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BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Mi 23. Dez 2015, 11:47
von Anne-Mette
Moin,
BRIGITTE hat schon abgenommen - und in einem dünnen Heft 1/2016 sprang mir
nicht die Überschrift "Die große Brigitte-Diät" entgegen (kommt vielleicht im nächsten Heft), sondern
"Die Ärztin, die ein Mann war"
(Bitte keine erneute Begriffs-Diskussion. Wollen wir mal abwarten, was die Ärztin selbst gesagt hat (ich habe den Artikel noch nicht gelesen).
Ich muss auch erst einmal helfen, das Gästezimmer herzurichten. NEIN, ich werde nicht ausquartiert, sondern wir bekommen Besuch
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Do 24. Dez 2015, 14:48
von Anke
Hallo,
ich hab die Brigitte ab und zu auf dem iPad. Deshalb hatte ich schon Gelegenheit, den Artikel zu lesen.
Mir hat der Artikel gut gefallen. Er ist gut und einfühlsam geschrieben. Wer fleißig sucht, findet vermutlich das eine oder andere Haar in der Suppe. Wer genau das nicht tut, der lernt eine interessante Person kennen, die sich mit vielem herumgeschlagen hat, was viele von uns auch kennen.
Liebe Grüße
Anke
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Do 24. Dez 2015, 14:58
von Anne-Mette
Moin,
mir hat der Artikel auch sehr gut gefallen. Es geht direkt um die Person, die von sich erzählt; und ich will ihr das gerne glauben, was sie sagt!
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Do 24. Dez 2015, 17:44
von Anne-Mette
Moin,
wer über die Überschrift nicht hinauskommt,
qualifiziert sich nicht gerade als Gesprächspartner für Diskussionen über den Artikel
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Fr 25. Dez 2015, 13:11
von Anne-Mette
Moin,
Die Behauptung: Eine "(transsexuelle) Frau sei einmal ein Mann gewesen" ist eine Verleumdung!
Damit überstimmst Du die Aussage von denjenigen, die das für sich selbst so beschreiben; Du nimmst eine Fremdbestimmung vor.
Wenn's hier wieder die selbe Diskussion geben sollte wie in dem Trans*Thread, schiebe ich die Beiträge dorthin.
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Fr 25. Dez 2015, 14:31
von Sabrina.P
Seid mir bitte nicht bös, aber bitte nicht jedesmal diese Diskussion. Thema ist bekannt.
Schönen Weihnachstag noch!

Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Fr 25. Dez 2015, 14:48
von Anke
Hallo,
wer lesen kann ist klar im Vorteil (und verzapft nicht irgendwelchen Quatsch zur "Transgender-Ideologie").
Ich weiß nicht, woher der Satz " die Ärztin, die ein Mann war" herkommt. In meiner Ausgabe lautet die Artikelüberschrift:
EINE UNAUFFÄLLIGE FRAU
Darunter folgender kurzer Abschnitt:
Sie war Ehemann, Vater, erfolgreicher Arzt - zumindest für andere, denn fremd in ihrem Körper fühlte sie sich immer. Seit drei Jahren lebt Hannah Leitz nun als Frau. Und hätte nie damit gerechnet, wie ihre Patienten reagieren.
Der Artikel selbst ist völlig unideologisch. Hier wird eine Person und ihr Weg sehr sensibel beschrieben und dargestellt. An vielen Stellen kommt sie selbst zu Wort.
Was mir an dem Artikel so gut gefällt: hier wird ein Mensch auf menschliche Weise porträtiert. Leserinnen, die mit unseren Themen nichts zu tun haben, bekommen einen sehr guten Einblick in das Innenleben einer transsexuellen Frau. Vor allem entsteht der Eindruck einer völlig normalen Person, die ihr besonderes Päckchen zu tragen hat und endlich ihr richtiges Leben lebt.
Artikel wie diese können wir noch meiner festen Überzeugung gut gebrauchen, gerne mehr davon.
Liebe Grüße
Anke
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Fr 25. Dez 2015, 15:06
von Anne-Mette
Moin,
Ich weiß nicht, woher der Satz " die Ärztin, die ein Mann war" herkommt.
die-aerztin.jpg
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Fr 25. Dez 2015, 15:14
von Anne-Mette
Moin,
dafür, dass wir uns nicht kennen, ist die Äußerung etwas gewagt
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Fr 25. Dez 2015, 15:55
von Anke
Hallo,
vielen Dank Anne-Mette. Im Titelbild der iPad-Ausgabe ist das nicht drauf. Das wäre wohl auch für die Printausgabe besser gewesen.
@Alexandra: Dafür dass Du hier munter in diesem Forum postest, dessen Existenz wir vor allem Anne-Mette und ihrer unermüdlichen Arbeit zu verdanken haben, verhältst Du dich ganz schön respektlos. Und wenn Du ein wenig aufgepasst hättest, wäre dir sicher aufgefallen, dass sie uns hier regelmäßig auf Beiträge aller Art hinweist, ohne sich dabei jedes Mal inhaltlich zu positionieren.
Liebe Grüße
Anke
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Fr 25. Dez 2015, 18:18
von Anne-Mette
Moin,
ich habe mit Absicht MEINE Überschrift so gewählt, dass sie nicht nur aus der vom Brigitte-Cover besteht.
Mit der Beurteilung solcher Aussagen sollten wir uns ein wenig zurückhalten; denn ein "Einschlagen" darauf ist in vielen Fällen verletzend.
Ich kann mich an einen Fall erinnern (vor ein paar Monaten), wo ich den Hinweis auf eine Presse-Veröffentlichung wieder entfernen sollte, weil diejenige, über die in dem Artikel geschrieben wurde, sich durch abfällige Kommentare hier im Forum (und an anderer Stelle) arg verletzt fühlte.
Auch wenn so eine Überschrift von einigen Menschen mit "ganz schlimm", von anderen mit "nicht ganz glücklich" von wieder anderen mit "würde ich auch so sagen" beurteilt wird, sollten wir uns anschauen, was es für ein Artikel ist und in welcher Zeitschrift er erschienen ist.
Der Artikel ist aus mehreren Interviews mit der Ärztin entstanden, wie ich der Print-Ausgabe entnehmen konnte; so ist er von ihr und der Autorin zusammen zu verantworten.
Wäre hier eine offenere Diskussion möglich, ohne gleich "Frauen, die einmal ein Mann waren" zu zerreißen, dann würde sich vielleicht mal jemand finden, derdie diese Sichtweise mit uns diskutieren würde.
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: Sa 26. Dez 2015, 18:44
von Anne-Mette
Guten Tag,
Es handelt sich um einen sehr persönlichen Artikel - und wie ich schon beschrieben habe, wird er in Zusammenarbeit der beiden Verantwortlichen entstanden sein. Es geht also nicht um "die Transsexuellen" oder die "Trans*-Menschen", es geht auch nicht um Dich oder mich.
Mögen sich Menschen nun unter dieser speziellen Überschrift diskriminiert und verletzt fühlen, weil damit eine Unwahrheit
über sie verbreitet wird, Andere wieder diese als trefflich für sich empfinden, dann ist diese Überschrift einfach Müll,
Es geht ja gerade um
DIE WAHRHEIT/WAHRNEHMUNG derjenigen Ärztin, deren Porträt in der BRIGITTE erschienen ist - und warum soll für sie nicht das Selbstbestimmungs/Selbstbeschreibungsrecht nicht genau so gelten wie für alle Menschen?
Die Überschrift bezieht sich nicht auf eine Gruppe oder auf Dich, sondern genau auf diese Frau.
Wie sich schon schrieb: es wäre sicherlich spannend, mit der Autorin oder der Porträtierten - oder anderen Menschen zu diskutieren, die auch von sich sagen: "ich war mal... / ... habe ich hinter mir gelassen... / ... ich bin JETZT MANN/FRAU".
Ich befürchte allerdings, es wird sich niemand darauf einlassen, derdie hier schon einige Postings gelesen hat.
Das man aber diesen denunzierten Menschen - von denen es ja merkwürdigerweise gleich mehrere gibt - eine
gleichberechtigte Meinung zugesteht, so weit möchte man offensichtlich an diesem Ort hier nicht gehen.
Es geht Dir doch überhaupt nicht um eine "gleichberechtigte Meinung". Es ist auch totaler Quatsch, was Du schreibst; denn Du hast uns seitenweise mit Deiner "Meinung" vollgesülzt. Erwartest Du dafür Anerkennung?
Die Mechanismen werden doch nicht nur hier zur Anwendung gebracht, sondern auch in anderen Foren - und auch da treten die "bewährten Teams" auf.
Durch die sinnlose Schulmeisterei (in einem ganz üblen Sinne) verschließt ihr Informationsquellen für diejenigen, die sich frei informieren und dann selbst entscheiden wollen, wie sie sich selbst beschreiben wollen.
Weitere Trollerei können wir vielleicht mit ausbleibender Fütterung vermeiden; ansonsten schau'n wir mal....
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: So 27. Dez 2015, 11:32
von Anne-Mette
Guten Morgen,
Wer, wie behauptet, man könne Geschlecht umwandeln, obwohl die Existenz von geschlechtlichen Uneindeutigkeiten ja gerade der Beweis dafür sind, dass dies un-möglich ist (was für eine Geschlechtsfacette soll den umgewandelt werden?),
"Geschlecht" ist weiter zu sehen.
Zu Geschlecht gehört auch Identität. Geschlecht ist nicht "rein körperlich".
"Geschlecht" ist
auch z.B. "Rolle leben".
"Geschlecht" ist
vielfältig
"Geschlecht" wird von denen, die das wollen,
SELBST beschrieben.
So wird
auch von ihnen beschrieben, ob sie z.B. "als Frau gelebt haben", "als Mädchen geboren wurden", "eine Frau waren" und nun "als Mann leben" oder "ein Mann sind".
Ich denke, wir brauchen keine "Geschlechtspolizei".
Gruß
Anne-Mette
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: So 27. Dez 2015, 14:06
von ab08
Tut mir leid, liebe Anne-Mette,
es kann sein, dass Du Recht hast und es solche Menschen gibt. ABER... mir begegnete bisher noch keine Person, die auch einige Zeit nach dem CO
noch von sich selbst sagte: "Ich war früher mal ein Mann (bzw. eine Frau)."
Andererseits treffe ich heute noch auf Personen, die mich z.B. fragen "Wie war das früher, als Du noch ein Mann warst?"
Es verletzt mich!! Aber ich kann damit umgehen und verbessere "Früher spielte ich die Rolle "Mann"!"
Schüler, bzw. auch die Eltern, die ich früher unterrichtete, wissen längst, dass es früher, der Situation geschuldet,
halt eine Frau in Männerrolle war. Glücklicherweise umgeben mich zahlreiche sehr lernfähige Menschen
In der Regel handelt es sich bei solchen Sätzen um Fremdzuweisung, wie Alex.andra ausführlich erläuterte.
Diese Fremdzuweisung tut weh und ist häufig...
vgl. LaraC bei Ihrer Interpretation des Wikipediabeitrags zur Transsexualität
"Nur leider seid weder Rosi, noch du Andrea, nach der Definition Frauen, sondern sehr verkorkste Männer."
Persönliche bittere Erkenntnis: Empathie ist selten -> Angriffe auf die Person machen halt Spass...
Liebe Grüße
Andrea
Re: BRIGITTE: Eine unauffällige Frau / die Ärztin, die ein Mann war
Verfasst: So 27. Dez 2015, 14:42
von Anne-Mette
Moin,
es muss Dir nicht leid tun, liebe Andrea
Was ich geschrieben habe, stammt nicht von einer Theorie, die ich am Schreibtisch entwickelt habe, sondern es sind Erfahrungen durch den Umgang mit sehr vielen Menschen, die auf unterschiedlichste Art und Weise (ihre/eine) Transsexualität beschreiben/beschrieben haben.
Da ist nichts von einer beeinflussenden Fremdzuweisung durch mich zu spüren.
Trans* spielt für sehr viele, die "angekommen sind" und die ich persönlich kenne, kaum noch eine Rolle; es sei denn, sie sprechen ganz allein und von sich aus von ihrem Leben "davor" - "als Mann" oder "als Frau".
Anders ist es natürlich bei Trans*AktivistInnen, die auch "danach" noch politisch arbeiten.
Gruß
Anne-Mette