Hormon Ersatz Therapie (HET) „ Welche Diagnose nehmen?
Verfasst: Mo 9. Nov 2015, 18:12
Hallo Ihr Lieben,
mir ist kürzlich ein Thema aufgefallen, dass ich bisher noch nirgends diskutiert gesehen habe, daher wollte ich das mal hier thematisieren.
Es geht um die Diagnose für eine Hormon Ersatz Therapie (HET).
Welche Diagnose kann verwendet werden und welche sollte ggf. verwendet werden?
Vielen von Euch wird das vermutlich nicht auffallen, aber Eure Ärzte geben bei der Abrechnung mit der Kasse (bzw. der kassenärztlichen Vereinigung) für fast alle abzurechnenden Leistungen eine Diagnose an, insbesondere eben auch für Laboruntersuchungen und Verschreibungen. Also gerade das, was bei einer HET regelmäßig anfällt.
Jetzt frage ich mich gerade, ob wir für den Rest unseres Lebens mit der Diagnose "F64.0" für alles leben müssen? Ob es nötig ist, oder eben vielleicht auch nicht?
Irgendwann möchte man doch vielleicht einfach nur seine Hormone und Labor bekommen, wie jede_r andere Frau_Mann auch?
Wie ist das bei Euren Ärzten? Wisst Ihr, was sie als Diagnose verwenden? Etwas anderes als F64.0? Wenn ja, was? Wie kam es dazu? Haben sie das von sich aus gemacht? Wie ist das bei Euch bei einem Arztwechsel? Was sagt Ihr dem neuen Arzt? Legt Ihr direkt die Karten auf den Tisch "Ich bin trans* und brauche..." oder sagt Ihr etwas anderes? Wenn ja, was?
Würde mich sehr interessieren!
Liebe Grüße
nicole
mir ist kürzlich ein Thema aufgefallen, dass ich bisher noch nirgends diskutiert gesehen habe, daher wollte ich das mal hier thematisieren.
Es geht um die Diagnose für eine Hormon Ersatz Therapie (HET).
Welche Diagnose kann verwendet werden und welche sollte ggf. verwendet werden?
Vielen von Euch wird das vermutlich nicht auffallen, aber Eure Ärzte geben bei der Abrechnung mit der Kasse (bzw. der kassenärztlichen Vereinigung) für fast alle abzurechnenden Leistungen eine Diagnose an, insbesondere eben auch für Laboruntersuchungen und Verschreibungen. Also gerade das, was bei einer HET regelmäßig anfällt.
Jetzt frage ich mich gerade, ob wir für den Rest unseres Lebens mit der Diagnose "F64.0" für alles leben müssen? Ob es nötig ist, oder eben vielleicht auch nicht?
Irgendwann möchte man doch vielleicht einfach nur seine Hormone und Labor bekommen, wie jede_r andere Frau_Mann auch?
Wie ist das bei Euren Ärzten? Wisst Ihr, was sie als Diagnose verwenden? Etwas anderes als F64.0? Wenn ja, was? Wie kam es dazu? Haben sie das von sich aus gemacht? Wie ist das bei Euch bei einem Arztwechsel? Was sagt Ihr dem neuen Arzt? Legt Ihr direkt die Karten auf den Tisch "Ich bin trans* und brauche..." oder sagt Ihr etwas anderes? Wenn ja, was?
Würde mich sehr interessieren!
Liebe Grüße
nicole