Seite 1 von 6

"Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 15. Dez 2015, 00:11
von Inga
Hi,

m. E. bestätiht das Phänomen der Transmänner in Lesbengruppen dass die Einteilung der Menschheit in zwei Geschlechtern nicht mehr zeitgemäß ist.

Liebe Grüße
Inga

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 15. Dez 2015, 07:43
von Anne-Mette
Moin,

"don't feed..."

In manchen Fällen wäre (k)eine Antwort die bessere Alternative.

Bitte nicht schon wieder HIER eine Trans*-Diskussion!

Gruß
Anne-Mette

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 15. Dez 2015, 08:12
von Ulrike-Marisa
Moin,

??? - kann ich nicht begreifen, da sind meine Hände zu klein dafür.
Der Alte Fritz, Friedrich II v. Preußen,wusste damals schon, dass jede/r nach ihrer/seiner Facon seelig sein sollte. Daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert.
Unterscheidungen und Benennungen von Dingen sind doch nur sinnvoll, wenn erkennbares unterschiedlich benannt werden kann und soll. Ähnliche Dinge haben eine Menge an gemeinsamen Eigenschaften, die Schnittmenge sozusagen. Gehören wir nicht alle zur Schnittmenge?? :wink:

Gruß, Ulrike-Marisa

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 15. Dez 2015, 08:16
von ExUserIn-2026-04-08
Bitte nicht schon wieder HIER eine Trans*-Diskussion!
Warum nicht, wenn doch der Bedarf besteht ? Ich finde den Aspekt aus dem "anderen Lager" sehr spannend. Da das nicht meine Welt ist, finde ich es sehr spannend.
Wir sind weiter. Wir sind differenzierter. Aber ein Stück der alten Radikalität ging dabei auch verloren.


Vieleicht ist es das, worauf es ankommt: den Verlust der Radikalität. So verstehe ich auch die Satire von LaraC. Ich halte aber das Männer-Frauen-Modell für gar nicht so falsch. Was ich für falsch halte, ist die stringente Teilung in zwei völlig getrennte Lager. Die Radikalität von Feministinnen, Trans* oder der strengen bipolaren Sichtweise hat ihren Sinn im lächerlich machen verkrusteter Situationen und damit auch ihrer selbst. Wenn das Ergebnis eine differenziertere und offenere Gesellschaft. Das ist nicht "Beliebigkeit", wie manche in ihrer Angst vor Veränderung und dem Andersein glauben, sondern ein offener Raum mit viel Potential für Entwicklungen. Es ist schlicht eine neue Zukunftsperspektive, die durch Konkurenz und Kampf gebundenen Kräfte frei macht, um Möglichkeiten zu öffnen in Kooperationen die wirklich großen Probleme zu lösen.

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 15. Dez 2015, 08:26
von Anne-Mette
Moin,

ich glaube kaum, dass hier schon wieder Bedarf besteht, eine "Rosi_-versus-Trans*-Diskussion" zu führen.
Sie hatte in diversen Themen Gelegenheit, ihre Standpunkte zu diesem Thema unters Volk zu bringen.

Gruß
Anne-Mette

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 15. Dez 2015, 11:11
von eilinfox
Dabei wäre die Diskussion eigentlich gar nicht notwendig.
Die einen finden sich im binären Geschlechtersystem wieder, und wissen genau was sie sind und wo sie sich dort verorten. Und organisieren sich dort.
Und die anderen organisieren sich im irgendeinem Trans* Verband.
Und dann schauen wir mal wo es Gemeinsamkeiten gibt.

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Sa 19. Dez 2015, 18:15
von Ursa minor
Auf den unsäglichen Zeit-Artikel gibt es inzwischen einige Reaktionen im Netz. Hier ein Kommentar, den ich recht passen finde:

https://teiledesganzen.wordpress.com/20 ... stgefuhle/

Gruß

Pe*

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Mo 21. Dez 2015, 16:38
von Lina
Rosi_ hat geschrieben:Langsam dämmert es ....

http://www.zeit.de/kultur/2015-12/trans ... es-10nach8
"..... Etliche der Frauen, die früher einfach butch gewesen wären, also sich männlich gebärdende lesbische Frauen, sind oder werden heute Transmänner. Sie unterziehen sich einer hormonellen und teilweise auch chirurgischen Behandlung, wechseln also das biologische, aber auch das soziale Geschlecht. Da viele von ihnen aber aus der lesbischen Szene kommen, in ihr zu Hause sind und sich hier weiter zugehörig fühlen, sieht man auf den entsprechenden Partys nun immer mehr Männer, Transmänner eben ..."
Nun beginnen auch "die eigenen Reihen" den Trend zu Trans (und Trans*) zu entlarven - als Identifizierungs-Thema.
".... "Ent-identifiziert euch" ..."
Vielleicht solle so manche "Transfrau" (nicht alle, denn für einige ist es ja tatsächlich ein Identifizierungs-Thema)
in sich gehen und für sich obigen Vergleich mit den "Transmännern" einmal auf ihre Intentionen reflektieren. Sehr
deutlich wird hier auch die Sicht, dass Transmänner keine Männer sind ("...immer mehr Männer, Transmänner eben")

Das ist jetzt der Anfang ....

Rosi
Schon richtig, was du sagst, aber der Vergleich mit der Problematik, die in dem Artikel beschrieben wird, ist vielleicht doch nicht ganz bereichtigt. Ich glaube z.B. nicht, dass es irgendwo als Problem gesehen wird, dass Transfrauen (physiologisch noch männlich oder auch nicht) auf Gay parties die ungestörte Ruhe unter Männern durch ihre bloße Anwesenheit stören. Entweder gibt es einen strikten Dress-Code, was mitunter bedeuten kann, dass auch noch tuntige Gays nicht reingelassen werden, oder da sind alle von den Bären zu den Drag-Queens versammelt.

Die Gay-Parties waren einfach nie so politisch geladen wie einige Les-Parties es waren, evtl. noch sind. Ist ja auch verständlich.

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Mo 21. Dez 2015, 16:40
von Lina
Daenerys Targaryen hat geschrieben:Hallo,

ich fahr für mein Leben gerne mit dem Trans-Regio. Das ist ein schöner Zug, der bringt mich immer pünktlich zu meinem Therapeuten. Darf ich den noch benutzen? Die Frage ist ernst gemeint, ich weiß echt nicht mehr weiter. :(

Liebe Grüße

Daenerys
Aus irgend einem Grund denke ich plötzlich an Travesta. Keine Ahnung warum.

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Mo 21. Dez 2015, 19:01
von Salmacis
ich lese mal über alles zwischendrin drüber, ich hab heute keine lust auf #!@$ ;)

zum Thema: JA ICH SEHE DAS AUCH SO!

Mal ehrlich, die ganzen feinen Facetten, die unsere Identität haben kann wir durch die beiden Geschlechter "Mann" und "Frau" stark beeinträchtigt.
Eine Butchlesbe und eben auch sehr feminine Männer geraten leicht an die Frage "hm bin ich vllt Trans?" und was soll ich sagen? Durch die sehr starke Aufklärung der letzten Jahre fühlt man sich in dieser Kiste auch recht wohl und aufgehoben. Man muss ja keine Hormone nehmen, muss keine OPs machen, MÜSSEN muss man nämlich gar nichts mehr. Und genau das ist irgendwie gut aber irgendwie scheiße.

Ich rede hier von mir! Ich bin selbst in Behandlung wegen Transsexualismus, und bisher zeigt sich: Ja ich denke wie eine Frau, ja ich bin zufrieden mit meinem Körper... also was jetzt? Kann ich dann nicht als Mann weiter leben und trotzdem äußerlich komplett wie eine Frau aussehen? Muss ich mich, oder sollte ich, der "Versuchung" nachgeben und mich komplett als Trans* identifizieren weil es so allen leichter fällt mich in eine Schublade zu stecken und ich dann alles blöde bla bla "hinter mir habe"? Ich finde die These hat durch aus eine Daseinsberechtigung.

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Mo 21. Dez 2015, 19:55
von Lina
Salmacis hat geschrieben:ich lese mal über alles zwischendrin drüber, ich hab heute keine lust auf #!@$ ;)

zum Thema: JA ICH SEHE DAS AUCH SO!

Mal ehrlich, die ganzen feinen Facetten, die unsere Identität haben kann wir durch die beiden Geschlechter "Mann" und "Frau" stark beeinträchtigt.
Eine Butchlesbe und eben auch sehr feminine Männer geraten leicht an die Frage "hm bin ich vllt Trans?" und was soll ich sagen? Durch die sehr starke Aufklärung der letzten Jahre fühlt man sich in dieser Kiste auch recht wohl und aufgehoben. Man muss ja keine Hormone nehmen, muss keine OPs machen, MÜSSEN muss man nämlich gar nichts mehr. Und genau das ist irgendwie gut aber irgendwie scheiße.

Ich rede hier von mir! Ich bin selbst in Behandlung wegen Transsexualismus, und bisher zeigt sich: Ja ich denke wie eine Frau, ja ich bin zufrieden mit meinem Körper... also was jetzt? Kann ich dann nicht als Mann weiter leben und trotzdem äußerlich komplett wie eine Frau aussehen? Muss ich mich, oder sollte ich, der "Versuchung" nachgeben und mich komplett als Trans* identifizieren weil es so allen leichter fällt mich in eine Schublade zu stecken und ich dann alles blöde bla bla "hinter mir habe"? Ich finde die These hat durch aus eine Daseinsberechtigung.
Dass du wie eine Frau denkst - daran besteht für mich auch keinen Zweifel. Ich habe ja viel von dem gelesen, was du geschrieben hast und auch einige PN.
Und wie du fragst, was jetzt? Wenn du mit deinem Körper zufrieden bist - und äußerlich siehst du wirklich auch wie eine Frau (zumindest nach den Still-Photos), dann finde ich das ausgezeichnet. Das wichtigste ist doch, dass du die soziale Rolle einnehmen kannst, die zu dir passt. Ob die zu dir passt oder nicht, daran ändert schwerwiegende chirurgische Eingriffe auch nichts. So oder so bist du die Person, die du bist. Wenn du wirklich dann irgendwann doch HRT mit oder ohne GAOP machst sollte es wirklich nur passieren, weil DU es so willst und es DIR das leben leichter macht. Z.B. weil du hetero Sex mit Männern haben willst. Letztendlich kann man auch nur mit Schubladenbegriffe arbeiten anhand von den Informationen, die du gnädigerweise weiter gibst. Ich würde normalerweise nicht danach fragen. Bei eininer die aussieht wie du, würde ich wahrscheinlich nicht mal weiter darüber nachdenken.
Mich fragt man auch nicht mehr als einmal alle drei bis fünf Jahre - einige gehen einfach davon aus das ich "dass ich allees schon gemacht habe", andere wissen, dass es so nicht ist. Und Männer lasse ich wissen, worauf sie sich einlassen.

Ich bin ja auch nicht in Zweifel, dass es auch nicht viel anders ist bei den Transmännern, um die es im Artikel geht ... ob da die Rede von Trend sein kann? Wohl nicht, aber eindeutig glaubt die Kolumnisten, es sei so.

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Mo 21. Dez 2015, 23:23
von Marielle
Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe, der Hoffnung und, ja, für viele auch das Fest des Glaubens.

Ich wünsch dir frohe Festtage Rosi,

hab's gut

Marielle

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 22. Dez 2015, 00:44
von Lina
Rosi_ hat geschrieben:
Anne-Mette hat geschrieben:..
"don't feed..." ...
*happa happa happa .....* ;-)
Lina hat geschrieben:....
Dass du wie eine Frau denkst - daran besteht für mich auch keinen Zweifel. ..... Wenn du mit deinem Körper zufrieden bist - und äußerlich siehst du wirklich auch wie eine Frau ... . Das wichtigste ist doch, dass du die soziale Rolle einnehmen kannst, die zu dir passt. ...... Wenn du wirklich dann irgendwann doch HRT mit oder ohne GAOP machst ..... Z.B. weil du hetero Sex mit Männern haben willst. ....

Ich bin ja auch nicht in Zweifel, dass es auch nicht viel anders ist bei den Transmännern, um die es im Artikel geht ... ...
Das hat im Grunde nichts mit Transsexualität zu tun. Deshalb ist es gut, dass es "Trans" gibt, indem sich Menschen auch
geschlechtlich "bewegen" können. Wichtig halt, dass man unterscheiden kann. Beruhigend ist, dass dies aktuell bei
ministeriellen Arbeitsgruppen gegeben ist und neben einem "Bundesverband Trans*" auch transsexuelle Menschen
angehört werden.

Es wäre halt schön, wenn auch weitere Teile der Community diese Unterscheidung praktizieren würde.

Rosi
Was meinst du mit "das" han nichts mit Transsexualität zu tun? In dem Artikel ist doch explizit von Transmännern die rede. Wie auch immer man das interpretiert, ist darunter doch bestimmt auch welche die ihre männliche Physiologie durch GAOP bekommen haben.
Und außerdem ist man nicht erst nach der HRT/GAOP Transsexuell - sondern die Behandlung wird eingeleitet weil ...

Mag stimmen was du vom Bundesverband Trans sagst, aber was hat das mit dem Threadthema zu tun?

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 22. Dez 2015, 09:34
von Salmacis
Rosi_ hat geschrieben: Es wäre halt schön, wenn auch weitere Teile der Community diese Unterscheidung praktizieren würde.
was genau meinst du? und wie sollte man das praktizieren? ich meine jeder lebt nach seinem gusto, oder sollte es zumindest. Ich mache das, was mir gut tut. Derzeit ist es gut für mich mich als Transgender bzw. genderfluid zu bezeichnen und keinerlei OPs oder HRT geplant zu haben, und das praktiziere ich :)
Ich möchte ehrlich gesagt keinen Rücksicht auf andere nehmen müssen, damit sich gewisse Definitionen bewahrheiten oder eben nicht. Ich möchte eigentlich nur in Ruhe ich sein dürfen :)

LG,
Salma

Re: "Der Trend zu Trans" - Trans* aus eigenen Reihen entlarvt

Verfasst: Di 22. Dez 2015, 16:57
von Yasmine
Alex.andra hat geschrieben: Transsexuelle Menschen sagen, wer sie sind. Wenn sie sich zu ihrem Geschlecht äußern. Sie sind dann nicht "transident" oder "trans*", sondern sie SELBST.
Danke! Das war auch mein erster Gedanke, als ich gelesen habe, dass Facebook jetzt 17 Geschlechter kennt. Mein "F" gab es schon immer.
LG
Yasmine