter Manuela registriert.
Mein E-Mail lautet auf meinen weiblichen Vornamen.
In den sogenannten sozialen Netzwerken bin ich mit meinem weiblichen Namen registriert.
Brauche ich eine weibliche Geburtsurkunde - nein, nicht wirklich.
Brauche ich eine neue Heiratsurkunde (nach 45 Ehejahren???) - bestimmt nicht.
Benötige ich gar einen Führerschein, der auf meinen weiblichen Namen lautet - nicht wirklich, den alten brauchte ich bisher nie vorzeigen!
Benötige ich einen neuen Personalausweis, lautend auf meinen weiblichen Vornamen - bei Reisen im Schengenraum wurde ich noch nie mit Perso kontrolliert - also eigentlich nicht.
Brauche ich ein Konto, lautend auf meinen weiblichen Vornamen? Nein, denn meine Bank hat längst begriffen, dass ich eine Frau bin - die Kontobezeichnung ist da egal.
Benötige ich einen neuen Reisepass mit meinem weiblichen Vornamen? Nein, denn das Bild auf meinem neuen Reisepass wird identisch mit meinem Äußeren sein und die Fingerabdrücke unterscheiden eh nicht nach männlich oder weiblich. (Auch die Iris nicht, die bei Einreisen in die USA fotografiert wird)
Bin ich mehr Frau, wenn ich einen Gerichtsbeschluss dazu habe? Ich denke erst einmal nicht, denn es ist mir ziemlich egal, ob ein mir unbekannter Richter mich als Frau oder Mann sieht!
So what - oder seht ihr das komplett anders?
Liebe Grüße
Manuela - Frau ohne richterliche Bestätigung!
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Di 23. Mai 2017, 21:23
von Bianca D.
Manu.66 hat geschrieben: Di 23. Mai 2017, 18:57
So what - oder seht ihr das komplett anders?
Moin,
jupp,völlig anders. Aber sonst hätte ich das Verfahren auch nicht angestrengt.Es ist einfach nervig,sich aller Orten erklären zu müssen,warum bspw. der Name auf der EC oder Kreditkarte mit dem Äußeren nicht übereinstimmt, man am Flughafen von der Security mit sabbernden Augen abgecheckt wird,weil ja laut Paß ein Mann vor denen steht oder bei Verkehrskontrollen von den Polizisten komisch angeguckt werden.Nein,DANKE! Ich bin nun mal eine Frau von Geburt an und an den Fehler der Natur,mir den unpassenden Körper dazu zu geben möchte ich nicht mehr erinnert werden,wenn es sich vermeiden läßt.Manu.66 hat geschrieben: Di 23. Mai 2017, 18:57
Nicht jede hat das Geld übrig, Gutachter und Gerichte zu bezahlen.
Dafür gibt es Prozesskostenhilfe. Aber jedem das Seine. Hauptsache,du bist so glücklich und zufrieden.
LG Bianca
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Di 23. Mai 2017, 22:08
von Tatjana_59
Ich möchte mich da voll und ganz den Worten Biancas anschließen.
Wenn mir auch das ganze Prozedure absolut zuwider war und immer noch ist, war es mir sehr wichtig meine Papiere usw usw geändert zu haben.
Es gibt hier durchaus einige hier im Forum die nicht mit dem Glück behaftet sind das du hattest.
Es gibt einige die bei Banken, Freunden und Bekannten auf Granit bissen.
Genieße es dass es bei dir anders war.
Ich hatte im großen und ganzen auch Glück.
Mich stört es trotz Vä/Pä gewaltig wenn heute noch hin und wieder Post kommt mit Herr so und so, nur weil ich etwas vergessen habe umzumelden, bzw irgendjemand gepennt hat und die Daten nicht aktualisiert hat.
Mich stört es schon wenn ich am Telefon mit Herr angesprochen werde, egal ob es wegen Unwissenheit des Gesprächspartner geschieht oder aus Dummheit.
Mich stört es wenn ich mich melde mit *Nachname* und Tatjana, dann trotzdem angesprochen werde mit Herr..... Wegen der Stimme.
Ich bin froh das ich meinen Weg gegangen bin, und weitergehe, ich würde trotz bescheuertem TSG alles wieder so machen, denn nur so hin ich vollständig.
Gruß Tatjana
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Di 23. Mai 2017, 22:21
von Andrea aus Sachsen
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Hallo Manuela,
ich bin auch so eine "Frau ohne richterliche Bestätigung". Irgendwann möchte ich das zwar auch einmal ändern, aber derzeit hat das für mich keine allzu hohe Priorität.
Als ich mich vor zwei Jahren für ein Leben komplett als Frau entschied, hat mich der enorme finanzielle und zeitliche Aufwand für die amtliche Namensänderung abgeschreckt. Heute frage ich mich zwar manchmal, ob ich das Ganze nicht doch hätte durchziehen sollen, einfach weil es dann erledigt wäre.
Doch andererseits bin ich bisher auch ohne amtlichen "Stempel" recht gut zurechtgekommen. Meinen Namen konnte ich vielerorts mehr oder weniger unbürokratisch durch Vorlage meines dgti-Ausweises ändern (lassen), unter anderem an folgenden Stellen:
"¢ Bankkonto
"¢ BahnCard
"¢ E-Mail-Account
"¢ Krankenversicherung
"¢ Finanzamt
"¢ Stadtverwaltung
"¢ private Versicherungen
"¢ Organisationen und Vereine, in denen ich Mitglied bin
"¢ Firmen, bei denen ich Kunde bin
So kommt es nur ganz selten vor, dass ich mal die Unstimmigkeit zwischen einem Dokument und meinem äußeren Erscheinungsbild erklären muss. Nur an folgenden Stellen bin ich noch unter meinem alten Namen registriert:
"¢ Meldeamt
"¢ Grundbuchamt
"¢ Rentenversicherung
Mittelfristig möchte ich auch hier mal die Unstimmigkeit zu meiner gelebten Identität beseitigen (lassen) und hätte auch gern einen zu meinem äußeren Erscheinungsbild passenden Personalausweis. Bis maximal 2022 könnte ich noch warten. Dann läuft mein derzeitiger Ausweis ab und einen neuen "männlichen" möchte ich auf keinen Fall. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich bis dahin das Verfahren zur VÄ/PÄ vereinfacht hat.
Inwiefern ich dann "alte" Dokumente (Geburtsurkunde, Zeugnisse u.a.) ändern lasse, muss ich mir noch mal überlegen.
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 00:03
von Michi
Danke dir Andrea,
ich finde, du hast da einen ganz vernünftigen Umgang mit der Problematik.
Klar, wir hätten gerne alle das Maximum unserer Wunschträume erfüllt - auch ich.
Wie gerne würde ich z.B. nach Lust und Laune als Mann oder Frau ins Büro gehen.
Doch mir ist bewusst, dass die Menschen damit hoffnungslos überfordert wären,
wenn erst jeden Tag erst nachgucken müssten, wie sie mich anreden sollen.
Was nützt es denn, damit zu hadern, dass hin und wieder Menschen verwirrt sind, wenn sie eine tiefe Stimme am Telefon hören.
Das wird man nicht komplett verhindern. Aber man kann sich mit Frau oder Vornamen anstatt nur mit dem Nachnamen melden, und so Brücken bauen.
Und wenn Post an den vormaligen Herrn addressiert ist, weil man es nicht umgemeldet hat, dann ist das doch ein klarer Fall von "selber schuld".
Liebe Grüße
Michi
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 00:03
von Michi
Zwei Fragen hätte ich noch an die Allgemeinheit, die ich hier mal einflechten möchte ...
1. Hat eine von denen, die andauernd zur Prozesskostenhilfe raten, diese auch schon selbst in Anspruch genommen?
Mein Anwalt kam mir mal mit der Idee, und ich hab mich eingehend mit den Unterlagen beschäftigt.
Danach hab ich die Finger davon gelassen.
2. Denkt man sich heutzutage eigentlich gar nichts mehr dabei, wenn man den Spruch "Jedem das Seine" in die Runde wirft?
Das war der Torspruch des KZ Buchenwald, in dem auch sogenannte Abartige, also Schwule und Menschen wie wir in "Schutzhaft" genommen wurden.
Kann ja sein, dass ich heute irgendwie besonders empfindlich bin, aber zu bestimmten Punkten habe ich nun mal eine ziemlich konkrete Meinung.
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 01:27
von Eisfee
Ich habe nun auch lange Zeit ohne die VÄ/PÄ komplett als Frau gelebt ohne wirklich einschneidende Probleme oder Outings.
Mich hatten ebenfalls die Kosten abgeschreckt. Und ja, natürlich hätte ich die PKH beantragen können. Aber wer sich die Unterlagen dazu wirklich mal ausführlich angesehen hat, der ist entweder am Weinen oder angewidert abgeschreckt davon. Die wollen soooooo viele Sachen dort haben, das ist ja fast schlimmer als anonym in der Fußgängerzone zu betteln.
Naja, so empfand ich das jedenfalls.
Also habe ich eisern gespart und es dann lieber alles selber bezahlt.
Im Alltag hatte ich auch vorher nur noch meinen neuen Namen verwendet. Ich habe also auch rechtswidrig nur diesen angegeben auf Formularen jeglicher Art und ebenso unterschrieben.
Das ist zwar nicht erlaubt, zieht allerdings auch keinerlei Strafe nach sich.
Sofern man sich dadurch keinen Vorteil verschafft in den jeweiligen Rechtsgeschäften, ist keine Ahndung und damit auch keinerlei Strafmaß vorgesehen vom Gesetz her.
So, ich hoffe das hilft einigen ohne VÄ/PÄ ein wenig weiter und empört die anderen mit VÄ/PÄ nicht allzu sehr.

Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 08:18
von Michelle_Engelhardt
PKH habe ich damals beantragt und ist auch bewilligt worden, da ich nicht viel verdiente und zudem alleinerziehend mit zwei Kindern war.
Ich möchte nochmals betonen, das Andrea und Manu die absolute Ausnahme darstellen, wenn es um die Namensänderung auf dem "kleinen Dienstweg" geht. Bei mir hatten es KK und Bank ohne VÄ / PÄ verweigert, selbst wenn ich den DGTI Ausweis gehabt hätte.
LG
Michelle
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 08:48
von Britt
Hallo Manu,
bei mir war es so, das ich die OP Gutachten haben wollte. Bei den Gutachten für die VÄ/PÄ steht ja das gleiche drin. Nur der Schlußsatz ist anders. Also habe ich gleich Doppelgutachten bestellt. Somit hätte ich nur knapp 150 EUR ohne Namensänderung gespart. Klar wollte ich auch die Namensänderung die hatte aber bei mir Prio 2.
Bei den Sachen die du Schreibst hast du vollkommen recht dass man keine vä benötigt. Ich hatte mit meinen männlichen Papieren auch fast nie Probleme. Deswegen habe ich vor der vä, die erst seit 2 Wochen rechtskräftig ist, auch nicht versucht irgendwas umzustellen.
Jedoch gibt es Punkte wo es ohne diese nervt. Auf Arbeit zum Beispiel. Ich habe viel mit Kunden zu tun bei den ich auch Vorort arbeite. Da hat man dann duch die männlichen Papiere immer gleich männliche Eemailadressen, Betriebsausweise et cetera. Muss also immer erklären. Klar lassen sich mit einigen Aufwänden diese umstellen. Aber dann muss man auch erklären. Ein anderes Beispiel war mein letzter Flug nach Moskau. Visa als Mann, also fliegen als Mann.
Liebe Grüße,
Britt
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 09:08
von Manu.66
Hi Mädels!
Ich finde alle Eure Beiträge hier sehr interessant und jeder ist vollkommen berechtigt und nachvollziehbar - Dank dafür!
Es ist mir vollkommen klar, dass mir auf meinem Weg bislang viel Glück hold war und vor allem Verständnis entgegen gebracht worden ist. Wie ich lese kann ist es bei einigen nicht so gewesen.
Eines aber noch: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die alltägliche Nutzung meines weiblichen Vornamens in irgendeiner Weise mit bestehenden Gesetzen in Konflikt geraten könnte. Wenn selbst die Beihilfestelle des Landes Niedersachsen oder eine öffentliche Schule eben dieses Landes keinerlei Probleme sieht, mich im offiziellen Schriftverkehr als Frau Manuela Donner anzusprechen oder die Privatverrechnungsstelle für Ärzte ihre Rechnungen auf Manuela Donner ausstellt, was sollte da noch geschehen vor dem ich Angst haben müsste?
In meinem neuen Perso ist ein Bild mit meinem weiblichen "Outfit" - da hätte wohl selbst der strengste Blick eines Ordnungshüters keinerlei Identifikationsprobleme oder Zweifel zu hegen.
Mit der Stimme halte ich es wie die Sprecherin des Münchner Landgerichts oder die Schauspielerin, die die Staatsanwältin im Münsteraner Tatort spielt: Männlicher geht nicht und trotzdem sind beide wohl über jeden Zweifel erhabene Frauen.
Aber dennoch stimme ich all denjenigen vollumfänglich zu, die die aus meiner Sicht unwürdige VÄ Prozedur über sich ergehen haben lassen. Ich werde sicherlich eine der ersten Frauen sein, die eine Namensänderung beantragen wird, wenn dieses Verfahren mit dem Art.1 des GG (Die Würde des Menschen ist unantatsbar) in Einklang steht. Im Moment sehe ich das noch nicht gegeben.
Liebe Grüße
Manuela
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 09:49
von ab08
Hallo Manuela,
danke für Deine Idee, Deine Initiative und Dein Engagement. - Für mich klingt es interessant.
Allerdings in meiner Situation hier in Bayern, im Jahre 2008 an meiner Schule wäre das so nicht gegangen, das weiß ich.
Unmittelbar nachdem ich Ähnliches ansprach, folgten heftige Sanktionen. - Mir halfen der Berufsverband und die schnelle Reaktion des zuständigen Amtsgerichts.
Anmerkung: Für Sandra Wißgott waren andere Dienststellen zuständig http://www.trans-ident.de/trans-ident-b ... a-wissgott
Bei ihr waren die Umstände etwas besser, aber auch dort war eine, rechtlich saubere, Absicherung unverzichtbar.
Bei der kleinsten Abweichung vom offiziell vorgegebenen Weg wäre wahrscheinlich damals meine Zwangspensionierung nicht rückgängig gemacht worden.
Ansonsten geht es mir wie Bianca, Tatjana, Michelle, Britt, Daenerys und ...
Und für mich persönlich waren korrekte Papiere extrem wichtig, gerade aufgrund des rauen dienstlichen Klimas...
Und die Gutachten konnte ich natürlich jetzt für die GAOP brauchen. -> Was man schon hat, muss man nicht mehr besorgen.
Ansonsten wünsch ich Dir viel Erfolg, denn ich finde, Du hast aus Deiner Sicht Recht.
Somit halt Dir fest die Daumen, dass es stets, wie gewünscht, klappt.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Das Problem "Stimme" besteht am Telefon auch bei mir. -> Leute, die mich
nicht kennen, sprechen mich, trotz korrekter Vorstellung, öfter falsch an.
Menschen, die mich kennen und mir öfter begegnen, haben auch am Telefon kein Problem. Ihr Unterbewusstsein verbindet die Stimme mit der Person. -> Sobald im Alltag die Optik dazukommt, ist es ohnehin klar. - Es gibt übrigens Frauen mit tiefen Stimmen. (z.B. auch meine Mutter)
Anm. - Eine Geschwulst am Stimmband 2003 (Krebsvorstufe, die nach der Operation wieder auftrat) war der Auslöser für mein CO 2007/2008, daher mach ich in dem Bereich sicher nix.
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 09:49
von Michelle_Engelhardt
Ja, mit der Stimme ist es so eine Sache. Ich werde berufsbedingt täglich mehrmals mit Herr Engelhardt angesprochen, da ich im telefonischen Support tätig bin. Das geschieht, obwohl ich mich mit "Michelle Engelhardt" vorstelle, denn es könnte auch durchaus ein männlicher Vorname sein (Michel). Nun habe ich natürlich weder Zeit noch Lust, jeden zweiten Kunden über mein tatsächliches Geschlecht aufzuklären, also belasse ich es dabei. Klar, ich könnte und wollte auch schon meine Stimme Richtung weiblich trainieren, aber da ich eh den lieben langen Tag quatsche, bin ich dann auch froh, nach Feierabend einfach mal die Klappe zu halten
Liebe Grüße
Michelle
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 10:45
von Manu.66
Hi Andrea, hi Michelle, hi Mädels!
@Andrea: Zum Glück schreitet das Bewusstsein der Menschen - zumindest in manchen Dingen - voran. Zwischen 2008 und 2017 besteht halt doch ein gewisser Unterschied.
und @Michelle: Meine älteste Tochter heisst auch Michelle. Sie wurde schon öfter am Telefon und im Schriftverkehr mit Michael tituliert: Das liegt zum Teil am Unvermögen der Menschen und ist in den meisten Fällen wohl nicht böse Absicht. Sie nimmt es locker und kann darüber lachen!
Ich selbst bin ja hin und wieder erstaunt, dass ich hier im relativ "bodenständigen" Ostfriesland tagtäglich so viel Akzeptanz erfahre - aber ich genieße es natürlich!
Was die GAOP anbelangt: Ich habe am kommenden Montag einen ersten Vorgesprächstermin bei Dr. Heß im UK Essen. Mal sehen, welche formalen Hürden von dieser Seite aus aufgebaut werden. Aber ein altes Schlachtroß wie ich wird auch vor diesen Hürden kaum scheuen und sie im vollen Galopp angehen.
Euch allen einen schönen Himmelfahrtstag - endlich schönes Wetter und Gelegenheit, ein leichtes Sommerkleid ohne Strumpfhose tragen zu können!
Liebe Grüße
Manuela
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 11:00
von Michelle_Engelhardt
Huhu Manu,
viel Spaß und Erfolg in Essen. Wenn Du schon dort bist, hast Du auch einen Termin bei Krege / Bormann im Huyssenstift? Würde sich bei der Anreise ja anbieten
Liebe Grüße
Michelle
Re: Alltag ohne amtliche VÄ
Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 13:59
von Manu.66
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Mi 24. Mai 2017, 11:00
Huhu Manu,
viel Spaß und Erfolg in Essen. Wenn Du schon dort bist, hast Du auch einen Termin bei Krege / Bormann im Huyssenstift? Würde sich bei der Anreise ja anbieten
Liebe Grüße
Michelle
Hi Michelle!
Krege / Bormann kenne ich leider nicht - was könnten die mir Gutes tun und wo sitzen die überhaupt?
Liebe Grüße
Manuela