Ich muss hier tatsächlich eine Lanze für die Kirche brechen.
Obwohl ich nichts mit Gott und Glauben am Hut habe, wohne ich seit einiger Zeit in einem Wohnheim, welches der evangelischen Kirche im Rheinland gehört. Dabei wohnen hier viele Konfessionen, also auch Muslime, Hinduisten und Buddhisten und eben auch Atheisten, gemeinsam.
Und tatsächlich erhalte ich hier eine enorme Unterstützung von allen, vor allem aber auch von den Mitarbeitenden der Leitung, die mir auch in Einzelgesprächen immer wieder zusagten, für mich da zu sein.
Diese Unterstützung hat mein persönliches Weltbild etwas erweitert, so wie andersrum auch durch mich das Weltbild von anderen erweitert wurde, wie mir mehrfach erzählt wurde

So soll es doch sein, lernen voneinander, sein Weltbild, seinen Denkrahmen erweitern und anzupassen an neue Situationen.
Mit diesem Wissen und dieser Unterstützung im Hintergrund kann ich auch die Kommentare unter dem Artikel leichter verdauen, da ich weiß, dass es viele gibt, die eben nicht so denken (Klar, auch viele, die so denken, aber ich versuche, auch wenn es oft schwerfällt, an die vielen positiven Erlebnisse zu denken).
Liebe Grüße, Sophie