Hallo Beatrix,
da es nur um Dich geht, sollten die Lehrkräfte keine Probleme damit haben und angemessen damit umgehen können.
Es gehört zu ihren Dienstpflichten. Falls sie Hilfe brauchen, sollten sie sich an ihre Vorgesetzten wenden.
Informiere die Lehrkräfte über die Tatsache. - (wegen Mitwirkung der Eltern am Erziehungsauftrag der Schule)
Weiteres (z.B. angemessene Weiterbildung von Lehrkräften bzgl. Transsexualität) ist nicht Deine Aufgabe, sondern ist die alleinige Verantwortung des Dienstherrn!
Das klappt so auch nicht vernünftig. Ich mach ähnliches zwar teilweise vor Ort. Aber das geschieht in erster Linie in Fortbildungen, Sitzungen, Gesprächen etc.
somit persönlich, wo also Fragen gestellt werden können. Ich verteil nicht einfach Papiere und lass meine Kollegen dann damit allein...
Wenn später nach Deinem CO Pädagogen falsch reagieren und Deine Kinder ev. verunsichern, wende Dich an Schulpsychologen, Schulleitung etc.
Wenn Du Lehrkräfte unbedingt intensiver mit dem Thema Transsexualität vertraut machen willst, weise sie darauf hin,
dass es auch transsexuelle Kinder gibt und lass Dir Exemplare der Broschüre
Akzeptrans (2.Auflage!!)
Arbeitshilfe für den Umgang mit transsexuellen Schüler_innen --
Anm: Auch geeignet, TS allgemein+Wirkung auf Jugendliche besser zu verstehen.
von lambda Bayern e.V. zuschicken (kostenlos!)
http://www.lambda-bayern.de/transjugendprojekt/
Hier mal als pdf - Online zur Ansicht
http://www.lambda-bayern.de/fileadmin/d ... e-2015.pdf
Die würde ich an die Kollegen/Kolleginnen weitergeben. Das ist das beste, was ich momentan kenne!
Liebe Grüße
Andrea
(transsexuelle Gymnasiallehrerin /CO 2008)
Nachtrag:
Auch "Schulen-ohne-Rassismus" befasst sich unter anderem mit dem Thema:
http://www.schule-ohne-rassismus.org/fi ... 270415.pdf
Da ist es aber nur eine Themenbereich unter vielen...
P.S. Es gibt viele tolerante Schulen und engagierte Lehrkräfte. Leider aber auch andere...Wenn es also, wider Erwarten, nicht angemessen klappt,
und Du Deine Kinder aus der Schusslinie nehmen willst, empfehle ich im Notfall einen Schulwechsel.
Bei Problemfällen in der Kinder&Jugendpsychiatrie, wo ich neben dem Gymnasium seit 2004 auch unterrichte, gehen wir im Ernstfall so vor.
