Magdalena hat geschrieben:Danke Anne-Mette!
Ich sehe es ebenso. Das mindeste ist es den Notruf abzusetzen, in einer Zeit in der die meisten mindestens über ein Handy verfügen.
Daneben, wenn möglich, sich den Tathergang merken und beschreiben können, und eventuelle Angaben zu den Tätern, wenn möglich(Fluchtrichtung, Aufälligkeiten...) merken und den Ermittlern zur Verfügung stellen.
Viele grüße Magdalena
Insbesondere Tahthergänge objektiv beschreiben. Ich habe oft genug erlebt, dass Leute schimpfen, die Polizei tue nichts, aber eine vernünftige brauchbare Zeugenaussage wollen die nicht zu Protokoll geben. Was dann Polizei eigentlich dann tun soll, steht meistens in den Sternen.
Andererseits kann ich aber auch nur dazu auffordern, dass ihr immer, wenn ihr an öffentlichen Debatten teilnimmt, wo Vertreter der Polizei anwesend sind, die folgende Frage in den raum stellt: Wie gut verkauft sich die Polizei selbst? Einige Polizeibehörden scheinen ja am liebsten Anzegen abwimmeln zu wollen. Je weniger Anzeigen, jeweniger Ermittlungen und je besser sieht die Kriminalitätsstatistik aus. Andere versuchen viellecht ehrlich, die Bürger dazu aufzufordern, dass Straftaten zur Anzeige gebracht werden.
In der Regel machen die aber einen grottenschlechten Job daraus, darüber zu Informieren, was eigentlich dann passiert. Leider sind ja viele Leute so naiv, dass die scheinbar glauben, dass sie nur bei der Polizei aufkreuzen müssen "böse-böse" sagen und das soll dann reichen um jemanden gleich sofort und dauerhaft einzusperren. Wenn die Polizei nun es vielleicht ein bisschen klarer machen würden - dass die, die nur Strafrecht aus billigen Fernsehserien kennen - was erforderlich ist, um einen Strafprozess einzuleiten - und vielleicht auch klarer machen würden, dass es auch einen Sinn macht die Polizei zu verständigen und Anzeigen erstatten wenn die wahrscheinlichkeit gering ist, dass unmittelbar einen Taterdächtigen gefunden wird. Es gibt ja nun mal Wiederholungstäter - und die Feststellung von bestimmten Verhaltensmuster kann auch wichtig sein.
Offensichtlich wollen einige Chefs der Polizeiführungen es lieber unmittelbar bequem haben - also weniger Anzeigen - ungeachtet der Tatsache, dass eine bessere Kommunikation mit den Bürgern wahrscheinlich die Aufklärungsquote erhöhen würde.
Deshalb finde ich, dass ihr dieses Thema ansprechen solltet wannimmer und woimmer es eine passende Gelegenheit gibt. D.h. also bei allen öffentlichen Diskussionen wo Polizeisprecher und Innensenatoren/-minister, sicherheitspolitische Sprecher der Opposition anwesend sind.