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"Alles Gender?" NDR Info Radio 14.8.16 mit und über Elke Spörkel, Pfarrerin

Verfasst: So 14. Aug 2016, 06:46
von Inga
In der "ndr mediathek" zu finden unter
http://www.ndr.de/info/Alles-Gender,audio292246.html

Alles Gender?

NDR Info - 14.08.2016 06:05 Uhr Autor/in: Hollenbach, Michael

50 Jahre dauerte es, bis Elke Spörkel sich zu ihrer Transidentität bekennen konnte. Heute steht sie als Pfarrerin auf der Kanzel -– mit dem Segen der ev. Kirchenleitung.

Liebe Grüße
Inga

Re: "Alles Gender?" NDR Info Radio 14.8.16 mit und über Elke Spörkel, Pfarrerin

Verfasst: So 14. Aug 2016, 10:04
von ab08
Danke, liebe Inga,

für die Verlinkung dieses informativen Beitrages, der Zusammenhänge gut beschreibt und daneben auch die Situation von Frau Elke Spörkel gut schildert. (flo)

Obwohl ich einige Schwierigkeiten kenne, es beruflich oft problematisch wird, schockierten mich doch Details, insbesondere wie die Gemeinde reagierte.
Wenn ich darüber nachdenke, hat es sicher mit dem Problem "Religiosität" bzw. "Glauben" bei uns Menschen zu tun... Verschärfend kommt hinzu: Speziell in dem Bereich tummeln sich Fanatiker (z.B. Birgit Kelle), die mit Vorurteilen das Fehlen von Kenntnissen bzw. einer vernünftigen Bildung geschickt verschleiern.

Zum Vergleich, dass es auch anders geht:
(Quasi als Gegenposition zu einigen negativen Informationen des Beitrags...)
Mein CO liegt über 8 Jahre zurück. Ich unterrichtete bis Ende des Schuljahres 2015/2016 Mathematik und Physik, bin im Berufsverband tätig.
Schüler/Eltern/Kollegen: Vorbehalte wegen TS, gab es da, bis auf Einzelfälle, nicht. Aber selbst in den Einzelfällen gab die Fachkompetenz den Ausschlag... Schüler/Eltern/Kollegen war wichtig, dass ich griffig erklären kann und z.B. dass die Ergebnisse in Prüfungen in der Regel besser waren als in Parallellkursen.
Es ging darum, dass Schüler eine gute Ausbildung erhalten und gut für den Beruf vorbereitet sind. --> Bei den harten Fakten spielte meine Transsexualität wirklich keine Rolle! - Das Abitur ist anspruchsvoll, dass die Lehrerin transsexuell ist, lockerte da die Situation eher auf. Das störte daher im Grunde niemand, weder Schüler noch Eltern. --> Bzw. den Wenigen, die sich vielleicht daran störten, waren die Ergebnisse wichtiger... :wink:
Auch meine gute Vernetzung mit der Universität (dort lange Zweitprüfer) war von Interesse...

Liebe Grüße
Andrea

P.S. Vor der Leistung von Frau Pfarrerin Spörkel in schwierigem Umfeld habe ich große Hochachtung!!!
Bei Erfindern, PC-Experten, Handwerkern etc. dürfte es ähnlich wie bei mir sein. -> Da ist doch eigentlich auch die Qualität der Arbeit wichtiger als das Geschlecht :lol:
Zu obigem nur noch ein kleines Stoßgebet "Herr, ich bitte Dich, lass Hirn regnen!"