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"In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Do 26. Mai 2016, 15:21
von Anne-Mette
Moin,
na, das ist doch mal ein "Lebenszeichen" des Bundesverbandes
(die Legende lebt)
Akademie Waldschlösschen
37130 Gleichen bei Göttingen
info@waldschloesschen.org
http://www.waldschloesschen.org
Trans*Aktiv - Möglichkeiten und Grenzen einer Trans*Politik in Deutschland
https://www.waldschloesschen.org/de/ver ... va_nr=6997
In Kooperation mit dem Bundesverband Trans* - Für geschlechtliche Selbstbestimmung und Vielfalt! (BVT*)
Fr, 24.06.2016 "” So, 26.06.2016
Die Tagung für Trans*Menschen soll politisches und soziales Engagement fördern. Neben ihren Vernetzungsangeboten will die Tagung Trans*Aktive Menschen bei der Verfolgung ihrer Ziele unterstützen.
Die Veranstaltung soll dazu beitragen, die einzelnen Trans*Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, um Antidiskriminierungsstrategien zu entwickeln und um gemeinsam und abgestimmt auf mögliche Bündnispartner_innen zuzugehen. Diese Vorhaben in einer Veranstaltung der politischen Bildung zu fördern ist umso wichtiger, da Trans*Menschen in Selbsthilfe und Beratung sich bereits als Expert_innen in eigener Sache definieren (müssen). Um die Anliegen der Selbsthilfe in den politischen Diskurs einfließen zu lassen bietet die Tagung Fortbildung und Austausch. Somit verbessern sich die Möglichkeiten, dass Trans*Menschen sich aktiv in gesellschaftliche Zusammenhänge einbringen können.
Themen, mit denen wir uns an dem Wochenende u.a. beschäftigen werden:
- Lebenssituationen von Trans*menschen in Deutschland
- Welche Beratungsmöglichkeiten stehen Trans*menschen zur Verfügung?
- Struktur der Selbsthilfe - für mehr Akzeptanz
- Gesundheitspolitische Diskurse über Trans*Lebensweisen
- Möglichkeiten und Grenzen politischer Partizipation
- Darstellung von Trans* in den Medien
Kosten: 30,- EUR, inkl. Übernachtung und Verpflegung. Einzelzimer nur nach Verfügbarkeit und gegen Aufpreis
Die Email, die ich erhalten habe, enthält die Genehmigung der Weitergabe
Dauer: Fr, 18:00 Uhr — So, 14:30 Uhr
Infos/Anmeldung:
https://www.waldschloesschen.org/de/ver ... va_nr=6997
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Fr 27. Mai 2016, 00:19
von Lina
OK, es findet also eine Konferenz statt. Es gibt noble Zielsetzungen. Teilnahme kostenpflichtig, vielleicht nur Kostendeckend.
Und was passiert dann?
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Fr 27. Mai 2016, 04:53
von Svetlana L
Lina hat geschrieben:Und was passiert dann?
Wie wär's denn mit Austausch, Information, Vernetzung, Empowerment ...
Was soll(te) denn deiner Meinung nach (weltbewegendes?) passieren?
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Fr 27. Mai 2016, 09:25
von Lieschen
Hallo,
es geht weiter. Das genügt schon. Immerhin wird dies, nach meinem Wissensstand, alles ehrenamtlich organisiert. Deshalb bin ich allen OrganisatorInnen und Teilnehmenden für ihr Engagement dankbar.
Und 30,- Euro Teilnahmebeitrag inkl. 2 Übernachtungen und Verpflegung: das ist niemals auch nur annähernd kostendeckend. Es ist eine kleine Hürde, um Übernachtungs- und Verpflegungsschnorrer abzuhalten.
Gruß,
Lieschen
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Fr 27. Mai 2016, 10:20
von Ulrike-Marisa
Moin,
...die Legende lebt, aber der sogenannte Bundesverband Trans* ist aber immer noch kein eingetragener Verein - er befindet sich immer noch im rechtlichen Gründungsstadium.
Gruß, Ulrike-Marisa
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 01:00
von Lina
Svetlana L hat geschrieben:Lina hat geschrieben:Und was passiert dann?
Wie wär's denn mit Austausch, Information, Vernetzung, Empowerment ...
Was soll(te) denn deiner Meinung nach (weltbewegendes?) passieren?
Ja, egal, was nun das Ergebnis ist, müssend die Teilnehmerinnen sich doch was dabei gedacht haben. Man tut doch nichts ohne irgendetwas damit zu bezwecken. (oder man ist ausgesprochen blöd). Also, was? Du meinst doch wohl nicht im ernst, dass man Leute bundesweit anreisen lässt, um dann in einer kleineren Gruppe zusammen festzustellen, dass die Welt, die Menscherechte von TG verletzt, genau wie die Jahre zuvor, und das war es dann?
Ja, um so einen Aufwand zu treiben, würde ich tatsächlich mehr erwarten.
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 14:58
von Anne-Mette
Guten Tag,
dass man hier die Bezeichnung als "Trans*menschen"
zum letzten Mal gelesen hat.
Das wird nicht möglich sein, da sich einige Menschen weiterhin als "Trans*menschen" verstehen, genau wie wir die Begriffe "transsexuelle Menschen", "transidentische Menschen", "Transgender" und andere, die von Menschen verwendet werden, die sich selbst beschreiben, annehmen und respektieren.
Gruß
Anne-Mette
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 15:18
von Anke
Hallo Anne-Mette,
da ich mich selbst mit diesem und dem Begriff Trans*Frau identifiziere, empfinde ich die vorstehende Forderung als diskriminierend und respektlos.
Eines der schönen und guten Dinge in diesem Forum ist die Tatsache, dass die Selbstbezeichnung der "Bewohner" dieses Forums gegenseitig anerkannt und respektiert wird. Deshalb bin ich sehr froh und dankbar, dass Du das hier klargestellt hast.
Liebe Grüße
Anke
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 15:24
von Franka
Fangt bloß nicht wieder eine Diskussion mit Rosi an, da kommt eh immer der selbe Schmarrn

Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 15:39
von Anke
Hallo Dahlia,
Da hast Du aus meiner Sicht völlig Recht.
Deshalb habe ich in meinem Post auch ausdrücklich Anne-Mette angesprochen.
Das Problem das ich hier sehe ist, dass wie bei Pegida, AFD oder den ganzen rechtsradikalen Gruppierungen demokratische Rechte wie das Recht zur freien Meinungsäußerung dazu missbraucht werden, eben diese Rechte am Ende abzuschaffen.
Den hier gemachten Versuch bewerte ich ganz ähnlich. Nicht diskriminierend ist nur das, was eine bestimmte Gruppe dafür hält. Und es wird immer wieder versucht, diese Festlegung allen anderen aufzuzwängen. Interessanterweise wird dann, wenn sich die Anderen dann dagegen wehren, denen dann unterstellt, sie würden dieser Gruppe etwas aufzwingen. Dabei verteidige ich nur mein Recht, mich selbst so zu bezeichnen, wie ich es möchte.
Meine Selbstbezeichnung muss nicht jedem gefallen. Es ist für mich völlig in Ordnung, wenn es jemand nicht gefällt. Und ich verlange auch von niemand anderem, dass er die Bezeichnung übernimmt, die ich für gu und richtig halte. Aber deshalb muss ich diese Sicht noch lange nicht übernehmen. Und wenn jemand das auch noch in derart massiver Weise fordert, dann ist es höchste Zeit dem entschieden und entschlossen entgegen zu treten.
Liebe Grüße
Anke
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 16:44
von Magdalena
Hallo,
wir sind hier eine Gemeinschaft, welche sich unterschiedliche zusammensetzt. So unterscheidlich sind auch die Bezeichnungen, die jeder für sich selbst findet. Je nach dem wie man seine Situation empfindet. Dass sollte von Jedem anerkannt und respektiert werden, ohne gleich unendliche Begriffsdebatten loszutreten. Denn nur jeder Einzelne kann beurteilen, wie er/sie sich fühlt.
Viele Grüße Magdalena
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 17:53
von Franka
Ach Rosi,
akzeptiere doch einfach mal, dass der Begriff Tran* sich inzwischen als Oberbegriff durchgesetzt hat und auch du dazugehörst.
Das du Transsexuell bist, eine Frau, will weder ich noch sonst jemand, dir absprechen. Aber das ist eben schon wieder eine Unterkategorie und nur weil du Transfrau bist, bist nichts besonderes, die extra erwähnt werden müsste. Du bist genauso viel Wert, wie Intersexuelle, Bigender, Transgender, Agender, und alle anderen Unterkategorien die unter dem Begriff Trans* zusammengefasst sind und mit eben diesem Begriff mit einer Sprache sprechen sollten und an einem Strang ziehen sollten, damit auch in unserer korrupten Bananenrepublik der Weg für alle Trans* Personen leichter wird.
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 18:36
von Franka
Ok du bist was ganz besonderes und anders als wir alle hier, akzeptiert. Darfst mir das gerne in einem neuen Thread genauer erklären warum, damit auch ich dummi das verstehe.
Aber um zum Thema zurückzukommen, ich habe mich gerade mal für das Wochenende angemeldet.
Werde dann gerne Berichten wozu die Veranstaltung dient, damit auch Linas Neugier befriedigt ist.
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Sa 28. Mai 2016, 19:43
von Svetlana L
Rosi_ hat geschrieben:Die erste wichtige "Antidiskriminierungsstategie" wäre es dann, dass man hier die Bezeichnung als "Trans*menschen"
zum letzten Mal gelesen hat.
Da sind wir wieder mitten im (meiner Meinung nach völlig unnötigen) Kleinkrieg zwischen trans*-Menschen und Transsexuellen.
Rosi_ hat geschrieben:
Zu fragen bliebe noch, warum zu diesem Thema dann ein schwuler Mann als Dozent eingeladen wird.
Was hast du gegen einen schwulen Dozenten? Wäre dir eine lesbische Dozentin lieber? So lange der_die Dozent_in was vom Fach versteht ist mir die sexuelle Ausrichtung vollkommen schnuppe. Oder möchten (manche!) Transsexuelle lieber unter sich bleiben? Ist ja schließlich keiner gezwungen, sich für die Veranstaltung anzumelden.
Ich kann an dem Termin leider nicht, wäre aber sehr an einem Erfahrungsbericht hier interessiert (in Richtung Dahlia

geschrieben)
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: So 29. Mai 2016, 00:56
von Ulrike-Marisa
Moin zusammen,
...nun hört doch endlich mal damit auf, immer neue Schubladen für Menschgen zu schaffen, die so oder so oder auch anders sind. warum ist es auch hier in Forum scheinbar unmöglich, den Menschen an sich in seiner Würde und individuellen Persönlichkeit mal zu sehen und so auch zu akzeptieren, wie er/sie eben ist. Alle hier im Forum haben ein gemeinsames Intersees an Austausch und Information und nicht an kleinkariertem idiologisch gefärbtem Klein-klein. Wir sind hier, weil uns die Informationen und Kontakte helfen und auch persönlich weiter bringen. Diskussion und auch mal Streit gehören sicher dazu; aber bitte mit Anstand und Achtung der/des Andersdenkenden. Hier hat niemand die Weisheit mit Löffeln gegessen; wir können nur aus der gemeinsamen Erfahrung lernen und profitieren. (meine Meinung)
Schönes Wochenende, Ulrike-Marisa
...wir sind die, vor denen uns unsere Eltern schon immer gewarnt haben...