Rechtliche Hilfe bei der Gaop
Verfasst: Fr 4. Nov 2016, 15:27
Hallo liebes Forum.
Ich hoffe das Thema ist in der richtigen abteilung amsonsten ruhig verschieben.
Zuersteinmal eine zusammenfassung über mich.
Ich heisse Michelle und bin 26 Jahre alt.
Ich kam mit einem Männlichen Körper zur welt und doch fühlte ich mich immer schon "anders". Auch wenn ich schon immer den wunsch verspürte einen weiblichen Körper zu haben, so wusste ich lange zeit nicht wie man das nennt und welche möglichkeiten es gibt. Trotz dessen war mir schon immer klar, sollte es möglichkeiten geben würde ich den weg gehen. Ein einfaches "verkleiden" hätte mir nicht gereicht weswegen ich Jahrelang versucht habe nach aussen das Bild ab zu geben welches von mir verlangt wurde. Das etwas mit mir nicht stimmt habe ich dennoch nicht komplett verbergen können.
Erst im alter von 23 stiess ich zum ersten mal auf das wort Transgender in dem ich einen Mann kennen gelernt habe welcher mit einem weiblichen Körper zur welt kam.
Wir hatten lange mit einander geredet und ich habe viele Foren durchstöbert wo mir doch viele paralelen aufgefallen sind. Teils soweit das ich dachte ich jene Personen würden meine vergangenheit leben.
Ende 2013 habe ich mit meiner damaligen Partnerin gesprochen das ich so nicht mehr weiterleben mag, sie hatte es sehr gut aufgefasst im grunde sich nichtmals wiklich gewundert.
Seid dem lebe ich auch ausschliesslich als Frau.
Am 14.2.2014 hatte ich meinen ersten besucht bei der Therapheutin. Das "problem" war schnell klar so das ich auch meine Indikation bekam. Ich besuchte sie jediglich 8 Monate da man sich am Ende nur noch über gott und die Welt bei Kaffee unterhielt. Aus ihrer sicht war ich stabil genug.
Seid Oktober 2014 nehme ich hormone und mittlerweile habe ich auch meinen Namen und meine Personenstandsänderung abgeschlossen.
Nun zum problem. Vieleicht gibt es ja unter euch Personen welche auf ein ähnliches Problem stiessen und mir da helfen können. Leider werde ich im internet nicht fündig so das ich mir nicht wie bei allem anderen selbst helfen kann:
Am 13.9.2016 stellte ich einen Antrag bei der Ikk-Classic auf die Kostenübername meiner Gaop.
Beigefügte Unterlagen waren:
-2 Unabhängige gerichtliche Gutachten
-Schreiben vom Gericht "Namensänderung u. Personenstandsänderung"
-Indikationsschreiben
-Antrag auf Gaop wie die Bitte mir eine neue Krankenkassenkarte auf meinem Namen aus zu stellen.
-Kostenvoranschlag zur op wie auch Risikoaufklärung
-Hormonverlauf meiner Endokrinologin.
Am 16.9.2016 bekam ich den unterschriebenen Rückschein meines Einschreibens zurück.
Man teilte mir später mit das die Unterlagen Intern verschollen gingen so das ich am 10.10.2016 erneut die Unterlagen per Email versendete. Eine Antwort erhielt ich per Email erst am 17.10.2016 das meine unterlagen weiterhin verschollen sind aber die Email an das Mdk weitergereicht werden würde.
Da ich eigentlich am 22.11.2016 einen Optionalen Op Termin gehabt hätte und bist zum 7. bescheid hätte geben müssen, fragte ich am 30.10.2016 über den aktuellen status nach. Am 2.11.2016 bekam ich schliesslich eine email von der Mdk mit der Forderung das ich unterlagen nachreichen müsse.
-Lebenslauf (kein problem brauchte ich ja auch für ein Gutachten vom Gericht.)
-Beweis einer 12 Monatigen Theraphie (ich war keine 12 monate in Theraphie)
-Beweiss über einen 12 Monatigen Alltagstest. (ich habe genug Leute die bestätigen können das ich mich in sämmtlichen Lebenslagen als Frau/Michelle vorstelle. Seid einem Jahr habe ich einen Partner welcher mich "neutral" kennen gelernt hatt. Auch er kann es mehr als bestätigen.)
-Hervorheben des "leidensdrucks" und Antrag auf Op (das habe ich bereits abgeschickt....)
Da ich die geforderten Unterlagen nicht aufbringen kann und ich auch gelesen habe das sie in den Soc 7 gar nicht mehr gefordert werden, frage ich mich nun was ich Gesetzlich machen kann. Den auf mich wirkt es so als wolle meine Krankenkasse an der falschen stelle Kosten sparen und versuchen nun alles mögliche um die Op ablehnen zu können.
Dazu frage ich mich, wie sieht es aus der Gesetzlichen sicht aus mit der 3 Wochen frist, wenn die Krankenkasse meine Unterlagen angeblich verschlampt hatt. Steht mir das Recht der Genehmigungsfiktion in diesem fall zu? (was heissen würde das die Krankenkasse mir eigentlich die Kostenzusage schicken müsste)
Ich würde mich über Antworten freuen.
Mfg Michelle.
Ich hoffe das Thema ist in der richtigen abteilung amsonsten ruhig verschieben.
Zuersteinmal eine zusammenfassung über mich.
Ich heisse Michelle und bin 26 Jahre alt.
Ich kam mit einem Männlichen Körper zur welt und doch fühlte ich mich immer schon "anders". Auch wenn ich schon immer den wunsch verspürte einen weiblichen Körper zu haben, so wusste ich lange zeit nicht wie man das nennt und welche möglichkeiten es gibt. Trotz dessen war mir schon immer klar, sollte es möglichkeiten geben würde ich den weg gehen. Ein einfaches "verkleiden" hätte mir nicht gereicht weswegen ich Jahrelang versucht habe nach aussen das Bild ab zu geben welches von mir verlangt wurde. Das etwas mit mir nicht stimmt habe ich dennoch nicht komplett verbergen können.
Erst im alter von 23 stiess ich zum ersten mal auf das wort Transgender in dem ich einen Mann kennen gelernt habe welcher mit einem weiblichen Körper zur welt kam.
Wir hatten lange mit einander geredet und ich habe viele Foren durchstöbert wo mir doch viele paralelen aufgefallen sind. Teils soweit das ich dachte ich jene Personen würden meine vergangenheit leben.
Ende 2013 habe ich mit meiner damaligen Partnerin gesprochen das ich so nicht mehr weiterleben mag, sie hatte es sehr gut aufgefasst im grunde sich nichtmals wiklich gewundert.
Seid dem lebe ich auch ausschliesslich als Frau.
Am 14.2.2014 hatte ich meinen ersten besucht bei der Therapheutin. Das "problem" war schnell klar so das ich auch meine Indikation bekam. Ich besuchte sie jediglich 8 Monate da man sich am Ende nur noch über gott und die Welt bei Kaffee unterhielt. Aus ihrer sicht war ich stabil genug.
Seid Oktober 2014 nehme ich hormone und mittlerweile habe ich auch meinen Namen und meine Personenstandsänderung abgeschlossen.
Nun zum problem. Vieleicht gibt es ja unter euch Personen welche auf ein ähnliches Problem stiessen und mir da helfen können. Leider werde ich im internet nicht fündig so das ich mir nicht wie bei allem anderen selbst helfen kann:
Am 13.9.2016 stellte ich einen Antrag bei der Ikk-Classic auf die Kostenübername meiner Gaop.
Beigefügte Unterlagen waren:
-2 Unabhängige gerichtliche Gutachten
-Schreiben vom Gericht "Namensänderung u. Personenstandsänderung"
-Indikationsschreiben
-Antrag auf Gaop wie die Bitte mir eine neue Krankenkassenkarte auf meinem Namen aus zu stellen.
-Kostenvoranschlag zur op wie auch Risikoaufklärung
-Hormonverlauf meiner Endokrinologin.
Am 16.9.2016 bekam ich den unterschriebenen Rückschein meines Einschreibens zurück.
Man teilte mir später mit das die Unterlagen Intern verschollen gingen so das ich am 10.10.2016 erneut die Unterlagen per Email versendete. Eine Antwort erhielt ich per Email erst am 17.10.2016 das meine unterlagen weiterhin verschollen sind aber die Email an das Mdk weitergereicht werden würde.
Da ich eigentlich am 22.11.2016 einen Optionalen Op Termin gehabt hätte und bist zum 7. bescheid hätte geben müssen, fragte ich am 30.10.2016 über den aktuellen status nach. Am 2.11.2016 bekam ich schliesslich eine email von der Mdk mit der Forderung das ich unterlagen nachreichen müsse.
-Lebenslauf (kein problem brauchte ich ja auch für ein Gutachten vom Gericht.)
-Beweis einer 12 Monatigen Theraphie (ich war keine 12 monate in Theraphie)
-Beweiss über einen 12 Monatigen Alltagstest. (ich habe genug Leute die bestätigen können das ich mich in sämmtlichen Lebenslagen als Frau/Michelle vorstelle. Seid einem Jahr habe ich einen Partner welcher mich "neutral" kennen gelernt hatt. Auch er kann es mehr als bestätigen.)
-Hervorheben des "leidensdrucks" und Antrag auf Op (das habe ich bereits abgeschickt....)
Da ich die geforderten Unterlagen nicht aufbringen kann und ich auch gelesen habe das sie in den Soc 7 gar nicht mehr gefordert werden, frage ich mich nun was ich Gesetzlich machen kann. Den auf mich wirkt es so als wolle meine Krankenkasse an der falschen stelle Kosten sparen und versuchen nun alles mögliche um die Op ablehnen zu können.
Dazu frage ich mich, wie sieht es aus der Gesetzlichen sicht aus mit der 3 Wochen frist, wenn die Krankenkasse meine Unterlagen angeblich verschlampt hatt. Steht mir das Recht der Genehmigungsfiktion in diesem fall zu? (was heissen würde das die Krankenkasse mir eigentlich die Kostenzusage schicken müsste)
Ich würde mich über Antworten freuen.
Mfg Michelle.