Hallo meine Lieben,
es mag manche aus anderen Teilen der Republik vielleicht wundern... ABER... Die Unterrichts
qualität an staatlichen/kommunalen/kirchlichen Schulen in Bayern ist deutlich höher als viele glauben.
Bereits vor dem Erlass der Richtlinien gab es zahlreiche Kolleginnen und Kollegen die obige Themen im Unterricht angemessen und sinnvoll behandelten.
(...Die machen das natürlich nach wie vor.)
Als staatliche Lehrerin ist das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst mein Dienstherr.
Ich bin transsexuell, nach dem CO gab es dienstlich einige Turbulenzen...
ABER seit 2008 unterrichte ich im korrekten Geschlecht und wurde, aufgrund meines (bereits vor 2008 und auch danach) ausgeübten Beantwortungsbereichs, ganz regulär befördert.
Natürlich bleiben obige Themen Kolleginnen & Kollegen der entsprechenden Fachbereiche (Biologie, Ethik, Deutsch...) vorbehalten.
Meine Fächer(Mathematik/Physik/Natur und Technik) eignen sich hierfür nicht.
Andererseits spreche ich ( im schulischen Umfeld und im Berufsverband) häufig intensiv mit den entsprechenden Fachkollegen über die Thematik.
Insbesondere auch durch meine jahrzehntelange Tätigkeit im Berufsverband bin ich recht gut informiert.
Mein Fazit daher:
Die Unterrichtsqualität ist in der Praxis an vielen Schulen recht gut.
Zugegeben, es gibt Ausreißer, daher ist eine
Präzisierung durch das KM sicher hilfreich. ->
Die vorliegenden Richtlinien verstehe ich genau so!
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Ich wies bereits mehrfach darauf hin:
Bayern verfügt (soweit ich weiß, als einziges Bundesland) über ein
eigenständiges Lehrerbildungsinstitut,
das sich um notwendige Fortbildungen, aktuell erforderliche Fortbildungen und unter anderem auch um solche Themen kümmert:
http://alp.dillingen.de/
z.B. Thema TS - IS etc. (aus dem Jahr 2013)
http://gendersensibel-unterrichten.alp.dillingen.de/
http://gendersensibel-unterrichten.alp. ... Itemid=136