Outing „ androgynen Geschlechtsempfindung
Verfasst: Do 7. Jan 2016, 17:21
Meine Lieben, ich möchte euch von meinem ersten grösseren Outing berichten. Ich habe mich schon vor einigen Freunden geoutet und war schon vor einem Jahr das erste mal ganz en femme an einem Fest wo einige meiner Freunde auch waren. Da ich jedoch von denn meisten immer noch mit meinem alten Namen angesprochen wurde, beschloss ich Ende des letzten Jahres mit meiner Frau zusammen, das wir unseren Freunden mitteilen, das ich ab diesem Jahr Nicola heisse. Mit einer Neujahreinladung teilten wir mit, dass ich ab 2016 mit Nicola angesprochen werden möchte. Mit diesen Worten kündigte ich meinen Namenswechsel an:
"Ich habe mir einen geschlechtsneutralen Namen zuzulegen. Es würde mich sehr freuen, wenn du dich an Nicola gewöhnen könntest, da ich mich damit besser angesprochen fühle. Als Anrede und Pronomen bevorzuge ich eine neutrale oder auch weibliche Form, entsprechend meiner androgynen Geschlechtsempfindung."
So, nun war es raus und wir waren sehr gespannt auf die Reaktionen. Es hatten sich fasst alle gemeldet und wir erhielten, ausser einer recht heftigen negativen, nur positive Rückmeldungen wie z. B.:
- Ihr seit ja die verrücktesten die ich kenne. Hab euch fest lieb.
- Jetzt hast du endlich einen Namen mit dem ich dich richtig ansprechen kann.
- Ich gratuliere dir liebe Nicola für die Offenheit.
- Wenn ihr mir etwas Zeit lässt, so bin ich doch gerne bereit, auch bei mir innerlich diesen Wechsel zu machen. Ich freue mich auf jeden Fall über den mutigen Schritt auf dem Weg zum ICH.
- Ich wünsche dir von Herzen viele offene und unkomplizierte Menschen, die dich so nehmen können wie du bist.
- ich bin froh Euch zu kennen, Ihr seid ein tolles Paar und definitiv eine Bereicherung für mich!
und noch viele mehr.
Von denen die nicht kommen konnten, haben uns ein paar bereits eingeladen oder geschrieben dass sie mit uns noch unbedingt darauf anstossen wollen.
Es war ein richtig tolles Fest und es tat so gut einfach mich zu sein. Angenommen zu sein wie ich bin, mich zu kleiden und zurecht zu machen wie ich mich wohl fühle.
Aus einem berührenden Schreiben das ich von einer Freundin erhielt, waren auch folgende Sätze:
...Ich finde es bewundernswert, wie Du Deinen "Weg der Zwischentöne" - wie ich ihn nennen will - angehst. Denn es wird sicher nicht immer einfach sein, dabei sich selbst zu bleiben...
Ich denke mich selbst zu bleiben ist ein wichtiger Punkt, nicht das Gefühl zu haben, irgendwelchen Erwartungen, die ich mir wahrscheinlich nur selber einbilde zu entsprechen wie ich sein müsste, jetzt wo ich mich geoutet habe.
Es würde mich sehr interessieren ob es unter euch auch Menschen gibt die sich nicht einem der zwei üblichen Geschlechter zuordnen können und wie ihr damit umgeht.
Herzlich Nicola
"Ich habe mir einen geschlechtsneutralen Namen zuzulegen. Es würde mich sehr freuen, wenn du dich an Nicola gewöhnen könntest, da ich mich damit besser angesprochen fühle. Als Anrede und Pronomen bevorzuge ich eine neutrale oder auch weibliche Form, entsprechend meiner androgynen Geschlechtsempfindung."
So, nun war es raus und wir waren sehr gespannt auf die Reaktionen. Es hatten sich fasst alle gemeldet und wir erhielten, ausser einer recht heftigen negativen, nur positive Rückmeldungen wie z. B.:
- Ihr seit ja die verrücktesten die ich kenne. Hab euch fest lieb.
- Jetzt hast du endlich einen Namen mit dem ich dich richtig ansprechen kann.
- Ich gratuliere dir liebe Nicola für die Offenheit.
- Wenn ihr mir etwas Zeit lässt, so bin ich doch gerne bereit, auch bei mir innerlich diesen Wechsel zu machen. Ich freue mich auf jeden Fall über den mutigen Schritt auf dem Weg zum ICH.
- Ich wünsche dir von Herzen viele offene und unkomplizierte Menschen, die dich so nehmen können wie du bist.
- ich bin froh Euch zu kennen, Ihr seid ein tolles Paar und definitiv eine Bereicherung für mich!
und noch viele mehr.
Von denen die nicht kommen konnten, haben uns ein paar bereits eingeladen oder geschrieben dass sie mit uns noch unbedingt darauf anstossen wollen.
Es war ein richtig tolles Fest und es tat so gut einfach mich zu sein. Angenommen zu sein wie ich bin, mich zu kleiden und zurecht zu machen wie ich mich wohl fühle.
Aus einem berührenden Schreiben das ich von einer Freundin erhielt, waren auch folgende Sätze:
...Ich finde es bewundernswert, wie Du Deinen "Weg der Zwischentöne" - wie ich ihn nennen will - angehst. Denn es wird sicher nicht immer einfach sein, dabei sich selbst zu bleiben...
Ich denke mich selbst zu bleiben ist ein wichtiger Punkt, nicht das Gefühl zu haben, irgendwelchen Erwartungen, die ich mir wahrscheinlich nur selber einbilde zu entsprechen wie ich sein müsste, jetzt wo ich mich geoutet habe.
Es würde mich sehr interessieren ob es unter euch auch Menschen gibt die sich nicht einem der zwei üblichen Geschlechter zuordnen können und wie ihr damit umgeht.
Herzlich Nicola