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Transfeindlichkeit, Diskriminierung in Klinik, insbesondere München?

Verfasst: Di 19. Jan 2016, 17:46
von nicole.f
Guten Abend Ihr Lieben,
mich erreichte vor ein paar Tagen eine Unterstützungsanfrage einer trans* Person, die, nach eigener Aussage, einige recht üble diskriminierende und transfeindliche Erfahrungen in einer Klinik in München machen musste - ausgerechnet auch noch eine der Kliniken, in der ein renommierter Arzt geschlechtsangleichende Operationen durchführt. Zu den Vorfällen gehörte z.B., dass sie in vielen Fällen mit dem falschen Pronomen angesprochen wurde, bei Besprechungen ignoriert wurde etc. Die Person hat mit anderen trans* Patient_innen gesprochen und ihr wurde berichtet, dass dies in dieser Einrichtung kein Einzelfall, sondern eher die Regel sei. Sogar Pflegepersonal soll dies bestätigt haben.

Dies ist ein schwerer Vorwurf gegen die Klinik und wenn sich dies bewahrheitet, auf jeden Fall ein Grund, dagegen vorzugehen.

Jetzt suche ich weitere Patient_innen, die ggf. von solchen Vorkommnissen berichten könnten. Bisher habe ich nur diese eine Aussage der einen Person. Ich glaube ihr, so ist das nicht! Doch wenn man noch mehr Opfer nachweisen könnte, bekäme dies ein ganz anderes Gewicht - eine Person könnte ein Ausrutscher sein. Doch wenn mehrere dies unabhängig berichten, dann liegt ein grundsätzliches Problem vor!

Von solchen Fällen zu berichten ist selbstverständlich nicht ganz schön. Daher möchte ich auch anbieten, dass mir die Berichte per PN oder eMail geschickt werden können. Ich werde diese streng vertraulich behandeln und keinesfalls ungefragt die Namen oder andere zurückverfolgbare Details Dritten gegenüber preisgeben.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Liebe Grüße
nicole