Erfahrung nach dem Outing!
Verfasst: Fr 29. Jul 2016, 19:15
Hallo ihr Lieben
Mittlerweile sind nun schon mehr als drei Monate vergangen, seit ich meiner Frau nach 26 Ehejahren gebeichtet habe, dass ich gerne Frauenkleider trage und eine weibliche Seite habe. Wie es seither bei mir weiter ging und welche Erfahrungen ich seither gemacht habe , möchte ich einmal mitteilen! Gleichzeitig betrifft dies auch die Threads die ich geschrieben habe.
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Am Anfang stand bei meiner Frau Unsicherheit und totales Unverständnis wie so etwas sein kann, dass ein Mann Frauenkleider trägt. Sie meinte zu Anfang sie findet es "schwuchtlig" und nicht normal. Gleichzeitig wollte sie wissen, ob ich auf Männer stehe und wie ich mir alles vorstelle. In intensiven Gesprächen habe ich ihr mitgeteilt, dass ich zu hundert Prozent hetero bin aber auch gleichzeitig diese weibliche Seite besitze. Ich erklärte ihr ,dass ich diese Seite seit meiner Kndheit habe und das die Versuche gescheitert sind, "es" los zu werden. Im Gegenteil, je älter ich werde, je ausgeprägter ist der Wunsch die weibliche Seite zu leben! Sie wollte alle meine Kleider und Schuhe sehen, was ich ihr sehr gerne gezeigt habe. Gleichzeitig sagte sie , dass sie nun versteht , warum ich mich am ganzen Körper rasiere. Sie hatte am Anfang die größte Angst vor dem was kommt und kommen wird! Durch meine Liebe zu ihr, auch sexuell, hat sie mit der Zeit gemerkt , dass ich der Gleiche bin wie zuvor. Allerdings hat sie erwähnt , ich hätte mich für sie verändert durch mein Erscheinen als Frau. Dennoch hält sie zu mir. Sie sagt immer wieder, dass sie es nicht verstehen kann und würde sich am liebsten wünschen, dass diese weibliche Seite nicht da wäre. Sie weiß nun aber auch, dass dies immer ein Teil von mir sein wird! Die ersten Momente wo ich in Frauenkleidern von ihr geduldet neben ihr in der Wohnung war, hatte ich ein komisches Schamgefühl. Mittlerweile macht mir dies aber überhaupt nichts mehr aus, weil ich endlich ohne Heimlichkeit meine Kleidung tragen kann. Sie lässt mich aber deutlich wissen, wenn es ihr zuviel wird. Bisher geht alles noch ohne Perücke und Schminke.Sie weiß das ich dies in ihrer Abwesenheit mache, aber ich will ihr momentan nicht zu viel zumuten. Ich bin schon so sehr zufrieden wie sie mit der Situation umgeht. Sie duldet es auch wenn sie es nach wie vor nicht verstehen kann und will! Mittlerweile haben wir auch schon zusammen eine Bluse und einen Rock für mich gekauft. Ich weiß aber, dass sie sehr über ihren Schatten springen musste. Immer wieder sage ich ihr sie soll mir mitteilen wenn es zuviel wird. Dann müssen wir eine Lösung finden. Momentan kommt sie immer besser damit zurecht, wenn ich mit FSH, Pumps, Rock, Bluse oder Kleid umher stoeckele! Sie macht sich dann manchesmal darüber lustig, ohne es aber ernst zu meinen. Ich sagte ihr auch das es für mich nicht lustig sei sondern es ist mein gelebtes Ich. Sie spürt dass ich ohne meine weibliche Seite Leben zu können, sehr unglücklich bin. Ich habe ihr gesagt, dass ich weiß das ich viel von ihr verlange und möchte deshalb das wir immer offen darüber reden. Eines war auf jeden Fall richtig, mein Outing! So wie bis dahin wäre es nicht weiter gegangen! Ich hoffe das meine Frau auch in Zukunft die Kraft hat mit mir leben zu können. Ich versuche alles ihr mehr über das CD zu erzählen. Gleichzeitig hat sie sich aber auch schon selber im Internet informiert. Sie hält zu mir , aber alles mit Höhen und Tiefen. Ich bin und bleibe wie auch immer Teilzeitfrau! Allerdings ist ihr dies noch immer sehr oft, verständlicherweise, sehr unangenehm.
Liebe Grüße , Claudia 60

Mittlerweile sind nun schon mehr als drei Monate vergangen, seit ich meiner Frau nach 26 Ehejahren gebeichtet habe, dass ich gerne Frauenkleider trage und eine weibliche Seite habe. Wie es seither bei mir weiter ging und welche Erfahrungen ich seither gemacht habe , möchte ich einmal mitteilen! Gleichzeitig betrifft dies auch die Threads die ich geschrieben habe.
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Am Anfang stand bei meiner Frau Unsicherheit und totales Unverständnis wie so etwas sein kann, dass ein Mann Frauenkleider trägt. Sie meinte zu Anfang sie findet es "schwuchtlig" und nicht normal. Gleichzeitig wollte sie wissen, ob ich auf Männer stehe und wie ich mir alles vorstelle. In intensiven Gesprächen habe ich ihr mitgeteilt, dass ich zu hundert Prozent hetero bin aber auch gleichzeitig diese weibliche Seite besitze. Ich erklärte ihr ,dass ich diese Seite seit meiner Kndheit habe und das die Versuche gescheitert sind, "es" los zu werden. Im Gegenteil, je älter ich werde, je ausgeprägter ist der Wunsch die weibliche Seite zu leben! Sie wollte alle meine Kleider und Schuhe sehen, was ich ihr sehr gerne gezeigt habe. Gleichzeitig sagte sie , dass sie nun versteht , warum ich mich am ganzen Körper rasiere. Sie hatte am Anfang die größte Angst vor dem was kommt und kommen wird! Durch meine Liebe zu ihr, auch sexuell, hat sie mit der Zeit gemerkt , dass ich der Gleiche bin wie zuvor. Allerdings hat sie erwähnt , ich hätte mich für sie verändert durch mein Erscheinen als Frau. Dennoch hält sie zu mir. Sie sagt immer wieder, dass sie es nicht verstehen kann und würde sich am liebsten wünschen, dass diese weibliche Seite nicht da wäre. Sie weiß nun aber auch, dass dies immer ein Teil von mir sein wird! Die ersten Momente wo ich in Frauenkleidern von ihr geduldet neben ihr in der Wohnung war, hatte ich ein komisches Schamgefühl. Mittlerweile macht mir dies aber überhaupt nichts mehr aus, weil ich endlich ohne Heimlichkeit meine Kleidung tragen kann. Sie lässt mich aber deutlich wissen, wenn es ihr zuviel wird. Bisher geht alles noch ohne Perücke und Schminke.Sie weiß das ich dies in ihrer Abwesenheit mache, aber ich will ihr momentan nicht zu viel zumuten. Ich bin schon so sehr zufrieden wie sie mit der Situation umgeht. Sie duldet es auch wenn sie es nach wie vor nicht verstehen kann und will! Mittlerweile haben wir auch schon zusammen eine Bluse und einen Rock für mich gekauft. Ich weiß aber, dass sie sehr über ihren Schatten springen musste. Immer wieder sage ich ihr sie soll mir mitteilen wenn es zuviel wird. Dann müssen wir eine Lösung finden. Momentan kommt sie immer besser damit zurecht, wenn ich mit FSH, Pumps, Rock, Bluse oder Kleid umher stoeckele! Sie macht sich dann manchesmal darüber lustig, ohne es aber ernst zu meinen. Ich sagte ihr auch das es für mich nicht lustig sei sondern es ist mein gelebtes Ich. Sie spürt dass ich ohne meine weibliche Seite Leben zu können, sehr unglücklich bin. Ich habe ihr gesagt, dass ich weiß das ich viel von ihr verlange und möchte deshalb das wir immer offen darüber reden. Eines war auf jeden Fall richtig, mein Outing! So wie bis dahin wäre es nicht weiter gegangen! Ich hoffe das meine Frau auch in Zukunft die Kraft hat mit mir leben zu können. Ich versuche alles ihr mehr über das CD zu erzählen. Gleichzeitig hat sie sich aber auch schon selber im Internet informiert. Sie hält zu mir , aber alles mit Höhen und Tiefen. Ich bin und bleibe wie auch immer Teilzeitfrau! Allerdings ist ihr dies noch immer sehr oft, verständlicherweise, sehr unangenehm.
Liebe Grüße , Claudia 60