Wahlkrampf: die CDU Schleswig„Holstein und die "Ehe für alle"
Verfasst: Sa 29. Apr 2017, 16:31
Moin,
vor dem EDEKA in Langballig stand heute eine WahlkämpferInen-Mannschaft der CDU.
Ich dachte mir: warum sollte ich die Menschen nicht einmal ansprechen und ihnen sagen, warum sie für mich nicht wählbar sind, obwohl ich wohl eher ein konservativer Mensch bin?
Gesagt - getan.
Es schien nicht die Kernkompetenz der Anwesenden zu sein, als ich die "Ehe für alle" und Reformen zu den Themen "Transsexualität" und "Intersexualität" ansprach.
Aber ein junger Mann meinte schließlich: "... aber wir als CDU Schleswig-Holstein setzen und doch für die "Ehe für alle ein!"
Ich war ganz erstaunt; denn das war mir neu.
So bat ich um Info-Material, um das nachzulesen; denn schließlich kann ich nicht einfach behaupten: "Die CDU in Schleswig-Holstein setzt sich für die Ehe für alle ein und hat sogar transsexuelle Menschen und intersexuelle Menschen "auf dem Schirm".
Der jungen Mann, mit dem ich gesprochen hatte, holte sich Informationen bei anderen Anwesenden: "... wo steht das?"
Es wurde lange gesucht und gefragt.
Eine Frau war schließlich so nett, ging zu ihrem Auto -
und kam mit dem CDU-Wahlprogramm zurück.
Zuhause habe ich dann die Stelle gesucht, die den Einsatz für die "Ehe für alle" beschreiben sollte.
Ich wurde enttäuscht (es wäre ja auch zu schön gewesen).
Dort steht lediglich:
Gesellschaftliche Diskriminierung beenden
Wir werden uns gegen die gesellschaftliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung sowie für die rechtliche Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der zivilen Ehe einsetzen.
Ein klares Bekenntnis zu einer "Ehe für alle" sieht in meinen Augen anders aus.
Ach ja, ich sprach auch noch die Bundespolitik an.
Da könnte man "nicht so viel ausrichten; denn der Seehofer...".
Gruß
Anne-Mette
vor dem EDEKA in Langballig stand heute eine WahlkämpferInen-Mannschaft der CDU.
Ich dachte mir: warum sollte ich die Menschen nicht einmal ansprechen und ihnen sagen, warum sie für mich nicht wählbar sind, obwohl ich wohl eher ein konservativer Mensch bin?
Gesagt - getan.
Es schien nicht die Kernkompetenz der Anwesenden zu sein, als ich die "Ehe für alle" und Reformen zu den Themen "Transsexualität" und "Intersexualität" ansprach.
Aber ein junger Mann meinte schließlich: "... aber wir als CDU Schleswig-Holstein setzen und doch für die "Ehe für alle ein!"
Ich war ganz erstaunt; denn das war mir neu.
So bat ich um Info-Material, um das nachzulesen; denn schließlich kann ich nicht einfach behaupten: "Die CDU in Schleswig-Holstein setzt sich für die Ehe für alle ein und hat sogar transsexuelle Menschen und intersexuelle Menschen "auf dem Schirm".
Der jungen Mann, mit dem ich gesprochen hatte, holte sich Informationen bei anderen Anwesenden: "... wo steht das?"
Es wurde lange gesucht und gefragt.
Eine Frau war schließlich so nett, ging zu ihrem Auto -
und kam mit dem CDU-Wahlprogramm zurück.
Zuhause habe ich dann die Stelle gesucht, die den Einsatz für die "Ehe für alle" beschreiben sollte.
Ich wurde enttäuscht (es wäre ja auch zu schön gewesen).
Dort steht lediglich:
Gesellschaftliche Diskriminierung beenden
Wir werden uns gegen die gesellschaftliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung sowie für die rechtliche Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der zivilen Ehe einsetzen.
Ein klares Bekenntnis zu einer "Ehe für alle" sieht in meinen Augen anders aus.
Ach ja, ich sprach auch noch die Bundespolitik an.
Da könnte man "nicht so viel ausrichten; denn der Seehofer...".
Gruß
Anne-Mette