Oh, ich habe gar nicht mitbekommen, daß hier nochmal einige Leute in den letzten Wochen und Tagen etwas neues geschrieben haben.

(Ich war die letzten Tage auf Arbeit außer Haus. Bin ich auch nächste Woche wieder.) Danke an alle für die weiteren Informationen und Meinungen.
OP-Dauer und Wundheilung werden wohl tatsächlich je nach Patientin, deren allgem Gesundheitszustand, Alter usw sehr unterschiedlich sein. Da stimme ich all denen zu, die sich hier in dieser Richtung geäußert haben.
Die einfachere Nachsorge bei " kleiner OP" (Dilatieren / Bougieren entfällt völlig) ist allerdings ein sehr gewichtiger und mitentscheidender Grund, der mir schon seit längerem bekannt ist. Wozu soll ich so etwas in Kauf nehmen, wenn ich nach bisherigen Erfahrungen und Überlegungen aller Voraussicht nach das "neue Organ" niemals für penetrierenden Geschlechtsverkehr mit einem Mann nutzen will / werde? Und bei Nicht-Nutzung wächst die Scheide mit ziemlicher Sicherheit ohne Dilatieren nach einiger Zeit wieder zu. Wozu also erst machen lassen, wenn kein wirklicher Bedarf danach besteht?
Dies ist übrigens auch einer der Hauptgründe - neben einigen ebenfalls gewichtigen anderen, warum ich die Erwägung einer OP bei Dr. Suporn in Thailand schon nach recht kurzer Zeit der Überlegung für mich ausgeschlossen hatte. Auch Dr. Pottek scheidet daher für mich aus - von mangelndem Vertrauen zu dessen Künsten mal ganz abgesehen. (Trotzdem Dank für diesen Vorschlag.) Wegen eventueller OP am UKE (Hamburg) werde ich mich allerdings in nächster Zeit mal schlau machen. Scheint mir durchaus eine mögliche Alternative zu sein, die ich bislang noch nicht in Erwägung gezogen hatte.
Bin bisher noch nicht dazu gekommen, weitere konkrete Schritte in Angriff zu nehmen. Bei mir dauert alles bisserl länger. Aber ich denke, dieses oder nächstes Jahr werde ich wohl zu einer (wahrscheinlich endgültigen) Entscheidung kommen müssen. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Eine OP-Indikation (von Dr. Seikowski) habe ich übrigens schon seit 2009. Weiß eigentlich zufällig jemand, wie lange solche Gutachten "Gültigkeit" besitzen? Schließlich wurde darin ja bestätigt, "daß sich dieser Zustand voraussichtlich nicht mehr ändern wird". Wobei die "Dringlichkeit" mit der in diesem Gutachten zu dieser Maßnahme geraten wird, natürlich von manchen Ärzten auch anders bewertet werden kann. Geändert hat sich bei mir ja schließlich nichts. Die attestierte Dringlichkeit könnte allerdings schon in Zweifel gezogen werden in Anbetracht von nunmehr bald 8 Jahren, die seither vergangen sind.
Mein auch damals schon einigermaßen fortgeschrittenes Alter (damals 56) war für mich in Verbindung mit dem auch damals schon feststellbaren Verfall meines allgemeinen Gesundheitszustands schon damals ein Argument, der mich an einer Entscheidung für eine OP gebremst hatte. Allerdings zählte das nicht zu meinen entscheidenden Gründen.
Allerdings wird das mit fortlaufender Zeit aus nachvollziehbaren Gründen auch nicht besser. Jünger wird schließlich niemand. Und was an der Gesundheit einmal kaputt ist und keine Aussicht auf grundlegende Heilung hat, wird mit zunehmendem Alter auch nicht besser. Mehr als Achtsamkeit und der Versuch des Bremsens von weiteren Verfall ist bei manchen Sachen einfach nicht drin. Und eine weniger gesundheitsschädliche Arbeit zum Broterwerb habe ich bislang trotz ständiger Suche auch noch nicht gefunden.
liebe grüße
triona