Hallo Allerseits,
Ich kann auch nur von mir sprechen und die ein oder Aussage begrüssen oder auch dementieren.
Als ich das erste mal verheiratet war, war meine Ex-Frau auch für einen Moemnt geschockt als ich ihr erzählte das ich Crossdresser/Transgender bin. Und das war sehr am Anfang nach dem Beginn der Beziehung.
Es entwickelte sich insoweit, das sie mir Tipps gab....zusammen Klamotten kauften etc... und wir viele Veranstaltungen besuchten, vor allen Dingen in HH und Köln.
Als ich mich aber weiter entwickelte und "mehr wollte", kam sie damit nicht mehr klar.
Ich verstand es im ersten Moment, aber auch nicht.
Und ich vermute, das unsere Ehe mitunter daran zerbrochen ist.
Ich hatte lange mit dem Verlust zu kämpfen.
In meiner jetzigen Ehe habe ich es auch wieder direkt erzählt und auch meine Frau kam Anfangs damit zurecht.
Was neues, Aufregendes...
Aber auch hier entwickelte es sich so das ihr es nach "dem öfter ausleben in den 4 Wänden" zuviel wurde.
Darauf hin hab ich es ganz unterlassen, um meine Frau nicht zu verlieren.
10 Jahre! habe ich es sein gelasssen, unterdrückt.
Tja und nun stehe ich kurz davor sie zu verlieren, weil ich ebend doch mehr bin/möchte....wie auch immer.
Es gab hier viele Gespräche und auch Streit aufgrund meines Ich's.
Fazit:
Ich kann die Ehefrauen auch gut verstehen, das sie mal wütend sind, weil sie ja den "Mann" verlieren den sie geheiratet haben / mit zusammen sind/waren.
Ferner verstehe ich die Frauen die nicht den Weg mitgehen wollen.
Für die Betroffenen unter uns ist es wahrlich schade, das die Partnerinnen es nicht miterleben wollen.
Meine wird mich auch nicht begleiten. Da ich aber noch so an ihr hänge, wird es bei mir wohl noch ein "paar Tage" dauern, bis ich wohl weiter gehen kann bzw. werde.
Ich kann einfach nicht egoistisch sein
Es ist zwar schade, aber wie kann ich in der Ehe weiter leben wenn ich nicht glücklich sein kann?
Lg,
Anna
