Intersexuellen Kindern eine Chance geben!
Verfasst: Mi 18. Jan 2017, 10:07
"Kosmetische Eingriffe an intersexuellen Kindern gehen nicht zurück!!!" Haben wir kürzlich mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen müssen
(viewtopic.php?f=139&t=13274).
Vieles in Krankenhäuser geschieht "im Verborgenen" — oder Behandlungen werden an Gesetze und Verordnungen angepasst oder Diagnosen so umgeschrieben, dass man sich dort nicht in Gefahr begibt, Behandlungsrichtlinien zu missachten.
Dabei bleibt das Kindeswohl, wie Erfahrungen intersexueller Menschen zeigen, auf der Strecke.
Weil viele Behandlungen "im Verborgenen" stattfinden, haben von solchen Behandlungen betroffene Menschen später Mühe mit der Frage: "was haben sie als Kind mit mir gemacht?"
Manche Eltern wurden mit dem Ratschlag entlassen: "aber sagen sie nichts; wenn niemand und auch das Kind nichts davon weiß, wird es ganz normal aufwachsen".
Um so erfreulicher ist es, wenn KinderärztInnen, Hebammen, KrankenhausmitarbeiterInnen und andere medizinische Fachkräfte den Eltern sagen: "informieren Sie sich, lassen Sie sich unabhängig beraten, damit Sie Entscheidungen in Bezug auf medizinische Maßnahmen für das Kind mit dem bestmöglichen Informationshintergrund treffen können".
Dabei sollte das Angebot der Peer-Beratungen genannt und den Menschen ans Herz gelegt werden.
Beratungsmöglichkeiten gibt es in ganz Deutschland - für Erwachsene, aber auch für Kinder.
Werdende oder "neue" Eltern können von den Erfahrungen anderer Eltern profitieren.
Gruß
Anne-Mette
(viewtopic.php?f=139&t=13274).
Vieles in Krankenhäuser geschieht "im Verborgenen" — oder Behandlungen werden an Gesetze und Verordnungen angepasst oder Diagnosen so umgeschrieben, dass man sich dort nicht in Gefahr begibt, Behandlungsrichtlinien zu missachten.
Dabei bleibt das Kindeswohl, wie Erfahrungen intersexueller Menschen zeigen, auf der Strecke.
Weil viele Behandlungen "im Verborgenen" stattfinden, haben von solchen Behandlungen betroffene Menschen später Mühe mit der Frage: "was haben sie als Kind mit mir gemacht?"
Manche Eltern wurden mit dem Ratschlag entlassen: "aber sagen sie nichts; wenn niemand und auch das Kind nichts davon weiß, wird es ganz normal aufwachsen".
Um so erfreulicher ist es, wenn KinderärztInnen, Hebammen, KrankenhausmitarbeiterInnen und andere medizinische Fachkräfte den Eltern sagen: "informieren Sie sich, lassen Sie sich unabhängig beraten, damit Sie Entscheidungen in Bezug auf medizinische Maßnahmen für das Kind mit dem bestmöglichen Informationshintergrund treffen können".
Dabei sollte das Angebot der Peer-Beratungen genannt und den Menschen ans Herz gelegt werden.
Beratungsmöglichkeiten gibt es in ganz Deutschland - für Erwachsene, aber auch für Kinder.
Werdende oder "neue" Eltern können von den Erfahrungen anderer Eltern profitieren.
Gruß
Anne-Mette