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Biologie des Erfolges?

Verfasst: Sa 20. Sep 2008, 16:30
von Anne-Mette
Das soll nun keine Werbung sein, ist mir aber aufgefallen:
"Die Biologie des Erfolgs
Warum Frauen nach Glück streben - und Männer nach Geld"

Das ist das Titelthema des neuen Spiegels. Wenn das stimmt, dann stehe ich "zwischen den Linien", strebe ich doch nach Glück (vorrangig) aber auch nach Geld (zum Leben notwendig).
Beides Streben war bisher nicht so überzeugend erfolgreich; vielleicht liegt es daran, dass meine männlichen und weiblichen Eigenschaften gleich stark ausgeprägt sind und sich gegenseitig behindern?
Aber es muss nicht so sein, schließlich gibt es genug unglückliche Frauen und arme Männer :)

Das Ganze geht wohl auf die Untersuchungen der Psychologin Susan Pinker zurück:
Was die kanadische Psychologin Susan Pinker behauptet, muss klassischen Feministinnen dagegen wie Hohn in den Ohren klingen: Nicht die Männer sind schuld, schreibt sie in ihrem gerade veröffentlichten Buch "The Sexual Paradox", sondern Frauen wollen in ihrer großen Mehrheit gar nicht bis in die Chefetagen vordringen. Und die Meisten ihres Geschlechts, so Pinker, interessierten sich nun einmal nicht für Technik und strebten stattdessen an, in typischen Frauenberufen zu arbeiten: Erziehung, Kommunikation, helfende Tätigkeiten.
Zitat aus dem FOCUS

Link zu dem Artikel:
http://www.focus.de/jobs/karriere/tid-9 ... 68709.html

Gruß
CPG

Re: Biologie des Erfolges?

Verfasst: Fr 26. Sep 2008, 09:46
von Anne-Mette
Wie immer - wenn einer damit anfängt, ziehen die Anderen nach.
Heute auf brigitte.de:
Gender-Forschung: Was Frau und Mann wirklich unterscheidet
Frauen sind einfühlsam, Männer ehrgeizig: Über wahre Geschlechter-Klischees und aktuelle Hormonforschung sprach BRIGITTE mit der kanadischen Psychologin Susan Pinker.

Hier der ganze Artikel: http://www.brigitte.de/frau/gesellschaf ... index.html

Fragt sich nur, was das für uns bedeutet. Ich finde mich bei einigen angeblich typisch weiblichen Eigenschaften ebenso erwähnt wie bei typisch männlichen...
Es wird sicherlich eine Diskussion in Gang kommen und es wird nicht lange dauern, bis ein ebenso seriöser Psycholog etwas veröffentlicht, was die Thesen von Frau Pinker in Frage stellt :D

Gruß
cpg