Tara's erster BH ...
Verfasst: So 9. Apr 2017, 20:04
ist im Gegensatz zum ersten Rock kein Fall für das hiesige Board der Fashion-Abteilung. Hoffentlich denkt jetzt keiner: "Schon wieder ein extra Thread für so was Banales!"
Ich habe gesucht, aber nichts wirklich Passendes für meine Gedanken um BH, Brust und Brüste gefunden. Das aktuelle Thema 'Eigene Brüste' verfolge ich interessiert und aufmerksam, aber dort ist mir alles schon zu weit. Als TG im vierten Monat (quasi ein Kücken) stecke ich noch in den Anfängen. Alles befindet sich in stetiger Entwicklung und ich habe keine Ahnung, wo ich in einem Monat, einem Jahr oder irgendwann angekommen sein werde.
Was für viele von euch (auch bei denen, die ich schon persönlich kennenlernen durfte) selbstverständlich scheint bzw. ist, stellt mich vor Probleme: Perücke, Polster & Co. Als Mann fühle ich mich wirklich verkleidet, versuche durch wenige weibliche Details (Damengürtel, Mädchen-Handycover u.ä.), gepflegte schmale Augenbrauen und dezentes Alltags-Schminken, wenigstens einen winzigen Teil meiner Fraulichkeit in den nicht-geouteten Alltag hinüberzuretten. Das bedrohlich nachwachsende Haar, von dem ich mich keinesfalls trennen will, zwingt die baldige Entscheidung der beiden Parallel-Frisuren herbei. Bis dahin löse ich das Problem der fehlenden Frisur mit unterschiedlichen Kopfbedeckungen (en femme). Ich hab das Verkleiden im Männermodus so satt, dass ich einfach eine Abneigung gegen Perücken empfinde. Ich würde mich damit nicht wohl fühlen und es käme mir vor, als geriet ich nur von einer Maskerade in die nächste. Das ist meine subjektive Auffassung nur für mich ganz alleine. Nie käme ich auf die Idee, Perückenträgerinnen etwa zu verurteilen, darum bitte nicht falsch verstehen. Ich will es - so lange das noch geht - mit eigenen Ressourcen schaffen.
Ganz ähnlich gelagert ist bei mir die Thematik 'Brust / Brüste': 'Ausstopfen' mag ich mich nicht. Das hab ich auch bei meinen Hosen nicht gemacht, weil ich eben nur eine H-Typin ohne Hüften bin. Lieber suchte ich monatelang, bis ich endlich etwas Passendes fand. Eine GAOP schließe ich momentan noch immer für mich aus. Mein männliches Anhängsel stört mich nicht und mein Körper hat sich komischerweise, seitdem ich endlich weiß, dass ich eine Frau bin, von selbst femininer entwickelt (Muskelschwund, rundere Formen, feinere Gesichtszüge usw.). Das ging so schnell, dass meine Frau sich furchtbar erschrak und mich kaum noch ansehen konnte, bevor ich mich ihr gegenüber geoutet hatte. Mir selbst kam es so vor, als ob durch die seelische Befreiung nun vermehrt Östrogene freigesetzt wurden, die durch eine psychische Barriere in diesem Ausmaß bislang weggesperrt waren wie meine Identität. Das mag Spinnerei sein, wie auch immer. Jedenfalls wuchs mir davon kein natürlicher Busen. Soweit ging es nun doch nicht.
Ich habe mich damit abgefunden, eine leidlich schlanke Frau mit Körbchengröße AA zu sein. Zum Glück war ich vor Jahrzehnten mal mit einer Bio-Frau zusammen, die weniger Brust hatte als ich. Das macht es mir jetzt vielleicht leichter, die Sache ohne quälendes Entbehrungsgefühl zu akzeptieren. Aber auch meine ehemalige Lebensgefährtin trug - einen süßen BH! Oftmals zog sie zusätzlich Hemdchen drüber, damit es mehr aussah. In Volant- und Schluppenblusen störte es mich nicht, dass da nichts ist, aber beim Zusammenstellen eines einigermaßen tauglichen Outfits für wärmere Tage kam ich ziemlich ins Grübeln. Bei mir stellt sich nicht das Problem, dass ich unbedingt einen Busen jenseits der Minimalausstattung bräuchte - ob nun mit Sillis oder durch Hormone welcher Art auch immer - sondern um das spezifisch weibliche Kleidungsstück, das ich nun plötzlich und unerwartet vermisse.
Leider bekam ich keine Cups AA in 95, also wich ich auf einen schlichten Schalen-BH 95 A aus: weiß, blickdicht, glatt ohne Schnörkeleien, mit kleinen Polstern. Nun habe ich also doch meine Polster, aber keine anderen, als Bio-Frau auch. Die Cups liegen ringsherum auf der Haut auf und sind ziemlich stabil, sodass noch nicht mal ein locker gespannter Handtaschenriemen eine 'unnatürliche' Delle erzeugt. Sogar beim Vorbeugen lockert sich nichts. Das Tragegefühl war fantastisch. Ich blühte förmlich auf und verlor sogar für diese Zeit meinen elegischen Blick
Was meint ihr, sollte ich meinen zu 80% leeren BH in diesem Outfit - und ggf. in anderen - draußen tragen? Ich werde versuchen, doch noch 95 AA zu bekommen, dass die Luft in den Cups etwas weniger wird. Wie geschrieben, brauche ich keine echten oder künstlichen Brüste zum Wohlfühlen, sondern das Kleidungsstück (kein Fetisch!). Oder ist das Blödsinn und als 'echte' transidente Frau muss ich entweder Sillis, Polster oder Hormone nehmen? Was ist eine 'echte' MzF-TG? Die dürfte es ebenso wenig geben wie die 'echte' Berlinerin o.ä. Ich lege großen Wert auf Natürlichkeit, aber in Sachen Brüste stoße ich nun mal an die Grenzen.
Gibt es welche von euch, die keinen Naturbusen besitzen und en femme nur mit BH ohne extra Sillis unterwegs sind? Ehrlich gesagt, bin ich in dieser Sache zwar emotional entschlossen, aber 'objektiv' ratlos.
LG
Tara
Ich habe gesucht, aber nichts wirklich Passendes für meine Gedanken um BH, Brust und Brüste gefunden. Das aktuelle Thema 'Eigene Brüste' verfolge ich interessiert und aufmerksam, aber dort ist mir alles schon zu weit. Als TG im vierten Monat (quasi ein Kücken) stecke ich noch in den Anfängen. Alles befindet sich in stetiger Entwicklung und ich habe keine Ahnung, wo ich in einem Monat, einem Jahr oder irgendwann angekommen sein werde.
Was für viele von euch (auch bei denen, die ich schon persönlich kennenlernen durfte) selbstverständlich scheint bzw. ist, stellt mich vor Probleme: Perücke, Polster & Co. Als Mann fühle ich mich wirklich verkleidet, versuche durch wenige weibliche Details (Damengürtel, Mädchen-Handycover u.ä.), gepflegte schmale Augenbrauen und dezentes Alltags-Schminken, wenigstens einen winzigen Teil meiner Fraulichkeit in den nicht-geouteten Alltag hinüberzuretten. Das bedrohlich nachwachsende Haar, von dem ich mich keinesfalls trennen will, zwingt die baldige Entscheidung der beiden Parallel-Frisuren herbei. Bis dahin löse ich das Problem der fehlenden Frisur mit unterschiedlichen Kopfbedeckungen (en femme). Ich hab das Verkleiden im Männermodus so satt, dass ich einfach eine Abneigung gegen Perücken empfinde. Ich würde mich damit nicht wohl fühlen und es käme mir vor, als geriet ich nur von einer Maskerade in die nächste. Das ist meine subjektive Auffassung nur für mich ganz alleine. Nie käme ich auf die Idee, Perückenträgerinnen etwa zu verurteilen, darum bitte nicht falsch verstehen. Ich will es - so lange das noch geht - mit eigenen Ressourcen schaffen.
Ganz ähnlich gelagert ist bei mir die Thematik 'Brust / Brüste': 'Ausstopfen' mag ich mich nicht. Das hab ich auch bei meinen Hosen nicht gemacht, weil ich eben nur eine H-Typin ohne Hüften bin. Lieber suchte ich monatelang, bis ich endlich etwas Passendes fand. Eine GAOP schließe ich momentan noch immer für mich aus. Mein männliches Anhängsel stört mich nicht und mein Körper hat sich komischerweise, seitdem ich endlich weiß, dass ich eine Frau bin, von selbst femininer entwickelt (Muskelschwund, rundere Formen, feinere Gesichtszüge usw.). Das ging so schnell, dass meine Frau sich furchtbar erschrak und mich kaum noch ansehen konnte, bevor ich mich ihr gegenüber geoutet hatte. Mir selbst kam es so vor, als ob durch die seelische Befreiung nun vermehrt Östrogene freigesetzt wurden, die durch eine psychische Barriere in diesem Ausmaß bislang weggesperrt waren wie meine Identität. Das mag Spinnerei sein, wie auch immer. Jedenfalls wuchs mir davon kein natürlicher Busen. Soweit ging es nun doch nicht.
Ich habe mich damit abgefunden, eine leidlich schlanke Frau mit Körbchengröße AA zu sein. Zum Glück war ich vor Jahrzehnten mal mit einer Bio-Frau zusammen, die weniger Brust hatte als ich. Das macht es mir jetzt vielleicht leichter, die Sache ohne quälendes Entbehrungsgefühl zu akzeptieren. Aber auch meine ehemalige Lebensgefährtin trug - einen süßen BH! Oftmals zog sie zusätzlich Hemdchen drüber, damit es mehr aussah. In Volant- und Schluppenblusen störte es mich nicht, dass da nichts ist, aber beim Zusammenstellen eines einigermaßen tauglichen Outfits für wärmere Tage kam ich ziemlich ins Grübeln. Bei mir stellt sich nicht das Problem, dass ich unbedingt einen Busen jenseits der Minimalausstattung bräuchte - ob nun mit Sillis oder durch Hormone welcher Art auch immer - sondern um das spezifisch weibliche Kleidungsstück, das ich nun plötzlich und unerwartet vermisse.
Leider bekam ich keine Cups AA in 95, also wich ich auf einen schlichten Schalen-BH 95 A aus: weiß, blickdicht, glatt ohne Schnörkeleien, mit kleinen Polstern. Nun habe ich also doch meine Polster, aber keine anderen, als Bio-Frau auch. Die Cups liegen ringsherum auf der Haut auf und sind ziemlich stabil, sodass noch nicht mal ein locker gespannter Handtaschenriemen eine 'unnatürliche' Delle erzeugt. Sogar beim Vorbeugen lockert sich nichts. Das Tragegefühl war fantastisch. Ich blühte förmlich auf und verlor sogar für diese Zeit meinen elegischen Blick
Was meint ihr, sollte ich meinen zu 80% leeren BH in diesem Outfit - und ggf. in anderen - draußen tragen? Ich werde versuchen, doch noch 95 AA zu bekommen, dass die Luft in den Cups etwas weniger wird. Wie geschrieben, brauche ich keine echten oder künstlichen Brüste zum Wohlfühlen, sondern das Kleidungsstück (kein Fetisch!). Oder ist das Blödsinn und als 'echte' transidente Frau muss ich entweder Sillis, Polster oder Hormone nehmen? Was ist eine 'echte' MzF-TG? Die dürfte es ebenso wenig geben wie die 'echte' Berlinerin o.ä. Ich lege großen Wert auf Natürlichkeit, aber in Sachen Brüste stoße ich nun mal an die Grenzen.
Gibt es welche von euch, die keinen Naturbusen besitzen und en femme nur mit BH ohne extra Sillis unterwegs sind? Ehrlich gesagt, bin ich in dieser Sache zwar emotional entschlossen, aber 'objektiv' ratlos.
LG
Tara